Mornington Penninsula

Der heutige Tag hat (etwas zu) früh begonnen: 6h klingelte der Wecker, ich machte mich fertig und ging in den Gemeinschaftsraum, um zu skypen und dann wurde ich auch schon abgeholt. Hat alles gut geklappt und jetzt bin ich unterwegs. Ich musste dann noch den Bus tauschen und das hier war dann mein Guide für diesen Tag:

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Ich habe mein Netbook mitgenommen, damit ich meine WordPress-Beiträge schreiben kann. Hier ist genau so viel los, wie im Süden Indiens und ich komme nicht zum Fotos sortieren geschweige denn bearbeiten! Erste Priorität haben diese Beiträge, nicht nur, weil ihr Lesestoff braucht, sondern auch, weil ich nichts vergessen will. Die Kleinigkeiten zählen ja auch, vor allem in Summe würde einiges fehlen, wenn ich allgemeiner schreibe.
Wir hielten schon an einem Aussichtspunkt:

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und auf dem weiteren Weg sah ich eines meiner ersten Kängurus:

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Unser Fahrer und Führer (eine Person) erzählte uns, dass es wirklich fast unmöglich ist, keine Kängurus zu sehen, weil er davon 100 Millionen gibt. Menschen in Australien nur 28 Millionen. Trotzdem etwas Besonderes! Kängurus in freier Wildbahn!
Das Wetter ist heute nicht so toll, aber Australien ist ja für seine Wetterumschwünge bekannt, also vielleicht schwingt es ja zu „Sonnenschein“ um!

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Wir hielten dann auch in einem Küstenstädtchen und durften uns für 30 Minuten frei bewegen. Die meisten nutzten die Zeit, um eine Vanilleschnitte zu essen, aber ich hatte zwei meiner Blaubeermuffins gefrühstückt, also lief ich zum Meer und dann noch ein bisschen durch den Ort.
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Ich fand auch einen Klamottenladen, in dem ich jedes Teil hätte kaufen können und natürlich angezogen hätte. Dummerweise oder glücklicherweise war dieser Laden halbwegs teuer (300AUD für einen Mantel, 70AUD für eine Strickjacke) und ich habe es geschafft nichts anzuprobieren und somit gar nicht in Versuchung zu kommen, etwas zu kaufen. In solchen Momenten hätte ich gerne eine Kreditkarte von irgendjemandem, dem ich das Geld nie zurückgeben muss. So jemandem gibt es leider nicht ;-).
Weiter ging es dann zu einem National Park,

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der im 18. Jahrhundert als Quarantäne-Station genutzt wurde und später von der

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Hier haben auch schon Flüchtlingsfamilien gelebt, aber inzwischen steht hier alles leer. Nur in einem Haus sieht man sich ein Video über diesen Nationalpark an und kann Eis kaufen ;-). Perfekt für Schulklassen! (Nicht wirklich.)

Der Regen hatte hier auch etwas Gutes:

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Wir statten dann wieder einem Aussichtspunkt einen Besuch ab:

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Und als Geschichte wurde uns hier erzählt, dass jedes Jahr 50 Menschen verschwinden, wahrscheinlich, weil sie von den Wellen unter Wasser gedrückt werden, weil sie die Wellen unterschätzen. Also diese Wellen, die ihr hier seht, waren ca. 2,5m hoch und jede Welle, also all das Wasser, das mit einer Welle kommt, muss ja auch irgendwie wieder zurück ins Meer und das unterschätzen viele. Hier gibt es überwachte Strandabschnitte und sogar im Flugzeug machten sie darauf aufmerksam, dass nur in den Bereichen zwischen einer roten und einer gelben Flagge geschwommen werden darf, weil eben nur dieser Bereich überwacht wird. Hebst du dann deine Hand oder siehst so aus, als würdest du nicht mehr schwimmen können, kommt dann jemand und rettet dich.

Danach brachten wir sechs Mitfahrer an den Strand, weil sie Schnorcheln und mit Delfinen schwimmen gebucht hatten und fuhren dann selbst zum Mittagessen. Die Landschaft dort war toll!

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und das war unser Restaurant:

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(übrigens cup, also Tasse, weil der Berg aussieht, wie eine umgedrehte Tasse; sieht so nicht fast jeder Berg aus?!)

mit einer kleinen Weinprobe zu Beginn:

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und grandiosem Essen im Anschluss!

