GREAT OCEAN ROAD !!!

Nachdem ich so spät eingeschlafen bin und so früh aufstehen musste (5:30h), war meine Nacht sehr kurz, zu kurz, um sich von der Lauferei am Vortrag wirklich zu erholen. Duschen, packen, auschecken und schon wurde ich abgeholt – zum Glück. Hatte ja ein kleines bisschen Bedenken, ob ich mit der Bestätigungs-Mail zu knapp dran war, aber alles kein Problem. Alles easy hier in Australien. Ich habe seit gestern Abend auch ein bisschen Halsschmerzen und habe vorsichtshalber schon mal meine Lemocin aus dem Rucksack geholt, bevor er in den Tiefen des Anhängers verschwindet (ich war die Erste, die abgeholt wurde). Die Fahrerin/Führerin Emma

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(dieses Mal ist es der richtige Name) übernachtete auch in meinem Hostel und wir kamen pünktlich los. Ich hatte freie Platzwahl im Bus

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und entschied mich für die zweite Reihe hinter Emma. Die erste war etwas knapp bemessen für Beine und Füße und weil ich schon gefragt habe, ob der Bus denn voll wird und Emma sagte, dass wir nur elf Leute für die knapp 20 Plätze sind, hatte ich den Zweierplatz für mich. Wir machten uns dann dran die anderen zehn Leute einzusammeln und vier davon hatten Verspätung, zwei Mädels ganz gewaltig, fast eine halbe Stunde, aber irgendwann kamen wir dann los. Emma ist witzig und nett, freundlich, höflich, chaotisch und trotzdem strukturiert. Ich glaube, sie ist eigentlich komplett chaotisch, hat aber diese Tour schon ca. 150 Mal gemacht und deswegen eine Art Zwangsorganisation durch Routine. Wir haben auf jeden Fall Wasser im Bus, Orangen, Äpfel und Müsliriegel zur freien Verfügung und sie steckte ihre eigene Musik an, was mal was anderes ist, als dieses Radiogedöns, das wir sonst immer hören, wenn wir solche Touren machen. Eine weitere „Erfindung“ ihrerseits ist die Propellermütze (logischerweise eine Mütze mit Propeller obendrauf), die man aufsetzen muss, wenn man zu spät zum Bus kommt und da schon zwei Mädels ordentlich Verspätung hatten, durften sie gleich mal austesten, wie sich das so anfühlt. Das reicht noch nicht an Ungewöhnlichem? Okay, wir bekamen auch noch einen Stift, mit dem wir an das Fenster neben uns unseren Namen schreiben sollten und was uns sonst noch so einfällt:

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Nach etwa einer Stunde hielten wir schon zum ersten Mal an und bekamen die Chance, Surfbretter zu kaufen oder zum Strand zu gehen und ich ging natürlich zum Strand, die anderen erst einmal Kaffee trinken. Unterwegs sah ich Papageien in den Bäumen:

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und der Strand

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war voller Hunde, anders als in Indien und Thailand hatten diese hier aber eindeutige Besitzer, obwohl die meisten nicht an der Leine waren und für mich wurde mal wieder das Vorurteil bestätigt, dass Hunde wie ihre Besitzer aussehen oder andersherum. Ich sah zum Beispiel riesige Hunde außen am Café angebunden und ihre Besitzerin war schon mindestens 1,90m und als ihr Mann herauskam, war er nochmal fast einen Kopf größer als sie. Hätte ich nicht gewusst, wie groß diese Hunde wirklich sind, wäre es von weiter weg gar nicht aufgefallen, dass alle vier besonders groß sind, so passen die Proportionen zwischen Hund und Mensch.
Der Ort, an dem wir hielten war übrigens „Torquay“

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und wir hielten eigentlich nur hier, damit Emma einkaufen gehen kann und direkt als wir von dort wieder losfuhren, waren wir auf der weltberühmten wunderschönen fantastischen

GREAT OCEAN ROAD!

Unser erster Stop auf dieser tollen Straße war bei einem Leuchtturm.

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Es gab einen Weg nach oben und dann einen Rundweg mit Aussicht auf das Meer und die Felsen dort.

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Außerdem konnte man zum Strand und sich dort umsehen.

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Allgemein haben wir aber immer etwas wenig Zeit an den einzelnen Orten, es gibt einfach zu viele schöne Stellen und wir wollen ja alle sehen! Das bedeutet dann eben, dass man bei den einzelnen Sachen nicht zu lange bleiben kann.

Ich habe auch schon in ganz Australien Ausschau nach einem Achtung Känguru Schild gehalten, aber wenn ich eines gesehen habe, dann sind wir nur dran vorbeigefahren, aber das hier stand an der Straße beim Leuchtturm:

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Danach war wieder eine Touristenattraktion an der Reihe (beim Leuchtturm halten auch alle Reisebusse etc.): Das Schild „Great Ocean Road“. Das ist allerdings schon das dritte, zwei zuvor sind zerstört worden, das zweite durch ein Feuer.

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Diese Stelle ist natürlich für Touristen, soll aber auch an die Soldaten erinnern, die diese Straße nach dem Krieg gebaut haben, das meiste per Handarbeit!

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Auch wenn die Fahrten zwischendrin meistens nicht so lange dauern, summieren sich doch mit der Zeit, die wir an den einzelnen Orten verbringen und deswegen ist es schon Mittagszeit. Wir hielten an einem Rastplatz und schnibbelten Gemüse, denn es gab Wraps! Nicht-Vegetarier konnten sich an der Truthahnwurst bedienen und die zahlreichen Saucen gab es dann auch für Vegetarier zur freien Verfügung.

Wir hielten an ein paar Bäumen an, in denen wohl immer Koalas zu finden sind und wir fanden auch zwei auf einem – und keine anderen.

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Man konnte dann noch ein Stück den Berg hoch laufen und einmal auf das Meer gucken, aber das Beste kam, als wir wieder unten waren:

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Das ist doch mal cool oder :)?

Danach ging es wieder in paar Minuten mit dem Auto weiter und der nächste Stop war an einigen Läden, die ich vorsorglich mied und stattdessen zum Strand ging, was eine gute Entscheidung war:

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… denn man konnte einen Probe-Rettungseinsatz mit Helikopter sehen! Echt spannend und cool, denn natürlich wurden wir nicht informiert, dass es eine Übung ist. Es war aber denke ich allen klar, als die zu rettende Person gerettet war und wieder ins Wasser „gelegt“ wurde, um sie nach einer Runde mit dem Helikopter nochmal zu retten. Hier am Strand habe ich auch die Flaggen gesehen, zwischen denen man nur schwimmen darf, denn das ist der Bereich, der vom DLRG beaufsichtitg wird. Natürlich heißt der hier anders, aber ich weiß nicht wie. Diese Flaggen wurden bei den Infovideos über Australien im Flugzeug mehrfach gezeigt.

Im Anschluss besuchten wir mal kurz den einzigen Regenwald in Australien, denn eigentlich ist es hier ja zu warm und zu trocken, aber die größten Bäume (800-1000m hoch) bildeten ein Dach, durch das nur sehr wenig Sonne dringt und deswegen konnte dieser Regenwald überleben.

