Der perfekte Tag

… begann um halb sieben und diesem Naturschauspiel:

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(unbearbeitet)

Das Aufstehen hat sich sowas von gelohnt, es war einfach nur wirklich wunderwunderschön! Ich hab am Vortag gesehen, wo die Sonne hier aufgeht und wusste, dass in diese Richtung das Meer liegt, da war es mir klar, dass ich heute eher aufstehen muss, um das zu sehen und die Wolken waren genau an den richtigen Stellen, dass ich noch genug von der Sonne sehen konnte. Sobald die ersten Sonnenstrahlen da waren, war es auch schon angenehm warm, ich hatte nämlich nur Flipflops angezogen, damit meine Turn- oder Wanderschuhe nicht so sandig werden.

Dann ging der Tag gleich perfekt weiter:

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Die hab ich am Strand gefunden und gesammelt. Sind letztendlich bestimmt 50 Stück geworden, die meisten sind ganz flach und auch leicht, die schwereren muss ich vielleicht noch aussortieren, die machen das Päckchen zu schwer und damit zu teuer, aber ein paar müssen mit (49 Stück 😉 ). Ich habe gerade auch dem neuseeländischen Zoll geschrieben, weil ich aus dem Internet nicht schlau werde. Die Muscheln leben ja definitiv nicht mehr, sind alle offen und leer, aber vielleicht kann mir das ja auch mein lieber Kommentator „thewoodencoast“ beantworten? In deinem einen Jahr hier hast du doch bestimmt auch Muscheln gesammelt und/oder Leute getroffen, die welche heimgeschickt haben/heimschicken wollten?! Danke schon einmal ;-).

Weiter zu meinem Tag: es ging dann nach dem Frühstücken und Abspülen zum Mount Maunganui. Auch eine Empfehlung meiner zwei Schweizerinnen, mit denen ich im Hostel in Adelaide ein Zimmer geteilt habe. Um 10:15h war ich dort und um 11:45h bin ich weitergefahren. In dieser Zeit habe ich einen Parkplatz gesucht,

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nach dem Weg zum Gipfel gefragt (der war nämlich nirgends ausgeschildert), den Gipfel erklommen und bin dann wieder (auf einem anderen Weg) hinuntergelaufen. Ich finde, das hat sich gelohnt:

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Der Weg nach Auckland war dann auch schnell gefunden, weil er sogar 200km vorher schon ausgeschildert war, also von dort, wo ich gerade war. Unterwegs wollte ich ja noch in ein Historisches Dorf, aber weil ich bei einem McDonalds eine Pause gemacht habe (habe meine eigenen Wraps gegessen, mit Sour Cream, Tomaten und BBQ-Sauce; nur danach ein Eis als Nachtisch bei McDonalds, natürlich nur um das Internet zu nutzen 😉 ), war es schon kurz vor vier, als ich die richtige Autobahnausfahrt erreichte und von dort aus fährt man noch ein Stückchen zu diesem Dorf, aber sie lassen dich nur bis 16h rein. Also bin ich einfach weitergefahren (beziehungsweise wieder aufgefahren, weil ich erst nach dem Abfahren bemerkt habe, dass es schon so spät ist). Für meinen Campingplatz in Auckland habe ich dann irgendwie nicht die richtige Abfahrt erwischt. Ich weiß nicht, ob sie noch gekommen wäre oder ob ich sie verpasst habe, auf jeden Fall bin ich bei einer Auffahrt einmal links gefahren, bis ich beschlossen habe, dass ich hier nur falsch sein kann, bin dann wieder aufgefahren, wieder bei der gleichen Abfahrt runter, aber dann rechts. Und genau in dem Moment, als ich beschlossen habe, in der nächsten Straße umzudrehen, stand da der richtige Straßennahme: Lunn Avenue. Die geht dann über in Abbots Way, habe ich auch noch gefunden, danach in die Koraha Street abbiegen – auch alles super. Dann hieß es in die „Urban Route 9“ abbiegen.. tja, ich bin dann mal davon ausgegangen, dass das die allerletzte Straße ohne Straßennamen ist. Da war ich auch noch richtig, aber unsicher natürlich. Als ich dann die Minto Road nicht finden konnte, drehte ich irgendwann wieder um und als ich stehen blieb, um nach dem Weg zu fragen, stand ich genau an der Straße, in die ich einbiegen hätte müssen. Wirklich seltsam. Natürlich bin ich dran vorbeigefahren und musste erst nochmal wenden, aber daran bin ich ja gewöhnt. Wenden mit einem normalen Auto wird ein Klacks in Deutschland! Was ich hier auch anstrengend finde, sind die Namen von den Orten und Straßen. Ich kann mir die partout nicht merken. Minto Road musste ich fünf Mal nachschauen! Wirklich fünf Mal! In der Minto Road angekommen, war der Campingplatz dann nicht mehr zu verfehlen. Das Internet funktioniert auch einwandfrei und für eine Woche (oder ein GB, was schneller verbraucht ist) habe ich 15NZD bezahlt, das passt! Also: wer skypen will, einfach schreiben! Euer 9-12h passt für mich am Besten, aber wenn ihr ganz lieb fragt (wäre bei mir nämlich 6h früh) und ich nicht schon ausgebucht bin, geht auch mal euer 21h. Heute hatte ich ja das Vergnügen mit meiner liebsten Halbschwester und ihren zwei Söhnen (meinen Neffen ❤ ), meiner Mama und (via Konferenzschaltung) meinem Brüderchen! Vielen Dank, hat sehr gut getan, euch zu sehen und mit euch zu sprechen!

Bilder kommen auch wieder in Facebook, sobald ich zum Sortieren komme!

Der Campingplatz hier ist auch ganz nett, etwas kleiner, aber auch sehr sauber! Es gibt einen Pool, aber ich glaube dafür ist es mir zu kalt! Morgen gibts Fotos, wenn ich daran denke und es nicht zu dunkel ist, wenn ich wieder komme. Morgen gehts zu den Großkatzen und in ein Museum! Wird Einiges an Fahrerei, aber bestimmt auch sehr schön!

Nachtrag: natürlich musste ich dieses typische Urlaubs-Strand-Muschel-Bild machen 🙂

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2 Gedanken zu “Der perfekte Tag

  1. Oooh gute frage. Ich habe damals keine Muscheln nach hause geschickt sonder eigentlich nur Klamotten um Platz für neue zu machen :). Ich habe ein paar Muscheln die ich auf dem farwell split gefunden hatte einfach so in mein Rucksack gepackt und frech mit nach hause genommen. Ich glaube mich aber zu erinnern das es einige Leute gab die Muscheln nach hause geschickt haben ob die dann Probleme mit dem Zoll bekommen haben weiß ich leider nicht aber hey no risk no shells in the Vitrine…weeste bescheid! ;D Sonnige Grüße aus Berlin.

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    • Danke, ich muss nur (weil mein Päckchen über 2kg wiegt) einen Zettel ausfüllen, was ich alles darin habe. Ich denke aber, ich schreibe nur „Souvenirs“ drauf und dazu zählen dann die Muscheln. Ich kann unmöglich jeden kleinen Artikel aufschreiben. Schöne Grüße aus dem dunklen Auckland 🙂

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