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Genau als wir damit fertig waren, kam die Sonne raus und jeder ließ sich fotografieren, so auch ich:

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(Dieses Mal ziemlich gut erwischt, oder? Es mussten sich aber wieder zwei Leute daran probieren, bis es klappte ;-))

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Der nächste Stop – eine Erdbeerfarm. Ja, es gibt Leute, die haben noch nie Erdbeeren in der freien Natur gesehen. Ich als Landei gehöre da natürlich nicht dazu. Tatsächlich fragte die eine Asiatin ihre Freundin, ob der Baum (!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!) vor dem Eingang ein Erbeerbaum wäre. Ach du Scheiße (entschuldige, Mama, aber das musste mal sein). Erbeeren wachsen an Bäumen, ja. Wo auch sonst?! Na zum Glück wurden wir ja dann noch auf ein Erdbeerfeld geführt und jeder Zweifel dürfte ausgeräumt worden sein.

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Es gab natürlich einiges zu kaufen, ich beschänkte mich auf eine Postkarte und am Ende bekam jeder eine Schachtel Erdbeeren geschenkt, das war echt super! Und sie waren, ja sie sind schon „tot“, lecker! Hätte man so eine Schachtel gekauft, hätte man 9AUD, 6€, bezahlt!

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Einen „witzigen“ Part sollte der Irrgarten übernehmen. Jaaaa – brauche ich jetzt nicht unbedingt. Es war nur ein Kind mit in unserer Gruppe und das ist mit dem Delfinschwimmen gegangen, also vorzugsweise ältere Menschen und ich latschten durch das Labyrinth. Weiß ich nicht, ob man das brauch. Die meisten aßen im Anschluss ein Eis und ich kaufte mir ein Lavendelsäckchen für meine Klamotten im Rucksack. Wenn ein T-Shirt noch ein bisschen feucht ist, dann stinkt es schnell, habe ich das Gefühl und weil ich oft mit der Hand wasche, ist das nicht das gleiche „Frische-Gefühl“ wie mit richtigem Waschmittel.

Die hatten ziemlich schöne Blumen dort, aber ansonsten muss man da wirklich nicht hingehen.

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Hier hielten wir dann nochmal, am Strand:

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Und dann hier noch das Bild, das bei der Beschreibung von der Tour zu sehen war:

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Das sind Häuschen direkt am Strand, in denen Bootbesitzer ihr Bötchen lagern, mit dem sie zu ihrem großen Boot fahren.

Noch kurz zu den Teilnehmern: Ich traf eine Frau aus Arizona, die Lehrerin war, jetzt in Pension ist und mit ihrer Tochter nach Australien gereist ist. Sie fand die Tour nicht besonders toll, hat sich mehr erhofft. Ich übrigens auch. Sie sah sich auf dem Rückweg auch meine Thailand- und Indienbilder an, weil sie einige sehen wollte, die ich direkt mit der Kamera vor Ort gemacht hatte und sie war gelinge gesagt „begeistert“ und wollte mehr sehen. Beim zweiten sagte sie dann: Das musst du unbedingt auf Leinwand machen lassen! Beim fünften: Das auch! Und als sie das gleiche beim sechsten, siebten und zehnten sagen wollte, meinte sie nur: Ich verstehe dein Problem. Sie hat ihre Tochter auch gleich dazu verdonnert, mich auf Facebook zu suchen, damit sie meine Fotos sehen kann, sehr witzig diese Frau :-). Dann traf ich noch eine Dänin, 20 Jahre alt, etwas seltsam. Ihre Reise ist bald vorbei und sie war nur in Australien und Neuseeland für etwa fünf Monate. Sie ging aber Delfinschwimmen (sie sahen nur einige aus der Ferne, aber schöne Riffe und bunte Fische!), genau wie das deutsche Mädchen, das noch dabei war. Ihr war es am Wichtigsten, sich auf der Heimfahrt wieder ordentlich zu schminken, also nicht so mein Fall. Sonst hatten wir noch einige Asiaten dabei und der eine Mann hat sich ganz besonders viel Mühe gegeben, „professionell“ zu wirken, aber er machte wirklich von jedem Steinchen ein Foto und daran merkt man auch wieder, dass er nicht nach DEM Tollen Ausschau hält, sondern hofft, per Zufall ein gutes Foto zu Stande zu bringen. Ich will nie behaupten, dass ich hier die größte Ahnung habe, aber so ein bisschen Talent habe ich offensichtlich schon und deswegen erlaube ich mir einfach mal ein Urteil. Mit diesen frechen Worten verabschiede ich mich erst einmal! Ich bin dann mal weg – auf den Känguru Inseln und ich weiß noch nicht, wie es da mit dem Internet aussieht, aber das werdet ihr schon sehen! Tschaui (das war speziell für euch, liebe Oma Anni und lieber Opa Georg ;-))!

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