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Dadurch, dass ich in einem „richtigen“ Regenwald in Thailand war und dort mehrere Stunden verbracht habe, fand ich diesen Mini-Regenwald und die 20 Minuten, die wir darin verbrachten nicht so spannend, aber trotzdem interessant.

Heute Abend sahen wir auch eine der größten Attraktionen an der GOR (Great Ocean Road): die 12 Apostels, die eigentlich mal „Die Sau und die Schweinchen“ hießen und nur weil der Name nicht so super geeignet war für eine Touristenattraktion, hat man ihn ausgetauscht in: 12 Aposteln, obwohl es nur neun waren und inzwischen nur noch acht sind, weil einer in sich zusammengekracht ist. Die Australier haben es generell nicht so mit Namen für Attraktionen, dazu morgen mehr. Auch hier habe ich mir irgendwie mehr erwartet, aber es war trotzdem schön!

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Und nach dem Abendessen (im Pub in dem Dorf, in dem auch unser Hostel steht und in dem sonst nur noch öffentliche Toiletten, ein weiteres Hostel und eine Art Tante Emma Laden ist) gingen wir nochmal dorthin, um den Sonnenuntergang zu sehen:

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Das Abendessen war übrigens Pizza, sie war wieder kostenlos und lecker, nur etwas scharf und wir hatten es etwas eilig, damit wir pünktlich zum Sonnenuntergang wieder an den 12 Aposteln sein konnten.

Mit diesem schönen Bildchen sage ich auf Wiedersehen, bis morgen!

 

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Erst verschollen, dann verzückt

Kurze Anmerkung zu Beginn: Ich hatte kein zuverlässiges oder gar kein Internet, deswegen ist das hier jetzt der Beitrag vom 29.03.2014.

Noch kurz als Nachtrag zu gestern:

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Mit diesem Helm würde ich mich in Deutschland nicht blicken lassen, aber hier sind 180AUD Strafe, wenn du ohne Helm fährst und dieser muss leider einigermaßen vielen Leuten passen und sieht deswegen – ja, wie sag ich das nett – nicht so gut aus.

 

Ich konnte mal wieder ausschlafen. Um zehn habe ich dann angefangen meine Sachen zu sortieren und die, die ich jetzt und für die Busfahrt nicht brauche, kommen in die Tüte, die ich gestern für den Pullover und die Hose bekommen habe.

Dann ging ich in die Küche, es hieß, dass im Kühlschrank etwas für mich bereitsteht, ich dachte wie im Flugzeug abgepackt, aber ich hatte Toast, Margarine, Marmelade, Kellogs und Milch und durfte alles benutzen, wie ich wollte. Also aß ich meinen restlichen Jogurt von gestern mit den Cornflakes und Milch und machte mir schwarzen Tee mit Milch und Zucker. Den Toast schaffte ich dann nicht mehr und nahm ihn mit. Ich fuhr dann mit dem Fahrrad los, an der Schokoladenfabrik vorbei (Eintritt wären 12AUD und man darf nicht mal so viel Schokolade essen wie man will! – also nein) und bog dann nach ca. 2km links ab und kam dann an den Strand, zumindest war dort einiges an Sand, aber viele Büsche und Bäume und nicht wirklich ein erkennbarer Weg durch. Ich sperrte mein Fahrrad ab und machte mich auf den Weg. Natürlich merkte ich mir, wo ich ungefähr entlang ging, aber als es mir dann zu lang dauerte und es immer dichter wurde, dachte ich, so schlau wie ich bin, ich nehme eine Abkürzung zurück. Nach einigen Metern wurde es so dicht, dass gar kein Weiterkommen möglich war. Also ging ich einige Schritte zurück und versuchte es auf einem anderen Weg. Das tat ich so oft, dass ich nur noch wusste, wo das Meer ist, weil ich es hören konnte und weil „vom Meer weg“ gar kein Weg zu existieren schien, obwohl ich ja von einem gekommen bin, entschied ich mich, einfach zum Strand zu gehen, was leider bedeutete, dass ich den ganzen Weg an der Straße laufen musste, um mein Fahrrad zurückzubekommen. Die letzten Meter bis zum Meer lief ich einfach durch die Büsche durch, was mir einige Kratzer einbrachte, aber ein Weg schien auch hier nicht zu existieren und irgendwann muss ich ja mal wo herauskommen. Ich hatte zwischendrin mal kurz Panik, aber das Meer konnte man wirklich immer gut hören und ich war mir immer sicher, dass ich mich von dort aus wieder auskenne. Letzten Endes war es nur nervig, dass ich dann von dort aus zu Fuß die ganze Strecke nochmal laufen musste. Aber mir blieb ja nichts anderes übrig! Kurz bevor ich mein Fahrrad erreichte sah ich noch ein Tier, das aussah, wie ein Igel

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aber keiner war, wie ich aber erst später im Bus erfuhr, als wir am Straßenrand das gleiche Tier sahen. Die „Stacheln“ sind bei diesen Tier weich, es imitiert nur die Stacheln des Igels. Dieses Nachahmen eines gefährlicheren Tieres nennt man Mimikry. Es gibt zum Beispiel auch eine Fliege, die gelbe Streifen hat und somit aussieht, wie eine Wespe.

Ich fuhr dann zurück, meine Motivation noch mehr von der Insel zu sehen war geschwunden. Das Pelikanfüttern hat mich nicht so sehr interessiert und ich wusste auch nicht genau, was ich mit meiner Gruppe ansehen werde, wenn sie mich abholen. Das war nicht soooo gut organisiert. Jetzt (bin gerade auf dem Weg nach Melbourne) denke ich, dass es besser gewesen wäre, wenn ich den Tag komplett mitgemacht hätte und sie mich danach im Hotel lassen, dann wüsste ich genau, was es so zu sehen gibt, weil man fast über die ganze Insel fährt, und ich wüsste, was wir mit der Tour ansehen. Dann hätte ich den zweiten Tag besser nutzen können, finde ich. Also dass ich dann eben am zweiten Tag einfach nur abends mit zurückfahre. Das werde ich auch als Feedback an Bunjip (so heißt der Veranstalter) schicken.

Ich wartete dann im Hotel, trank nochmal Tee und aß Cornflakes. Um halb drei ging ich nach unten und fünf Minuten später wurde ich schon eingesammelt. Als ich in den Bus gestiegen bin, wurde applaudiert, als hätte ich eine Nacht im tiefsten Dschungel überlebt :D. Sehr witzig! Und es ging gleich witzig weiter: Mein Sitznachbar ist in Indien geboren, mit zwei Jahren zog er aber nach Afrika um und wuchs dann in Kenia und Tansania auf, bevor er ein halbes Jahr in Holland lebte und jetzt in Toronto, Kanada, zu Hause ist. Er war bestimmt schon 60 und als ich erzählte, dass ich nach New York gehe, meinte er, ich könnte ihn in Toronto besuchen kommen, das wäre nur eine Flugstunde von New York und last minute Flüge gäbe es ab 50USD. Ich habe ihm öfter gesagt, dass das auf dem Trip wohl nichts wird, aber als wir uns dann abends verabschiedet haben, meinte er: Bis bald in Toronto!

