Busfahrerei = Zeit zum Schreiben

Der Wecker klingelte heute schon um 6h, Frühstück wie gestern nur eine halbe Stunde eher und um halb acht saßen alle im Bus, wir fuhren aber nur zwei Minuten, wieder zu dem Grampians Nationalpark, in dem wir gestern schon zu den Venusquellen gelaufen sind. Heute wollten wir mal etwas mehr wandern, eine dreiviertel Stunde hoch und danach wieder runter. Der Weg war sehr schön, weil die Sonne am aufgehen war:

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und von einem Punkt kurz vor der Spitze hatte man auch einen schönen Ausblick:

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Emma ist nicht bis ganz ganz nach oben gegangen, die paar letzten Felsen lässt sie immer aus, weil sie sich schon mal den Knöchel gebrochen hat und ihn seitdem etwas schonen soll und bis zur richtigen Spitze war es schon eine Kletterei. Der Ausblick war natürlich super, aber so viele Meter Unterschied waren das dann auch nicht.

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Um punkt neun Uhr machten wir uns schon wieder an den Abstieg und um 10h saßen wir nach ein paar Känguru-Beobachtungen und ein paar Infos zur Schwangerschaft eines Kängurus (Kängurus sind nur kurz schwanger und haben dann eine Zitze in ihrer Bauchtasche, an der das Babykänguru saugen kann, währenddessen kann das Kämguru wieder schwanger werden; außerdem kann es eine Schwangerschaft bis zu zwei Jahre einfrieren, wenn es denkt, dass es zu wenig zu Fressen gibt oder sogar eine Abtreibung einleiten) wieder im Bus. Da sitzen wir heute sowieso viel, weil wir müssen noch über 500km nach Adelaide zurücklegen.

Zwei Stunden Fahrt hinter uns und schon gibt es Mittagessen, dieses Mal Taccos mit Hackfleisch, das ich an einem der vielen kostenlosen Grille zubereiten darf. Die stehen hier überall in Australien und können per Knopfdruck eingeschaltet werden, laufen mit Gas und werden danach einfach etwas abgekratzt. Nicht die allerhygienischste Variante, aber trotzdem cool! Kaufst dir ein paar Würstchen oder Steaks, fährst auf einen Rastplatz und grillst!

Nach einer Weile Fahrerei hielten wir erst wieder in Südaustralien!

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Man darf hier keine frischen Früchte über die Grenze bringen und deswegen mussten wir ein paar übrig gebliebene Äpfel und Orangen wegschmeißen, das tut echt weh! Normalerweise gibt es wohl eine Abgabestation, aber die hatte heute irgendwie zu. Außerdem haben wir eine halbe Stunde geschenkt bekommen, innerhalb Australiens gibt es nämlich mehrere Zeitzonen.

Danach ging es nur noch weiter im Bus, einmal stoppten wir an einem Café und aßen Eis, manche tranken Kaffee.

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Und noch einen Stop später machten wir nur, damit Emma die Frontscheibe putzen kann, eine Stunde danach stand ich vor meinem Hostel. Diese Stunde habe ich mich nochmal intensiv mit der Schweizerin Flavia unterhalten (liebe Grüße an dieser Stelle 😉 ) und deswegen verging sie wie im Flug und wir nehmen uns vor, uns mal zu besuchen, so weit sind wir ja nicht auseinander: Bern und Diespeck.

Ich war hier schon einkaufen, nutze jetzt kurz das kostenlose Internet und gehe dann duschen, esse was und werde dann schlafen, denn mein Bus fährt morgen um 7:20 ab und ich soll eine halbe Stunde vorher da sein und irgendwie sind sich alle nicht einig, wie lange ich laufen muss: Emma meinte, es wären 30-45 Minuten, der Mann an der Rezeption meinte 15 Minuten und Google Maps sagt eine halbe Stunde, aber ich habe ja meinen Rucksack und es ist sehr früh und außer meiner Shopping-Sünde bei Phillip Island war ich sehr sparsam, also gönne ich mir ein Taxi.

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2 Gedanken zu “Busfahrerei = Zeit zum Schreiben

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