Genervt

Genervt Nr. 1: Im Internet stand, dass man hier kostenloses Internet hat. Als ich ankam hieß es: 1 Stunde pro Tag.

Genervt Nr. 2: Ich bezahle für dauerhaftes Internet und mir sagt keiner, dass es nicht im Zimmer funktioniert.

Genervt Nr. 3: Am zweiten Morgen funktioniert es nicht, es heißt vielleicht am Abend.

Genervt Nr. 4: Am Abend funktioniert es nicht, es heißt morgen früh ab 6h.

Genervt Nr. 5: Ich stehe um 6h auf, um noch mit meiner Mama zu skypen, die ich vielleicht erreichen könnte, weil es in Deutschland dann 22h ist. Das Internet geht nicht.

Genervt Nr. 6: Um sieben Uhr öffnet die Rezeption und auch nach dem Neustart des Routers funktioniert das Internet nicht.

Dann habe ich Frühstück gemacht und es gegessen und mir überlegt, dass ich ja dann schon mal Wäsche waschen kann. Also spüle ich ab, hole meine Wäsche und weil ich ja mit hostelbookers.de gebucht habe, hieß es, ich könnte umsonst waschen.

Genervt Nr. 7: Ich darf nur einmal umsonst waschen und den Trockner benutzen.

Genervt Nr. 8: Es ist erst halb neun, vor 12 darf man nicht waschen.

Genervt Nr. 9: Es läuft den ganzen Vormittag nur „Die Simpsons“

Genervt Nr. 10: Meine Stiche von gestern sind teilweise angeschwollen und jucken wie verrückt. Zum Glück habe ich nur einen im Gesicht und der juckt auch nicht so wahnsinnig.

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So schön wie der gestrige Tag angefangen hat, so bescheuert startet dieser. Ich lief zum McDonalds und nutzte dort das Internet. Zum Glück saßen da so viele, die nur das Internet nutzen, dass ich kein schlechtes Gewissen haben brauchte. Habe es sogar geschafft auf das Eis für 20 europäische Cent zu verzichten. Danach ging es nochmal auf die Suche nach einer Jeans und ich bin fündig geworden! Sie ist definitiv keine qualitativ hochwertige Hose und auch mein Hintern sah schon Mal besser aus, aber es ist eine lange Hose, die an der richtigen Stelle an der Hüfte sitzt.

Ich hatte geplant um 12h zurück zu sein, um zu waschen, um möglichst bald meine Wäsche zum Trocknen aufzuhängen, aber dann habe ich erfahren, dass ich doch umsonst den Trockner benutzen darf. Auf dem Rückweg habe ich mir noch Hackfleisch gekauft, das passt super zu den Wraps, der Barbequeue Sauce und dem Salat. Die Küche ist wirklich okay, trotzdem ist das hier nicht mein Hostel und ich empfehle es hiermit nicht weiter, außer man wäre wirklich nur auf Party aus, aber da gibt’s bestimmt auch schönere Hostels mit dem gleichen Feierangebot.

Als ich also wieder im Hostel war, konnte ich endlich waschen und meine Klamotten trocknen und somit fertig packen. Ich habe auch neue Mitbewohner bekommen, nur Jungs dieses Mal, also bin ich das einzige Mädchen für diese Nacht, außer der eine bringt wieder seine „Freundin“ mit, wie letzte Nacht. Sie wohnt auch hier im Hostel, nur eigentlich in einem anderen Bett beziehungsweise einem anderen Zimmer.

Danach war ein Nickerchen dran, das Aufstehen um 6h hing mir noch nach, und danach briet ich mein Hackfleisch und aß meine Wraps. Natürlich habe ich nicht alles geschafft und konnte somit noch jemand andren glücklich machen. Hackfleisch aufwärmen ist einfach eklig und ich bin so voll, dass ich mir nicht vorstellen kann, heute nochmal etwas zu essen.

Irgendwie wollte ich dann doch nochmal in Facebook und e-Mails checken, also sitze ich wieder einmal bei McDonalds. Für den Rückweg nehme ich mir dann aber ein Eis mit ;-).

Bis morgen – in Brisbane!

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