Die Tour wurde dann auf der Farm auf Churchill Island fortgesetzt. Diese Insel ist direkt mit Phillip Island verbunden und besteht eigentlich nur aus diese Farm und dem Gelände, das dazu gehört. Wir durften dort zum Beispiel zusehen, wie Schafe geschoren

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und von einem kleinen Welpen zusammengetrieben werden. Außerdem konnte man sich im Peitschenknallen üben, Pferde füttern und durch die Gärten flannieren. Ist natürlich für ein Landei wie mich jetzt nicht die riesige Attraktion, aber es war wirklich schön dort!
Danach ging es für einen Abstecher an den Strand, an dem man Surfer beobachten konnte! Aber wirklich nur kurz, denn dann ging es weiter zu den Koalas.

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Im Koala Conservatory dürfen Koalas tun und lassen was sie wollen, also schlafen und essen. Es gab im Gebäude ein paar Infos zum Lesen und außen suchte man die Koalas in den Bäumen. Ich war mit Ab unterwegs, dem Kanadier. Wir sahen vier Stück, zwei schlafend, einen gähnend und einer kratzte sich (im Schlaf?).

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Die nächste Station: Seelöwen. Zumindest theoretisch, denn wir sahen gar nichts tierisches. Es gab einen Rundweg, der an den Klippen entlang führt

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und von dem aus man eigentlich Seelöwen zu Gesicht bekommt. Heute nicht. Aber Seelöwen finde ich jetzt auch nicht so mega spannend. Wir aßen dort dann auch zu Abend, aber ich hatte nicht viel Hunger und kaufte mir deswegen nur ein paar Pommes für 5,50AUD, das sind ca. 3,80€, also okay für die Menge, die ich bekommen habe, aber als gut kann man sie nicht bezeichnen. Kein Salz, dafür zu viel Fett, manche heiß, manche eiskalt. Ab bestellte sich Fish and Chips, also Backfisch mit Pommes und nahm es mit den Bus, weil wir schon spät dran waren. In der Zeit, in der ich meine Pommes aß, schrieb er mir seine Adresse, seine Telefonnummer, seine Handynummer, seine e-Mail Adresse und den Namen, unter dem ich ihn in Facebook finden kann, auf. Hätten wir mehr Zeit gehabt hätte er eventuell noch die Adresse seiner Schwester, seines Onkels, seiner zwei Cousinen und seines Lieblingsrestaurants aufgeschrieben, nur um zu sicherzugehen, dass wir in Kontakt bleiben, der ist echt knuffig!

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Nach dem Sonnenuntergang kommen die Pinguine, also: Schnell, schnell weiter!

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Hier standen so viele Busse, dass man schon abschätzen konnte, dass es wohl ziemlich voll wird und so war es dann auch – Menschen über Menschen. Es gab dann drei Tribünen (weiß nicht, wie ich das anders bezeichnen soll), eben verschiedene Sitzreihen nach obenhin versetzt und die mittlere war schon vollkommen voll, also entschieden wir uns für die linke und bekamen ziemlich weit unten, also vorne, einen Platz. „Wir“ heißt dieses Mal Ab, ein Thailänder, der auch bei unserer Tour dabei war, und ich. Wir mussten dann auch nur eine Minute warten, bis wir den ersten Pinguin sehen konnten, der stand sehr ruhig da und schien auf andere zu warten. Fünf Minuten später watschelte er den Strand hinauf und stand dann an den Steinen und wartete, bis der letzte Pinguin, eine Stunde später, vorbei kam. Diese Tierchen kann man nur als süß bezeichnen, aber leider konnte man auf Grund der schlechten Beleuchtung, damit die Kleinen nicht geblendet werden, nicht besonders viel sehen. Diese Pinguine haben sehr kleine Augen und vertragen wirklich kein Licht, deswegen hieß es vor einiger Zeit man darf nicht mit Blitz fotografieren, aber da es Leute gibt, die sich mit ihrer Kamera nicht auskennen und die Kamera sich sagt „es ist zu dunkel, ich brauche mehr Licht“, blitzt sie. Das hat aber fatale Auswirkungen auf die Pinguine: manche haben so viel Angst, dass sie nichts mehr essen und schlicht und einfach verhungern, andere werden wirklich geblendet, sehen somit nichts mehr und können nicht mehr jagen, was auch wieder zum Verhungern führt. Trotzdem gab es Leute, die fotografiert haben, ich habe auch mein Glück versucht, aber es war zu dunkel:

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Aber ich war mir sicher, dass meine Kamera nicht blitzt, ich habe ja nicht auf Automatik gestellt. Meine Kamera macht nur, was ich ihr sage, weil ich will auf jeden Fall nicht schuld dran sein, dass kleine süße Pinguine verhungern! Zwischendrin hat es trotzdem immer wieder geblitzt und die Chinesen hinter mir haben auch die Gestik des Wärters nicht verstanden: ausgestreckter Zeigefinger vor dem Mund und die Lippen zu einem „Schhhh“ geformt. Munter weiterquasseln macht ja auch viel mehr Spaß und ungfähr bei jedem Pinguin, den sie entdeckt haben kam ein „Ohhhh, süüüüüß!“ Und es sind an einem Abend fast 2000 Stück! Ich habe übrigens einen Gruß von den Pinguinen an die Kerstin auszurichten, die dieses Naturschauspiel auch schon mitansehen durfte! Die Pinguine haben mir verraten, dass du schön ruhig warst und nicht geblitzt hast und ich soll „danke“ sagen ;-). Ich war nach dem Sitzen auf der Tribüne wirklich etwas enttäuscht, man hat nicht wirklich viel sehen können. Man hat die Gruppen erkannt, die immer wieder an Land kamen und dann zwischen den Steinen und Felsen verschwanden, aber so wirklich genau sehen konnte man die Pinguine nicht, dazu waren sie zu klein und zu weit weg und es war zu dunkel. Als ich dann mit Ab zurückging, sahen wir so viele Leute am Geländer stehen und stellten uns dazu und sahen dann den Grund dieser Ansammlung: hier sind die Pinguine hinverschwunden! Hier konnte man sie endlich etwas genauer beobachten und auch hören, denn sie riefen sich gegenseitig, wirklich süß! Das Watscheln, wie sie mit den Flügeln schlagen und ihre Schnäbel in die Luft recken! Ich haber auch hier versucht ein Foto zu machen, aber es war immer noch nicht hell genug, wenn auch die Beleuchtung besser war, als am Strand! Würde ich dort nochmal hingehen, würde ich nur warten bis zwei Pinguingrüppchen am Strand sind und mir dann einen guten Platz an dem Geländer suchen und sie von dort beobachten! Den besten Blick erhaschte ich übrigens, als ich aufs Klo gehen wollte! Der Pinguin stand direkt an der 20cm hohen Holzabsperrung und man konnte ihn super genau ansehen! Auf dem Rückweg standen dann plötzlich einige Leute im Weg und ich schob mich vorbei, dachte sie warten auf jemanden, aber in Wahrheit warteten sie auf etwas: Pinguine. Sie sind irgendwie auf die Straße gekommen und somit warteten alle großen Menschen bis drei kleine Pinguine die Straße überquert haben! Ich warf dann noch Postkarten ein und schon ging es zum Bus, den ich fast nicht fand, weil alles voller Busse stand und ich das Kennzeichen nicht wusste und es war eigentlich auch zu dunkel um Leute zu erkennen, aber irgendwann lief unser Fahrer direkt an mit vorbei und ich folgte ihm.

