Nachtzug und Ankunft in Chiang Mai

Kurze Vorbemerkung: Gerade poste ich noch ziemlich viel, aber das wird, denke ich, im Verlauf der Reise abnehmen, wenn ihr aber auf „Follow“ oder „Folgen“ klickt, bekommt ihr eine Mail, sobald ich etwas Neues poste. Natürlich ist das kein Muss 🙂

Los gehts:

Der Nachtzug war eine mords Erfahrung!

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Müsst ihr unbedingt machen, wenn ihr mal nach Thailand kommen solltet! Man fährt zwar 15 Stunden, aber schläft natürlich die meiste Zeit. Man sieht bei Tag interessante Sachen:

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Ich habe den Zug um 22h ab Bangkok genommen und war um 13:30h da, in Thailand haben die Züge eigentlich immer Verspätung, aber das kennen wir ja von der Deutschen Bahn ;-). Ich habe dann einen Taxifahrer gefunden, der mich zu einem angemessenen Preis zum RICHTIGEN Hotel bringt und auch noch DIREKT DAVOR aussteigen lässt. Echt super. Er hat mir mit dem Rucksack geholfen und war freundlich. Echt super! Allerdings dachte ich im ersten Moment: Das kann nicht das richtige Hotel sein :D, das war einfach zu schick. Sah wirklich total nobel aus. Ich bin jetzt im Zimmer und warte, ob ich noch eine Mitbewohnerin bekomme oder eher wann ich sie bekomme. Sonst hätte ich wahrscheinlich ein Einzelzimmer bekommen, aber bei der Agentur, die die Tour zu den Bergvölkern organisiert, stand als Info, dass Alleinreisende nicht mehr zahlen sollen/müssen, als Gruppen, aber man eben damit rechnen muss, eine zweite Person (immer desselben Geschlechts) im Doppelzimmer als Gesellschaft zu haben. Nach zwei Nächten allein in Bangkok ist das auch ok.

Mein Internet habe ich auch gerade auf die Reihe bekommen (Nachtrag vom 24.2.: Das war Zufall, dass ich das öffentliche Internet vom Hotel auf dem Zimmer hatte, auf dem neuen Zimmer funktioniert das nicht und ich muss zahlen, um Wifi auf dem Zimmer zu haben), habe ich direkt auf dem Zimmer. Das Hotel ist der absolute Wahnsinn!!! Nach diesem Hostelzimmer, das größtenteils schon sauber war und so, ist das hier das Paradies :). Ich habe eine Badewanne!

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Es gibt kleine Seifen und Duschgel, ein Buch über das Hotel mit Infos zum ZIMMERSERVICE (Wahhhhhh!), einen TV (der war in dem anderen Hostel moderner, aber ich schaue ja eh kein TV), eine Minibar (voll ausgestattet mit Cola, Fanta, …), einen Balkon (sau genial oder :), der Blick ist nicht so super, aber man könnte sich raussetzen), sogar zwei Stühle mit kleinem Tischchen und zusätzlich ein Schreibtisch mit Stuhl (der ziemlich wackelt, wie ich gerade feststelle), natürlich Klimaanlage (da muss man schon wirklich ein extrem billiges Hostel nehmen, das man keine Klimaanlage vorfindet) und einen Safe. Echt der Wahnsinn hier. Ahhhh, das wichtigste hätte ich fast vergessen: Es gibt im Hotel einen verdammten Pool!!!!!!!! Den such ich später sicherlich auf, muss nur meine Bikinis rauskramen, dachte die brauch ich erst auf den Inseln.

So nochmal zu dem Nachtzug: Ich bin also um halb zehn schon am Bahnhof gewesen und konnte schon einsteigen. Es gibt verschiedene Preisklassen (mit Klimaanlage und ohne, oberes Bett oder unteres Bett) und ich hatte mich für oberes Bett mit Klimaanlage entschieden.

