Rückblick Australien

Ich kann es nicht fassen, dass ich schon den dritten Rückblick schreiben muss. Meine Reise verfliegt für mich nur so!

Ich komme wieder. Das steht fest, ich habe noch so viel nicht gesehen! Der Uluru (der rote Berg mitten in Australien, Australiens Wahrzeichen) fehlt zum Beispiel noch, außerdem konnte ich mir in Adelaide gar nichts ansehen, habe in Melbourne, Sydney und Brisbane nicht das beste Wetter erwischt und konnte mir deswegen Einiges noch nicht ansehen. Außerdem muss ich Cairns, Darwin und Perth einen Besuch abstatten und Tasmanien musste ich auf dieser Reise zeitbedingt auch noch auslassen. Die wunderschönen Fraser Islands kommen auch erst das nächste Mal dran – ihr seht: Australien ist definitiv eine Reise wert, am besten mindestens vier Wochen. Und das nächste Mal gerne mit jemandem zusammen und mit einem Campervan!

So aber jetzt wirklich zum Rückblick: Ich liebe Australien! Das ist voll mein Land! Ich liebe Melbourne – die grüne Kulturstadt, außerdem ist auch Sydney wirklich schön und verdient noch mehr Aufmerksamkeit. Die Hafenrundfahrt bei Regen war jetzt nicht gerade das Schönste, was ich in der Zeit erleben durfte, aber sie war ihr Geld wert. Der Mornington Penninsula Tagesausflug hat sich nicht wirklich gelohnt, man hat viele Sachen gesehen, die man auch in Deutschland sehen kann (Erdbeerfarm, Weingut, …) und wenn man diesen Ausflug macht, dann sollte man vielleicht 40+ sein. Die Great Ocean Road Tour war super! Wobei man am dritten Tag wirklich fast nur gefahren ist und ich ja dann gar nicht in Adelaide geblieben bin, dann hätte ich auch eine Zweitagestour im Internet suchen können oder eine, die nach Melbourne zurückgeht. Phillip Island war schön, aber nicht so, dass ich nochmal hin müsste. Die Pinguine waren natürlich einmalig, aber man hat fast nichts gesehen und für das Geld muss man da nicht unbedingt hin. Gut war, dass ich zwei Tage da war, dann konnte ich auch noch ein bisschen etwas alleine machen, allerdings wusste ich nicht genau, was für den nächsten Tag geplant war und wollte natürlich nicht für etwas Eintritt bezahlen, was am nächsten Tag eh dran kommt.

Kängurus füttern und streicheln kann man übrigens im Currumbin an der Gold Coast besser. Dieser Park hat sich definitiv gelohnt, allerdings braucht man das nicht von Deutschland aus buchen, wie ich das getan habe, weil das einfach nur ein Park ist, bei dem es keine maximale Anzahl an Eintritten pro Tag gibt, also man muss keinen Platz reservieren. Dann ist es natürlich günstiger, vom Hotel aus einen Transfer zum Park zu buchen (geht über das Internet und hat mich 18AUD gekostet) und dann dort ganz normal den Eintritt zu bezahlen.

Auch die Busse bucht man besser direkt in Australien, da fahren so viele zwischen den größeren Städten, dass man auf jeden Fall einen Platz bekommt und besonders praktisch ist es, wenn man im Bus schlafen kann – dann spart man sich Zeit und eine bezahlte Nacht im Hostel. Ich weiß allerdings, dass ich keine Busfahrt bei Nacht mehr buche, außer es geht nicht anders. Ich bin die zwei Tage danach total k.o. und müde, dann lieber am Tag fahren und nachts in einem Bett schlafen.

Züge sind ziemlich teuer und deswegen keine Alternative für mich.

Flüge sind wohl immer mal wieder günstige zu bekommen, aber man sieht nichts von der Gegen und zahlt definitiv mehr, als mit dem Bus.

Zu den Hostels: Das Discovery Melbourne hat mir wahnsinnig gut gefallen! Ein super Backpacker Hostel, sauber, einfach, riesig, gute Lage. Das Nomads in Adelaide war okay, etwas klein, aber man hatte das eigene Bad direkt ans Zimmer angeschlossen. Das Nomads in Melbourne war weniger mein Fall, aber auch ok, da war ich ja auch nur eine Nacht. Das war zu viel Party, zu wenig „ernst“ genommen, immerhin zahlt man Geld. Das wake up in Sydney war nicht mein Traumhostel. Man lief relativ lange in die Stadt und auch hier stand wieder Party an erster Stelle (abends wurde an die Zimmertür geklopft und Werbung gemacht, überall Plakate dafür etc.). Das Surf’n’Sun Beachside Backpackers in Surfers Paradise an der Gold Coast hat mir von der Küche gut gefallen (die sauberste Hostelküche bis jetzt), aber die Zimmer waren nicht so toll, etwas zu klein für sechs Leute, die Lage war gut (nah beim Strand, 15 Minuten in die Stadt), aber als sich dann keiner darum gekümmert hat, dass das Internet wieder funktioniert, gingen einige Sympathiepunkte verloren. Dadurch, dass ich das über hostelbookers.com gebucht habe, habe ich einmal Wäsche waschen und trocknen umsonst bekommen, das war super, da zahlt man sonst auch zusammen 6-8AUD. Dann war ich ja nur noch im Base Brisbane. Ich sag nur: es stinkt überall nach Urin in den Gängen, Kakerlake in der Dusche, aber gutes Internet (bezahlt) und 24 Stunden Rezeption und gute Lage für die Innenstadt, den Bahnhof und den Busbahnhof (wenn man sich nicht verläuft).

Die Grampians fand ich schöner, als die Blue Mountains. Kängurus waren am besten im Currumbin an der Gold Coast, Koalas im Moonlit oder im Featherdale. Im Brisbane Zoo war ich nicht, weil mir der zu teuer war, dafür, dass ich schon Kängurus und Koalas ohne Ende hatte, aber wenn man in Brisbane landet oder bis dahin noch keine Kängurus und Koalas gesehen hat, ist es bestimmt auch gut dorthin zu gehen (ist ja die Nr. 1 der Attraktionen in Brisbane). Sonst gibt es auch in Brisbane nichts zu sehen, nichts zu machen, also lieber noch zwei Nächte länger in Melbourne bleiben, das nächste Mal.

Liebste Stadt: Melbourne

Liebstes Tier: Känguru (oh Wunder 😉 )

Beste Tour: Great Ocean Road

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