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Zwei Mädels blieben in dem gleichen Hotel wie ich in der Nacht zuvor, aber nicht als Teil der Tour, sondern sie haben praktisch die Tour eher aufgehört. Deswegen hatte ich zwei Sitze für mich, konnte aber nicht wirklich shclafen und als wir dann um Mitternacht in Melbourne ankamen, setzte ich mich nochmal zu Ab und er erzählte mir noch einiges über LA und NY, was ich auf jeden Fall machen soll, was ich nicht machen soll, was ich machen kann und wo ich auf jeden Fall hin muss. Witzigerweise erwähnte er bei Letzterem auch die Freiheitsstatue, als könnte man die auslassen! Er erklärte mir nochmal, dass es einfach wäre, ihn zu besuchen und ließ sich nochmal den Zettel zeigen, um seine Nummern zu kontrollieren und zu testen, ob ich sie lesen kann.

Als er ausstieg, winkte er noch, bis ich ihn nicht mehr sehen konnte. Ein wirklich netter Zeitgenosse! Um halb eins konnt ich dann ins Discovery Melbourne einchecken. Dann stand nur noch packen auf dem Programm und pünktlich zum Ende hin kamen meine Zimmermitbewohner: zwei Deutsche und eine Schweizerin. Sehr nett alle, aber ich wollte nur noch schlafen, muss ja am nächsten Morgen um 5:30h aufstehen! Einen kleinen Schock habe ich übrigens auch noch bekommen: Ich musste meine Tour für morgen zur Great Ocean Road rückbestätigen und habe eine Mail geschrieben. Als ich dann nachts nochmal meine Mails checkte, ob sich vielleicht die Abholzeit geändert hat, sah ich die Mail: „Hallo, ja das geht klar. Wann ist denn deine Tour?“ „In ein paar Stunden“, habe ich mir gedacht und habe ich auch geschrieben. Ich hatte mal kurz ein paar Zweifel, ob ich abgeholt werden würde … die sich am nächsten Morgen aufgelöst haben.

Von Kängurus und Koalas – eine wahre Geschichte

Eigentlich war ja geplant, dass ich um 7h aufstehe, aber wenn man müde ist und das Licht ausbleiben muss, damit die anderen schlafen können, kann es schon mal passieren, dass man nochmal einnickt. Aber ich bin noch pünktlich aufgewacht, allerdings musste ich dann meine Pläne etwas ändern: Ich wollte eigentlich irgendwo kostenloses Internet suchen, aber weil ich dann so spät dran und verabredet war, gönnte ich mir nochmal das Internet im Hostel und frühstückte neben dem Skypen. Danach parkte ich meinen Rucksack im Keller und lief zum Southern Cross Bahnhof, um mein Busticket abzuholen, das neulich nicht gedruckt werden konnte, weil der PC streikte. Ich stellte mich mal wieder falsch an, habe dafür festgestellt, dass nicht nur das Schild von Skybus und greyhound rot sind, sondern auch noch das von Firefly, einem anderen Busunternehmen.

Ich war dann wohl ziemlich flott unterwegs oder das letzte Mal sehr langsam, auf jeden Fall war ich nach 15 Minuten schon wieder auf dem Rückweg. Die Frau am Schalter hat mich gleich wieder erkannt und mir den Pass gegeben – wieder nur ein Papierzettel.

Ich stand schon, mit deutscher Pünktlichkeit, um halb elf vor dem Hostel und sollte um zwanzig vor abgeholt werden, aber genau als ich die letzte Stufe nahm, kam „mein“ Tourbus. Perfektes Timing. Ich sollte wieder Bus wechseln, wenn wir am Büro des Busunternehmens angekommen sind, aber das kannte ich ja schon von gestern. Wir fuhren dann auch pünktlich los und ich hatte von Anfang Unterhaltung, dank einer Frau neben mir. Sie war etwa 60 Jahre alt, sah aber jünger aus, in Korea geboren, in Japan aufgewachsen, wohnt jetzt in Texas mit ihrem zweiten Mann, der auch auf der Tour dabei war, aber nicht neben ihr saß. Sie hat einen Sohn und eine Tochter, die Tochter kann nicht auf natürlichem Weg schwanger werden und künstliche Befruchtung kostet 30.000USD, die sie ihr einfach gegeben hat, ohne es ihrem Mann zu sagen, es wäre ja eh ihr Geld, das hätte sie von ihrem ersten Mann geerbt und von der Witwenrente gespart. Sie reist unheimlich gern und will noch nach Bali, nochmal nach Thailand, zum ersten Mal nach Neuseeland und auf dem Rückflug bekommen sie von der Fluggesellschaft zwei Nächte auf den Fiji-Inseln, die ja auch noch auf meinem Reiseplan stehen, bezahlt, warum auch immer. Dann ging es nochmal um die künstliche Befruchtung: ihre 37-jährige Tochter hätte noch super Eizellen und viele, ihr Mann hat zwar auch Spermien (hat sie genau so gesagt!!!), aber nur noch 30% wären zu gebrauchen (hat sie auch genau so gesagt!!!). Ihr könnt euch vorstellen, dass der ganze Bus höchst amüsiert war! Es ging dann noch mehr ins Detail, das lass ich hier jetzt einmal weg. Auf jeden Fall ging die Fahrtzeit rum wie im Flug. Zwischendrin haben wir immer Mal wieder Infos bekommen, was hier so in der Gegend ist und wie das heute abläuft.

Irgendwann hielten wir dann an dem Moonlit National Park, in dem man Koalas streicheln darf.

