Tschüss, Inseln!

Ich war mal wieder besonders motiviert und wollte den Sonnenaufgang sehen:

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Dazu stand ich um 6h auf und wurde gleich von den lieben Resort-Hunden begrüßt:

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Die beiden begleiteten mich dann auch zum Strand, wo ich auf die Sonne wartete und als eine gegen Hunde allergische Norwegerin an den Strand kam, lief ich Richtung Teehaus, um die Hunde von ihr fort zu locken und das hat in jedem Fall funktioniert.

Nachdem das Schönste vorbei war, ging ich – wohin wohl? – in die Küche zu meiner Emma! Becky war auch noch da und ich sah ihr beim Küchle machen zu. So heißen die natürlich nicht in Fiji, aber vom Prinzip her sind es Küchle.

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In der Küche standen auch noch die Reste von meinem Kokosöl:

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sieht fast wieder wie Kokosflocken aus, obwohl es ja nur die Milch ist. Schmeckt auf jeden Fall gut, mit etwas Zucker noch besser! Mein Öl wurde in zwei kleine Fläschchen gefüllt.. wirklich nicht viel, dafür, dass wir dafür zwölf Kokosnüsse melken mussten!

Der Frühstückstisch sah dann wirklich einladend aus:

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Emma hat auch noch einen Kuchen gebacken (das Gelbe ist Pudding) und als wir dann den fehlenden Teller von der Grandma (Oma) geholt haben, konnte es losgehen. Ich war schon fertig, bevor die anderen kamen, brauche aber auch nicht wirklich Gesellschaft beim Frühstück.

Fast direkt im Anschluss (ich packte noch meinen Rucksack, auch hier muss man um 10h auschecken) ging es zu den Sawailau Höhlen, DER Attraktion hier. Das Wassertaxi holt uns also ab, fährt mit Jan und mir noch zu ein paar anderen Inseln und sammelt Leute ein (unter ihnen übrigens Ayda aus München – liebe Grüße hier! Und pass auf dich auf 😉 ), bis wir letztendlich bei den Höhlen ankommen. Die Fahrt war ziemlich nass – aber nur für mich! Ich habe irgendwie den Platz erwischt, der die ganzen Wasserspritzer abbekommt: keiner war nach dieser Fahrt so nass wie ich! Zum Glück hatte ich meine Cappy auf und konnte somit meine Augen schützen, Salzwasser ist nicht gerade etwas, das dort hinein sollte.

Wir wurden dann von jemandem empfangen und in die Höhle geführt, dann läuft man eine eiserne Treppe hinunter und endet in ziemlich kaltem Wasser. Hier wartet man dann (schwimmend), bis ein Guide erklärt, wie man durch den Eingang kommt. Der ist nämlich etwas speziell: man muss ca. Sekunden tauchen und wird praktisch von dem einen Aufpasser fast durchgeschoben (seine Hand an meinem Kopf, damit ich nicht an die Felsen über mir kommen kann) und kaum ist man richtig unter Wasser, zieht schon von der anderen Seite der zweite Aufpasser und drückt auch den Kopf so lange nach unten, bis man durch ist. In diesem Teil war es dann total finster, im vorderen konnte man noch etwas sehen und die Decke war ziemlich hoch, von der einen Seite ragten Äste hinein. Aber hier, im zweiten Teil, war es einfach finster. Wir fanden dann ein Holzfloß, an dem man sich festhalten konnte und nachdem alle durch waren, ging die Erkundung los: die Aufpasser sangen (wirklich schöne Stimmen, super eingesetzt mit dem Echo) und erzählten ein bisschen etwas über die Höhle. Fünf Minuten später gingen wir schon wieder zurück in die „Haupthöhle“ und die Aufpasser kletterten die Wände hoch, um sie dann hinunterzuspringen, natürlich nicht ohne unser Anfeuern. Selbstverständlich gab es dann noch zwei Personen, die unbedingt auch springen wollten (muss ich erwähnen, dass sie männlich sind? Nein. Aber vielleicht, dass sie Schweizer sind?), obwohl sie sich schon hochziehen lassen mussten. Es gibt eben immer Verrückte. Man musste vor dem Höhlenbesuch auch einen Zettel unterschreiben, dass man keine Forderungen stellt, wenn man sich verletzt oder (jemand anderes Forderungen stellt,) wenn man stirbt. Spätestens nach dieser Unterschrift wäre mir klar, dass ich hier nicht noch extra klettern will. Sie haben es auf jeden Fall überlebt und sind wahrscheinlich unheimlich stolz auf sich.

