Zurück ins Hotel!

Dieser Tag ist schneller beschrieben:

Um 8h sollte ich aufstehen, um 10h sind wir nach einem guten Frühstück (Toast in Eier gewendet und angebraten und Ananas) mit dem Bambusboot weiter flußabwärts gefahren.

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Nach 2,5 Stunden hielten wir an einem Dorf, ich bekam Mittagessen und die Besitzerin des Restaurants fuhr Max und mich zurück nach Chiang Mai – zwei Stunden lang. Manche Straßen waren so schmal, dass sie vor der Kurve hupte, um den Gegenverkehr vorzuwarnen, dass sie mit ihrem großen Pick-up kommt. Es ist komisch, wenn man in der früh noch mitten im Dschungel war und am Abend wieder in einem fast noblen Hotel sitzt und Internet hat.

Zurück im Hotel ließ ich eine Badewanne ein, um meine Sachen zu waschen. Das Hotel hier ist zu „nobel“, also zu teuer, als dass ich meine Sachen hier waschen lassen würde. Ich will ja auch sichergehen, dass ich nichts verliere. Das Wasser war dann ziemlich schnell nicht mehr durchsichtig. Einerseits wegen dem Dreck, der sich in den Klamotten angesammelt hat, während ich durch den Dschungel gelatscht bin und in mehrfach benutzter Bettwäsche geschlafen habe (immer mit meinem Inlay-Schlafsack natürlich, aber der wird eben auch „dreckig“). Mir ist auch gar nicht aufgefallen, wie sehr ich nach Bauernhof roch. Andererseits färbte meine hier gekaufte Hose sehr ab, deren Kauf sich sehr gelohnt hat! Sie hat meine Beine komplett bedeckt und war aber locker und luftig (klingt wie eine Jogurt-Werbung ;-)). Wenn Kleidung eng anliegt, können Mücken durchstechen. Durch den Gummibund unten konnte ich sie gut raffen, z.B. beim Klogang und Bootfahren.

Mein ganzes Zimmer hängt jetzt voll meiner nassen Klamotten. Ich hoffe, sie werden bis morge trocken! Die Klimaanlage hilft aber – wie ein kalter Föhn. Ich wollte die ganze Zeit im Dschungel in einen Pool hüpfen und hier im Hotel ist einer, also kein Wunder, wohin mich der nächste Weg verschlägt – genau dorthin. Inzwischen ist es aber nicht mehr so sonnig zwischen den Häusern wo der Pool ist, also schwimme und „plantsche“ ich eine Weile und gehe dann wieder in mein Zimmer und nehme ein heißes Bad, in der Hoffnung, dass mein Muskelkater dadurch besser wird, aber keine Chance :). Danach habe ich mich an die Arbeit gemacht, die Bilder durchzusehen, zu verkleinern und jetzt ist Internetzeit mit Facebook, WordPress, web.de und Skype! Bis morgen, im einfacheren Hostel!

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3 Gedanken zu “Zurück ins Hotel!

  1. Hallo Schwesterlein, Schöne Grüße von Deinem großen Neffen, er steht gerade neben mir, der Kleine schläft schon! Ich habe wieder mit großem Interesse deinen Bericht gelesen und überhaupt kannst du doch nicht mit fremden Guides durch die Wildnis ziehen!! Ich war froh als ich gelesen habe dass du wieder im Hotel bist! Von wem hast du nur diese Abenteuer Lust??? Ich hoffe dir geht es gut und du hast wieder Unterhaltung beim Essen… Hdl

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  2. Ich konnte es auch nicht glauben als sie mir das erste Mal von ihren Plänen erzählt hat. Ich hab das jedenfalls nicht geerbt aber der Papa hat sich auch nach Bayern gewagt. Vielleicht kommts ja daher. Jetzt wünsch ich dir noch alles Gute Schwesterchen und schreib weiter soviel wenn du die Zeit dazu findest.

    Hab dich lieb und denk oft an dich.

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    • Naja von Dortmund nach Bayern ist nicht gerade eine Weltreise 😉
      Ich interessiere mich einfach für alles alles alles und das kann ich nicht haben, wenn ich nur daheim herumsitze. Heute war ich z.B. zwei Stunden unterwegs um einen Supermarkt zu finden 🙂 Kann auch eine spannende Angelegenheit sein! Schön, dass du dich hier auch regelmäßig umsiehst, Bruderherz!

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