Dort bekamen wir erst einmal Sandwiches zu essen,
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die auch relativ gut waren, auf jeden Fall haben sie nichts gekostet. Dann konnte sich jeder der wollte ein Schlüsselband kaufen und um den Hals hängen, weil das bedeutet, dass du zu dem Koala darfst! Ich meine, das waren 10AUD, also 6,60€ und dafür hat man mal ein echt cooles Bild, also das mache ich!
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Das hier ist übrigens „meine Unterhalterin“, sieht man nicht ganz, aber ich finde, man bekommt einen Eindruck ;-).
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Bevor wir zu den Koalas gingen, sahen wir uns den Rest des Parks an, der relativ klein war. Zuerst die Dingos:
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Der hintere hat eine Verletzung am Auge, die aber gut verheilt ist. Die beiden sind Brüder, die Mutter lag in der Nähe im Schatten.
Viele Enten und Vögel kreuzten unseren Weg,
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vor allem, weil man auch Futter kaufen konnte und für die Enten immer etwas übrig blieb. Natüüüüürlichst sahen wir auch das hier, aber bevor ich euch verrate, was das ist, dürft ihr einmal raten:
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und wenn wir schon beim Raten sind: Was ist das?
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Natürlich, ein Känguru und das zweite ist eine Schildkröte, eine Schlangenschildkröte, die ihren Hals auch nicht einzieht, sondern zur Seite klappt. Habe ich von meiner deutschen Begleiterin erfahren, die netterweise das Bild von mir und dem Koala gemacht hat, ich im Gegenzug natürlich auch von ihr mit dem Koala.
Gibt noch mehr Känguru-Bilder:
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Sonst sahen wir noch Folgendes:
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Letzteres ist übrigens ein Wombat, aber der wollte eindeutig nicht aufwachen und gefüttert werden.
Als Letztes ging es dann zu den Koalas:
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und als es dann an die Streicheleinheit ging, wurde er von der Wärterin abgeholt
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und auf einen Ast gesetzt, vor sich eine gute Menge Eukalyptus:
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und wir bekamen noch ein paar Sachen erklärt, die wir machen und nicht machen dürfen, zum Beispiel dürfen wir ihn gerne am Rücken streicheln (habe ich auch getan), aber nicht am Kopf und unsere Hand nicht vor sein Gesicht halten, weil Koalas nur sehr kleine Augen und dadurch ein eingeschränktes Sichtfeld haben. Das kann sie dann sehr verwirren, wenn eine Hand vor ihnen herumfuchtelt und sie könnten auch aggressiv reagieren. Also mache ich das mal nicht. Man soll auch nicht an ihre Blätter fassen, das sind ja ihre. Auch klar.
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Außerdem haben wir so viele interessante Sachen erfahren: Koalas schlafen 19-20 Stunden am Tag (und unsere war wach, also Glück gehabt!), sie fressen nur Eukalyptus (ca. 1kg am Tag), trinken nie (nehmen ihre benötigte Flüssigkeit über die Eukalyptusblätter auf) und ihre „Ausscheidung“ riecht – nach was wohl – Eukalyptus. Wenn ich mich nur von Schokolade ernähren könnte, würde ich das auch sofort machen.
Während den interessanten Infos durften die ersten schon fotografieren, mein Bild mit dem Koala habt ihr ja schon gesehen, aber nach unserer Gruppe kam dann noch eine junge Familie und der Sohn war so knuffig, das ich einfach auch ein Bild von ihm machen musste, er hat den Koala richtig gedrückt und abgeknutscht, total niedlich!
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Dieser Park war auch schon das ganze Programm für mich heute, ich wurde kurz danach an meinem Hotel abgeliefert, alle anderen haben diese Tour nämlich nur als 1-Tages-Tour gebucht. Ich habe den Vorteil, dass ich den Nachmittag und den nächsten Vormittag zur freien Verfügung auf Philipp Island habe und das Programm, das die anderen gleich im Anschluss haben, erst morgen vervollständige. Das war wirklich eine gute Entscheidung!
Das Hotel ist nett, nichts besonderes, aber sauber.

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Ich habe mir ein Fahrrad geliehen (25AUD bis ich gehe) und bin über die Brücke, über die wir gekommen sind, zurück gefahren und habe mir den Ort angesehen – was leider heißt, dass ich shoppen war. Mal wieder. Ja, ich weiß, ich habe gesagt Thailand und Indien waren zum shoppen, weil es dort günstiger war, aber Australien ist für mich wie Paris von der Mode her: saucoole Sachen überall. Ich habe eine Jeans Hotpants gekauft, die mir wirklich passt, ich konnte es gar nicht glauben! Meine Beine sind zwar nicht die allerschönsten, aber es gibt 1000e Leute, die eindeutig unhübschere Beine haben, als ich und trotzdem damit herumlaufen. Also kann ich das auch. Außerdem habe ich einen extrem lockeren sauweichen aber dünnen Pullover gefunden, einfach wunderschön! Sehr bunt mal wieder, klar, aber auch sehr schön und gerade deswegen so schön! Würde ich nie zurückgeben. Ich konnte auch mit meiner Notfall-Visakarte zahlen (davon habe ich es abhängig gemacht, hätte es nicht funktioniert, hätte ich es mir sehr genau überlegt, ob ich meine AUD dafür ausgegeben hätte – wahrscheinlich schon). Das ist jetzt eben mein Souvenir von Australien. Ich hoffe, ich halte mich dran. Außerdem habe ich gefragt, ob man am Preis noch was machen kann und sie ist 9AUD heruntergegangen. Ich verrate mal vorsichtshalber nicht, von welchem Preis ;-).
Ich saß dann ein bisschen am Strand:
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und zwischendrin schaute sogar mal die Sonne raus, super schön!

Zwischenbericht: Ich sitze gerade in der Hostelküche
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(sau genial, oder? Riesig und sogar sauber und gut ausgerüstet)
und nebenan ist ein Aufenthaltsraum mit Sofas und Tischtennisplatte (TV gibt es nochmal einen extra Raum) und daran spielen gerade Vater und Sohn und der Vater hat ewig am Tisch herumgerückt, dann einen Ball versemmelt und dann unter den Tisch gesehen, ob alles stimmt :D. So witzig, als wäre der Tisch schuld, dass er nicht spielen kann :D. Typisch Mann *hust*.
Übrigens sitze ich auch nur hier, weil im Zimmer mehrere Zettel hängen, dass man dort nicht essen darf und ich habe doch so gute Sachen hier: eine Ecke Wassermelone, ca. fünf Karotten, 1l Himbeerjogurt und zwei Minigurken mit Salz.

Auf dem Rückweg schaute ich noch den Supermarkt (den einzigen hier in der Nähe) und fand endlich Taschentücher!!! Und mein erstes Känguru Steak

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(keine Sorge, Mama, habe ich nicht gekauft, wusste ja noch nicht, dass wir so eine tolle Küche haben ;-)). Ich habe mich auch dazu entschieden zwei Löffel zu kaufen (einzeln ging nicht) und eben die oben erwähnte Wassermelone und den Jogurt. Dann ging es mit dem Fahrrad zurück über die Brücke ins Hotel. Mein Fahrrad ist übrigens sehr gut mit dem Wort Schrotthaufen zu beschreiben. Ich mache morgen mal ein Foto davon. Es war bestimmt mal teuer, aber wurde anscheinend nie sauber gemacht und ist jetzt total verrostet und wenn man anschiebt hängt es immer einmal pro Runde. Die Schaltung gibt auch nicht so viel her und ein Gepäckträger existiert gar nicht. Für die 25AUD, die ich dafür gezahlt habe, könnte ich es wahrscheinlich sogar behalten. Eigentlich kostet ein Fahrrad für einen Tag 35AUD und man kann diesen einen Tag nicht auf zwei halbe, wie in meinem Fall, aufteilen. Also das war schon nett, aber für so eine Schrottkiste ist das eigentlich zu viel. Und jetzt sitze ich eben in der Küche und so lange meine Melone und mein Jogurt noch existieren sitze ich auch noch hier.
Morgen um 12h werden Pelikane gefüttert, da soll ich auf jeden Fall hin, meinte die Frau von der Rezeption und vormittags schaue ich entweder um die Insel (wahrscheinlich mit dem Fahrrad) und/oder gehe davor/danach in einen kleinen Park hier, auf dem Bild dazu ist ein Kind abgebildet, das Kängurus füttert, das brauche ich nicht unbedingt, aber das bedeutet, dass sie nah und an Menschen gewöhnt sind, also super zu fotografieren. Ihr erfahrt ja dann morgen Abend, wozu ich mich entschieden habe!

