Impfungen

Ich komme heute von meiner zweiten Impfung, die ich für meine Reise benötige.

Von den Internetseiten des Auswärtigen Amts habe ich mir meine Impfungen herausgesucht und um mich selbst und alle aus meinem näheren Umfeld zu beruhigen, lasse ich mich auch gegen „Empfehlungen“ impfen. Die „gefährlichen“ Länder besuche ich ja auch am Anfang und würde ich dann erkranken, könnte ich die ganze Reise vergessen.

Also: Impfgespräch beim Hausarzt (10,72€, dafür, dass ich ihnen eine Liste mit meinen benötigten Impfungen gegeben hab und ich dann gegen Hep A und B geimpft wurde). Hepatitis A musste nur aufgefrischt werden, Hep B war eine Empfehlung, die mich 63,18€ gekostet hat. Da ich an dem Tag Geld dabei hatte, um es bei der Bank einzuzahlen, konnte ich auch die anderen beiden Impfstoffe bestellen und bezahlen, die mir der Hausarzt geben darf: Tollwut und Typhus. Typhus hält drei Jahre und somit wollte ich diese erst kurzfristig erhalten (Termin: Ende Januar). Dieser Impfstoff erleichterte mein Erspartes um 28,68€ und da Tollwut gleich drei Impfdosen sind, und eine Dosis 63,18€ kostet, war mein Erspartes plötzlich .. weg. Positiv daran war nur, dass ich dann nicht extra zur Bank laufen musste.

Meningokokken und Japanische Encephalitis darf der Hausarzt nicht verabreichen, dazu muss ich zu einem Tropenmediziner (zum Glück studiere ich in einer größeren Stadt, in der es gleich mehrere davon gibt: einen nur fünf Fußminuten von meiner Wohnung entfernt). Dieser beriet mich dann wirklich, wofür ich auch bereit war (nochmal) 10,72€ zu zahlen. Hätten die mir beim Hausarzt eher mal gesagt, dass ich nicht alle Impfungen bei ihnen bekomme, hätte ich mir die ersten 10,72€ sparen können, aber zu spät.

Das Ergebnis der Beratung: Malaria wird immer seltener, deswegen wird eigentlich keine Prophylaxe (Medikamente, die man vorsichtshalber VOR dem Urlaub nimmt) mehr verschrieben, sondern man bekommt ein sogenanntes Stand-by Medikament mit auf die Reise, das man einnehmen soll, wenn man Malaria hat. Entweder auf Verdacht, weil man Fieber, Schwindel etc. verspürt oder nachdem man durch einen Pieks in den Finger und das Gucken durchs Mikroskop die Bestätigung hat. Dieses tolle Medikament besteht aus vier Tabletten, die ca. 60€ kosten werden. Japanische Encephalitis ist noch seltener als Malaria, aber wenn man daran erkrankt, entzünden sich die Hirnhäute und es gibt bleibende Schäden. Das will ich auf jeden Fall nicht riskieren und somit habe ich heute meine erste der zwei erforderlichen Impfdosen bekommen: für schlappe 86€ + eine Gebühr von 10€ für das Verabreichen oder den Fünf-Minuten-Aufwand oder was auch immer. Diese 10€ muss man übrigens bei jedem „Impftag“ zahlen. Auf die zweite Impfung muss ich jetzt vier Wochen warten. Da kommen dann auch gleich die Meningokokken dazu, damit ich mir einen „Impftag“ „spare“. In Deutschland werden wir zwar schon gegen Meningokokken geimpft, aber nur für die hier typischen. In Thailand, Indien usw. gibt es andere Meningokokken. Diese Impfung schützt mich aber dann ein Leben lang und kostet „nur“ ca. 40€.

Natürlich sollten alle „normalen“ Impfungen aktuell sein, was bei mir der Fall war.

Bis jetzt habe ich auch noch keine nachträglichen Schmerzen verspüren müssen. Fünf Minuten lang konnte ich den Arm nicht richtig bewegen auf Grund von leichtem Schmerz ;-), aber auch die Tage danach: alles bestens.

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