Vor den Höhlen hatten dann ein paar Frauen ihre Stände aufgebaut und Ayla und Jan haben sich etwas gekauft. Man konnte sich dort eine Rechnung ausstellen lassen und dann bei dem Wassertaxi-Mann bezahlen. Praktisch, weil man ja kein Geld dabei hat, wenn man Höhlentauchen geht. Ich habe nichts gefunden, mit Souvenirs bin ich gut bedient – nur ein Kissenbezug wäre noch schön.

Der Heimweg war dann etwas kürzer, weil Jan und ich direkt in einem Taxi zur Gold Coast gebracht wurden. Ich saß natürlich wieder so, dass ich ordentlich Wasser abbekomme, aber ich bin ja schon fast daran gewöhnt.

„Zu Hause“ hatte ich dann nur noch Zeit mich umzuziehen, dann gab es schon Mittagessen und natürlichst verbrachte ich die paar verbleibenden Minuten bei Emma in der Küche. David musste ja gestern schon mit der Fähre zurück (beziehungsweise erst auf die Hauptinsel zu seinen Eltern und heute dann zurück nach Waya Lailai) und er war sehr traurig, mich und Emma nicht mehr zu sehen. Emma sieht er auf jeden Fall früher als mich …

Wir liefen dann nochmal zur Grandma, weil wir keine Dose hatten, in die wir den Rest von dem Frühstückskuchen packen konnten, der sollte nämlich mein Reiseproviant sein. Dort kaufte ich dann doch nochmal etwas, ein Armbändchen von Grandma’s Shellmarket! Das erinnert mich jetzt an meine Emma, die ich inzwischen (es ist gerade nach Mitternacht) schon arg vermisse!

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Bill brachte mich dann zum Katamaran. Mit mir im Boot saßen noch sein Neffe und ein anderer Junge und ein Engländer, der sein Handy im letzten Resort liegen hat lassen und das jetzt mit dem Katamaran angeschifft wurde.

Und drei Mal dürft ihr raten, wen ich wieder traf – meine Lieblings-Fiji-Deutschen Sabrina und Inga! Also waren die ersten zwei Stunden schon Mal schnell vorbei, quatschen geht immer!

Die restliche Zeit verbrachte ich mit den 3???, Blogbeiträgen, Fotos und der Umgebung. Um 18h waren wir dann wieder am Port Denerau und nachdem wir etwas verplant herumstanden, weil uns keiner direkt sagen konnte, wo wir unser Gepäck bekommen, hatten wir es dann doch und fuhren mit dem bereitstehenden Bus zum Smuggler’s Cove, in dem ich auch schon die erste Fiji-Nacht verbracht habe. „Wir“ sind übrigens Katharina und ich. Wir haben uns schon in der ersten Nacht kurz kennengelernt und saßen dann auf der ersten Bootsfahrt beieinander und trafen uns eben jetzt wieder. Wir trennten uns nach dem Einchecken dann kurz zum Duschen (das hat gut getan! Warm und mit normalem Druck, kein Rinnsal) und aßen dann zusammen: Burger mit Pommes! Sowas braucht man ab und zu Mal. Ich ließ sie dann auch noch kurz in Facebook, ich habe nämlich für 24 Stunden Internet gekauft. Nach dem Entzug über die letzte Woche musste das sein. Wollte ja nicht sooooo weit hinterherhinken mit meinen Beiträgen. Außerdem dürfen Mails und Facebook auch Mal wieder gecheckt werden und Skypen mit Mama und meinem Liebsten stehen auch wieder auf dem Programm.

Für Morgen haben wir, Katha und ich, geplant mit dem Bus um 11:30h zu dem lokalen Markt zu fahren und davor wollte ich skypen, Wäsche waschen, Wäsche trocknen und Rucksack packen. Ich freue mich schon auf LA, wobei das wieder etwas ganz anderes wird, als Fiji hier. Ein komplett anderes Leben.

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3 Gedanken zu “Tschüss, Inseln!

      • Ach du schreibst so schön kurzweilig, das liest sich einfach so weg :). Also ich werde bestimmt weiterlesen auch wenns nicht mehr NZ ist 😉 und ab und zu lass ich mal ein Kommentar da.

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