Bis dahin und mal wieder ein fettes Dankeschön, dass genau du diese Zeilen liest! Das bedeutet mir sehr viel! Und liebe Grüße an Herrn Zinßer, einen Kollegen meiner Mutter, der seine Tochter (zumindest gerade) auch an Australien verloren hat und mir Komplimente zu meinem Schreibstil übermitteln lässt! Tausend Dank! Ist sehr motivierend und tut wirklich gut zu hören!

Und nochmal eine allgemeine Anmerkung der Redaktion, also mir: der Link zu meiner Seite darf sehr gerne weitergegeben werden! Immerhin mache ich mir hier auch immer etwas Arbeit und gebe mir Mühe und diese Mühe bleibt gleich, ob es nur meine Mama liest oder die ganze Welt und mir ist durchaus bewusst, dass das auch „fremde“ Leute lesen! Also los geht’s! Und gegen noch mehr Komplimente hätte ich auch nichts ;-).

Mornington Penninsula

Der heutige Tag hat (etwas zu) früh begonnen: 6h klingelte der Wecker, ich machte mich fertig und ging in den Gemeinschaftsraum, um zu skypen und dann wurde ich auch schon abgeholt. Hat alles gut geklappt und jetzt bin ich unterwegs. Ich musste dann noch den Bus tauschen und das hier war dann mein Guide für diesen Tag:

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Ich habe mein Netbook mitgenommen, damit ich meine WordPress-Beiträge schreiben kann. Hier ist genau so viel los, wie im Süden Indiens und ich komme nicht zum Fotos sortieren geschweige denn bearbeiten! Erste Priorität haben diese Beiträge, nicht nur, weil ihr Lesestoff braucht, sondern auch, weil ich nichts vergessen will. Die Kleinigkeiten zählen ja auch, vor allem in Summe würde einiges fehlen, wenn ich allgemeiner schreibe.
Wir hielten schon an einem Aussichtspunkt:

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und auf dem weiteren Weg sah ich eines meiner ersten Kängurus:

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Unser Fahrer und Führer (eine Person) erzählte uns, dass es wirklich fast unmöglich ist, keine Kängurus zu sehen, weil er davon 100 Millionen gibt. Menschen in Australien nur 28 Millionen. Trotzdem etwas Besonderes! Kängurus in freier Wildbahn!
Das Wetter ist heute nicht so toll, aber Australien ist ja für seine Wetterumschwünge bekannt, also vielleicht schwingt es ja zu „Sonnenschein“ um!

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Wir hielten dann auch in einem Küstenstädtchen und durften uns für 30 Minuten frei bewegen. Die meisten nutzten die Zeit, um eine Vanilleschnitte zu essen, aber ich hatte zwei meiner Blaubeermuffins gefrühstückt, also lief ich zum Meer und dann noch ein bisschen durch den Ort.
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Ich fand auch einen Klamottenladen, in dem ich jedes Teil hätte kaufen können und natürlich angezogen hätte. Dummerweise oder glücklicherweise war dieser Laden halbwegs teuer (300AUD für einen Mantel, 70AUD für eine Strickjacke) und ich habe es geschafft nichts anzuprobieren und somit gar nicht in Versuchung zu kommen, etwas zu kaufen. In solchen Momenten hätte ich gerne eine Kreditkarte von irgendjemandem, dem ich das Geld nie zurückgeben muss. So jemandem gibt es leider nicht ;-).
Weiter ging es dann zu einem National Park,

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der im 18. Jahrhundert als Quarantäne-Station genutzt wurde und später von der

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Hier haben auch schon Flüchtlingsfamilien gelebt, aber inzwischen steht hier alles leer. Nur in einem Haus sieht man sich ein Video über diesen Nationalpark an und kann Eis kaufen ;-). Perfekt für Schulklassen! (Nicht wirklich.)

Der Regen hatte hier auch etwas Gutes:

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Wir statten dann wieder einem Aussichtspunkt einen Besuch ab:

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Und als Geschichte wurde uns hier erzählt, dass jedes Jahr 50 Menschen verschwinden, wahrscheinlich, weil sie von den Wellen unter Wasser gedrückt werden, weil sie die Wellen unterschätzen. Also diese Wellen, die ihr hier seht, waren ca. 2,5m hoch und jede Welle, also all das Wasser, das mit einer Welle kommt, muss ja auch irgendwie wieder zurück ins Meer und das unterschätzen viele. Hier gibt es überwachte Strandabschnitte und sogar im Flugzeug machten sie darauf aufmerksam, dass nur in den Bereichen zwischen einer roten und einer gelben Flagge geschwommen werden darf, weil eben nur dieser Bereich überwacht wird. Hebst du dann deine Hand oder siehst so aus, als würdest du nicht mehr schwimmen können, kommt dann jemand und rettet dich.

Danach brachten wir sechs Mitfahrer an den Strand, weil sie Schnorcheln und mit Delfinen schwimmen gebucht hatten und fuhren dann selbst zum Mittagessen. Die Landschaft dort war toll!

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und das war unser Restaurant:

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(übrigens cup, also Tasse, weil der Berg aussieht, wie eine umgedrehte Tasse; sieht so nicht fast jeder Berg aus?!)

mit einer kleinen Weinprobe zu Beginn:

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und grandiosem Essen im Anschluss!

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Genau als wir damit fertig waren, kam die Sonne raus und jeder ließ sich fotografieren, so auch ich:

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(Dieses Mal ziemlich gut erwischt, oder? Es mussten sich aber wieder zwei Leute daran probieren, bis es klappte ;-))

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Der nächste Stop – eine Erdbeerfarm. Ja, es gibt Leute, die haben noch nie Erdbeeren in der freien Natur gesehen. Ich als Landei gehöre da natürlich nicht dazu. Tatsächlich fragte die eine Asiatin ihre Freundin, ob der Baum (!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!) vor dem Eingang ein Erbeerbaum wäre. Ach du Scheiße (entschuldige, Mama, aber das musste mal sein). Erbeeren wachsen an Bäumen, ja. Wo auch sonst?! Na zum Glück wurden wir ja dann noch auf ein Erdbeerfeld geführt und jeder Zweifel dürfte ausgeräumt worden sein.

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Es gab natürlich einiges zu kaufen, ich beschänkte mich auf eine Postkarte und am Ende bekam jeder eine Schachtel Erdbeeren geschenkt, das war echt super! Und sie waren, ja sie sind schon „tot“, lecker! Hätte man so eine Schachtel gekauft, hätte man 9AUD, 6€, bezahlt!