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  1. Es war saukalt (wg. der Klimaanlage) → schlecht
  2. Die Laken etc. waren sehr sauber → sehr gut!
  3. Man hatte ein eigenes kleines Licht → gut!
  4. Man konnte einen Vorhang zuziehen → gut!
  5. Das Licht auf dem Gang brannte die ganze Nacht, voll aufgedreht. → schlecht!
  6. Es gab eine ziemlich nervige Frau, dazu später mehr. → schlecht 😀
  7. Es gab eine Gruppe vier deutscher Jungs (im Alter von Männern, aber geistig eindeutig Kleinkinder), die die nervige Frau nachäfften und es ausnutzten, dass sie kein deutsch versteht, die bis nachts Bier tranken und sich laut unterhielten → nervig!
  8. Wir wurden um 9:15h geweckt, weil dann die BettenIMG_6762zu Sitzgelegenheiten umgebaut wurden → seeeeehhhhr schlecht 🙂 Jeder hätte noch länger schlafen können.

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  9. Es liefen ständig Leute in Uniform durch das Abteil, die durch ihre Funkgeräte irgendetwas gesagt bekamen. Leider hörten sie damit auch nachts nicht auf → nervig!
  10. Der Zug ruckelt wie verrückt. Bei den oberen Betten (also auch meinem) sind zwei Gurte gespannt, dass du nicht rausfallen kannst, wenn es doch mal sehr viel ruckelt) → gewöhnungsbedürftig 🙂
  11. Matrazen waren saubequem (ernsthaft!) → saugut!

Also zu dieser Frau 😀

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Sie checkte zuerst, ob wir im richtigen Bett lagen (wir = eine junge Frau und ich), natürlich waren wir das, immerhin können wir die Zahlen lesen. Dann fragte sie uns, ob wir Bier oder Wasser wollten und wir verneinten. Zwei Minuten später kam sie wieder und hielt uns einen Zettel unter die Nase: Wir sollten Frühstück für morgen bestellen. Aber ich hatte Cracker dabei, also brauchte ich nichts, das Essen sah auch etwas gewöhnungsbedürftig aus. Es war zwar „American Breakfast“ drüber gestanden, aber ausgesehen hat es danach nicht. Daraufhin begann sie auf ihrem Englisch mit starken thailändischen Akzent (so stark, dass die englische Muttersprachlerin = junge Frau) nichts verstanden hat und mich danach fragte, was sie eigentlich wollte. Was ich verstand war, dass die Leute oft sagen, dass sie nichts wollen und dann kommen sie am nächsten morgen und sagen: Ich hätte doch gern etwas und dann soll sie das plötzlich herzaubern und blabla :). Ich habe trotzdem kein Frühstück bestellt und das war auch gut so, als es am nächsten Tag kam. Das amerikanischste was auf dem Teller war, waren Pommes, aber die brauche ich echt nicht zum Frühstück. Sie ging die ganze Fahrt über (während noch welche wach waren natürlich) den Gang entlang, beschwerte sich lautstark, wenn mal jemand im Weg stand und klopfte einer chinesischen (?, nicht thailändisch) auf den Po, dass sie zur Seite geht :). Die Chinesin (?) war bestimmt schon 40, also kein junges Ding, dem man mal kurz auf den Po klopft :). An den verschiedenen Stationen stiegen Leute ein, die dir Essen verkaufen wollten, z.B. gegrilltes Hühnchen (das roch saulecker, aber von den Straßenständen in Bangkok esse ich ja auch nichts, Hühnchen = Salmonellengefahr) und Obst (da weiß man auch nicht, ob die saubere Hände hatten, als sie das geschnitten haben, ob das viel in der Sonne lag, ob da schon Fliegen dran waren, ob die Hunde und Katzen, die oft bei solchen Ständen dabei sind, auch mal davon genascht haben), also auf jeden Fall wollte ich davon auch nichts essen. Ich habe jetzte schon langsam Hunger, aber ich schaue, dass ich im Hotel etwas finde, bzw. versuche herauszufinden, ob heute ein Abendessen eingeplant ist. Um 18h treffen sich alle, die an der Tour teilnehmen (Nachtrag vom 24.2.: Ich war die einzige Teilnehmerin, habe ich wohl verplant ;-)), um die nächsten Tage zu besprechen, danach skype ich mit Mama und Sammy und dann geht’s ins Bett, weil wir morgen früh losmüssen. Was genau „früh“ heißt, muss ich erst noch herausfinden.

Zwischenbemerkung: Ich werde immer brauner 🙂

Also heute war bis jetzt ein perfekter Tag: Nachtzug (coole Erfahrung und besser geschlafen als gedacht), Taxi (Fahrer höflich und freundlich), Hotel (saugut ausgestattet, sauber, alles perfekt). So kann es weitergehen.

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