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Einen „witzigen“ Part sollte der Irrgarten übernehmen. Jaaaa – brauche ich jetzt nicht unbedingt. Es war nur ein Kind mit in unserer Gruppe und das ist mit dem Delfinschwimmen gegangen, also vorzugsweise ältere Menschen und ich latschten durch das Labyrinth. Weiß ich nicht, ob man das brauch. Die meisten aßen im Anschluss ein Eis und ich kaufte mir ein Lavendelsäckchen für meine Klamotten im Rucksack. Wenn ein T-Shirt noch ein bisschen feucht ist, dann stinkt es schnell, habe ich das Gefühl und weil ich oft mit der Hand wasche, ist das nicht das gleiche „Frische-Gefühl“ wie mit richtigem Waschmittel.

Die hatten ziemlich schöne Blumen dort, aber ansonsten muss man da wirklich nicht hingehen.

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Hier hielten wir dann nochmal, am Strand:

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Und dann hier noch das Bild, das bei der Beschreibung von der Tour zu sehen war:

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Das sind Häuschen direkt am Strand, in denen Bootbesitzer ihr Bötchen lagern, mit dem sie zu ihrem großen Boot fahren.

Noch kurz zu den Teilnehmern: Ich traf eine Frau aus Arizona, die Lehrerin war, jetzt in Pension ist und mit ihrer Tochter nach Australien gereist ist. Sie fand die Tour nicht besonders toll, hat sich mehr erhofft. Ich übrigens auch. Sie sah sich auf dem Rückweg auch meine Thailand- und Indienbilder an, weil sie einige sehen wollte, die ich direkt mit der Kamera vor Ort gemacht hatte und sie war gelinge gesagt „begeistert“ und wollte mehr sehen. Beim zweiten sagte sie dann: Das musst du unbedingt auf Leinwand machen lassen! Beim fünften: Das auch! Und als sie das gleiche beim sechsten, siebten und zehnten sagen wollte, meinte sie nur: Ich verstehe dein Problem. Sie hat ihre Tochter auch gleich dazu verdonnert, mich auf Facebook zu suchen, damit sie meine Fotos sehen kann, sehr witzig diese Frau :-). Dann traf ich noch eine Dänin, 20 Jahre alt, etwas seltsam. Ihre Reise ist bald vorbei und sie war nur in Australien und Neuseeland für etwa fünf Monate. Sie ging aber Delfinschwimmen (sie sahen nur einige aus der Ferne, aber schöne Riffe und bunte Fische!), genau wie das deutsche Mädchen, das noch dabei war. Ihr war es am Wichtigsten, sich auf der Heimfahrt wieder ordentlich zu schminken, also nicht so mein Fall. Sonst hatten wir noch einige Asiaten dabei und der eine Mann hat sich ganz besonders viel Mühe gegeben, „professionell“ zu wirken, aber er machte wirklich von jedem Steinchen ein Foto und daran merkt man auch wieder, dass er nicht nach DEM Tollen Ausschau hält, sondern hofft, per Zufall ein gutes Foto zu Stande zu bringen. Ich will nie behaupten, dass ich hier die größte Ahnung habe, aber so ein bisschen Talent habe ich offensichtlich schon und deswegen erlaube ich mir einfach mal ein Urteil. Mit diesen frechen Worten verabschiede ich mich erst einmal! Ich bin dann mal weg – auf den Känguru Inseln und ich weiß noch nicht, wie es da mit dem Internet aussieht, aber das werdet ihr schon sehen! Tschaui (das war speziell für euch, liebe Oma Anni und lieber Opa Georg ;-))!

Ausschlafen & Nachtmarkt

Heute kann ich mich wirklich nich beschweren, dass ich nicht genug geschlafen habe: meine Uhr zeigte nämlich tatsächlich schon halb zwei Uhr nachmittags an, als ich mich motivieren konnte, aufzustehen. Ich hatte heute eigentlich einiges vor, aber ich war total geschafft von der Fliegerei, ich habe praktisch eine Nacht nur 1,5 Stunden geschlafen und war aber viel unterwegs, hab viel gesehen und somit viel zu verarbeiten und dann noch der Schlafmangel… Ich habe für morgen ja eine 1-Tages-, für übermorgen eine 2-Tages- und im Anschluss daran eine 3-Tagestour gebucht und dafür habe ich bezahlt und wollte sie dann auch genießen können, also lieber heute ausschlafen. Ich wurde nur zwei Mal aufgeweckt, beide Male von der Putzfrau: einmal, um den Müll zu leeren und einmal, um zu saugen, aber wir einigten uns darauf, dass das nicht nötig ist. Zumindest glaube ich das. Sie sah nämlich aus, wie aus Ghostbusters, ein Staubsauger auf dem Rücken ohne Kabel, sehr seltsam. Ich bin mir aber halbwegs sicher, dass ich das nicht geträumt habe.
Als ich mich dann schon mal aufsetzen konnte, begann ich zu frühstücken, habe ja gestern ordentlich eingekauft, also gab es Tomaten-Basilikum Cracker mit gesalzener Butter und einen Pfirsich. Nebenbei sah ich mir noch einen Film im Internet an, da habe ich auch leichte Entzugserscheinungen: in Würzburg läuft oft der Fernseh, damit man „jemanden“ um sich hat und auf meiner Reise schaue ich eigentlich nur im Flugzeug Filme. Um halb vier war ich dann wach genug, mich auf den Weg zum Greyhound Büro zu machen, denn ich musste meinen Vocher zu einem „richtigen“ Buspass umtauschen. Ich habe den Mini-Traveler über sta travel gebucht, damit kann ich eine Strecke (in meinem Fall Melbourne nach Brisbane) in eine Richtung fahren und so oft aussteigen und wieder zusteigen, wie ich möchte. Ich darf aber jede Strecke nur einma fahren, wenn ich also von Melbourne nach Sydney fahre, kann ich nicht nochmal mit dem Zug zurück und nochmal die Strecke mit dem Greyhoundbus fahren, aber dazu hätte ich ja eh nicht die Zeit bei meinem straffen Programm in Australien …
Wenn nämlich meine 1-, 2- und 3-Tages-Touren vorbei sind, habe ich noch einen Tag in Melbourne bevor ich abends um 20h mit dem Bus nach Syndey fahre, dort habe ich nicht so viel gebucht, nur eine Hafentour, aber es gibt so viel zu sehen! Vielleicht ergibt es sich sogar, dass ich in die Oper gehe! Wer weiß… Die Hostels bieten auch immer sehr viel an, villeicht auch das in Sydney. Das in Melbourne hat einiges anzubieten, aber ich bin ja schon so ausgebucht! Ich hätte zum Beispiel eine kostenlose Stadtführung haben können! Das hätte ich vorher wissen müssen! Wobei die, die ich hatte, eigentlich nicht zu toppen ist.
Ich habe ewig nach diesem Büro gesucht! Auf der Karte, die auf der Homepage war, sah es so aus, wie wenn ich an der Southern Cross Station vorbeilaufen muss und dann auf der linken Seite das Büro finde. Nachdem ich zwei Mal diese Straße (ca. 500m) abgelaufen bin, fragte ich in einem 7-11 nach, wo das wäre und er kannte nicht einmal die Greyhoundbusse, geschweige denn das Büro. Im nächsten Laden erklärte sich auch warum: Ich habe nach Bussen gefragt und weil das ein Reisebus ist, heißt das auf Englisch „coach“, aber ich mein der zweite Mann, den ich fragte, der konnte das kombinieren. Er schickte mich dann also direkt in den Bahnhof Southern Cross Station und ich lief dort auch nochmal 15 Minuten durch die Gegend, bis ich zu der Stelle ging, von wo die Busse abfahren und dort fand ich tatsächlich ein kleines Büro, mehr ein Glaskasten. Wtzigerweise war ich hier schon, als ich in Melbourne ankam, aber direkt neben dem Greyhound (desse Schild rot ist) war das Skybus-Büro, das ich am ersten Tag brauchte, um mich ins Hotel zu bringen, deswegen habe ich nur nach „Skybus“ gesucht und dachte dann diese beiden Glaskästen gehören zusammen, weil ja die Farbe fast gleich ist. Die Frau war dann auf jeden Fall recht nett – nur ihr Computer nicht. Als sie gerade mein Ticket ausdrucken wollte, setzte er aus und sie fragte mich dann, ob ich irgendwelche Buchungen machen wollte und ich dachte nur: Ich hab doch mein Ticket. Aber ich kam dann drauf, dass sie Reservierungen meinte und ich sagte ihr die Daten und Uhrzeiten, die ich zum Glück dabei hatte. Sie meinte auch, da wäre sicher noch Platz und sie würde das morgen machen, ob ich nochmal kommen könnte, weil das mit dem PC wohl nichts mehr wird. Super. Immerhin weiß ich jetzt, wo ich das Büro finde. Ich habe auch schon gesagt, dass ich morgen sicher nicht kommen werde, weil ich von in der Früh um 7 bis abends um 18h auf einem Ausflug bin: Mornington Penninsula. Die Büroöffnungszeiten sind von 9-17h. Am Tag danach werde ich erst um halb 11 abgeholt, also kann/muss ich davor nochmal dorthin. Aber ich verbinde das dann mit einem Besuch an einem Ort mit kostenlosem Internet, um mit Mama und Sammy zu skypen, wenn sie denn wollen und Zeit haben!
Ich war dann Souvenir shoppen und „normal“ einkaufen. Dieses Mal in einem Supermarkt namens „Coles“ und von den Preisen ist der eher etwas teurer, aber ich habe nur die 2für3 oder kauf 2 und der zweite Artikel ist gratis Sachen gekauft. Und deswegen kam ich dann am Ende auf 30Dollar für Schokolade, Brot, 2 Tomatencreme für das Brot, vier Blaubeermuffins, Schinken, 1 Liter Eiskaffee, 500ml Jogurt, Snickers, Weintrauben (und vielleicht noch mehr, was mir jetzt nur nicht mehr einfällt). Auf jeden Fall bin ich gut versorgt! Ich habe danach noch kurz überlegt, ob ich noch in ein Museum gehen soll, aber das wäre dann wieder am anderen Ende des Stadtkerns gewesen und ich bin schon wegen der Sucherei von dem Büro so viel gelaufen, dass ich dann zurück ins Hostel bin. Dort habe ich erst einmal entdeckt, dass ich einen Mitbewohner habe: Matthias, 20 Jahre alt aus Schweden. Ich erzählte ihm irgendwann auch, dass ich ein bisschen Schwedisch gelernt habe und er meinte, ich wäre die erste Person, die er trifft, die Schwedisch lernen will. Wir haben uns im Laufe des Abends über alles Mögliche unterhalten, viel über Fotografie und über das schwedische Schulsystem (ist wirklich interessant, wie unterschiedlich das überall ist!), über das Reisen natürlich und über meinen Thailand- und Indien-Aufenthalt, weil er auch noch nach Asien wollte. Morgen übernachtet er schon wieder in einem anderen Hotel, also war das ein kurzes Vergnügen – gegen ein Zimmer nur für mich habe ich aber auch nie etwas einzuwenden.
Ich hatte auch endlich mal genug Wäsche gesammelt, um zu waschen und ich habe das auch hinbekommen, die Waschmaschinen sind extra einfach gehalten: ein Knopf für Colour (Farbe) und einer für White (weiß), oben Geld einwerfen (4AUD) und dann geht’s schon los, 40 Minuten später (nachdem ich geduscht hatte) ging ich wieder runter zu den Waschmaschinen, aber meine Waschmaschine war leer und auch in meiner Tasche war nichts von meiner Wäsche. Ein Mann sprach mich dann an, ob das meine Waschmaschine war und dass er aus Versehen einen Trockner mehr bezahlt hat und weil meine Wäsche fertig war, einfach meine Wäsche da reingepackt hat. Ich war total verwirrt, er hat davor drei Waschmaschinen gebraucht, wie kann man dann vier Trockner bezahlen?! Auf jeden Fall sagte ich dann, dass ich meine Wäsche im Zimmer trocknen wollte, also nicht nochmal 4AUD zahlen wollte und er meinte nur, dass er kein Geld wolle. Okay, dann „danke“ sagen und gehen. War natürlich schon praktischer so und weil ich hier in den Betten eh keinen Schlafsack verwenden darf, konnte ich den auch endlich mal waschen, also in der Waschmaschine. Ich habe ihn in Thailand und Indien doch öfter benutzt, als gedacht (leider).
Heute Abend war auch der letzte Nachtmarkt in Melbourne

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und den wollte ich mir ansehen, war aber unspektakulärer als gedacht: in einer Halle bzw. einem überdachten Parkplatz, sehr ausgeleuchtet (also fast wie am Tag) und auch die Stände dort haben jetzt keine super speziellen Sachen verkauft, die meisten Klamotten und Kleinkram. Natürlich habe ich an einem dieser Kleiderstände gesündigt und etwas gekauft.
Die hatten aber auch echt coole Teile, also mal andere Muster und andere Drucke, wirklich toll! Die Essensstände waren auch interessant, bestimmt aus 30 verschiedenen Ländern, aber gegessen hatte ich schon im Hostel. Es wäre sogar halbwegs günstig gewesen … Fast hätte ich einen Kissenbezug gekauft, aber dann habe ich entdeckt, dass er an einem Stand liegt, der nur indische Sachen verkauft… für meine Sammlung will ich aber schon einen australischen Kissenbezug und keinen indischen, den ich in Australien gekauft habe. Etwas aus Holz (Thailand: Buddha Maske, Indien: Ganesha Figur) habe ich auch schon gefunden. Drei Mal dürft ihr raten: einen Boomerang! Wieder schön handbemalt wie auch die Ganesha-Figur und schön leicht, wer weiß, ob und wann ich nochmal ein Päckchen nach Hause schicke!
Um halb eins war ich dann auch in der Falle, endlich!