Santa Barbara

Gleich zu Beginn: Es lohnt sich definitiv hierher zu kommen. Die Stadt ist unheimlich niedlich, gut zu Fuß oder mit dem Rad zu erkunden, weil es eigentlich nur eine nennenswerte Straße gibt: die State Street.

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Hier ist alles, was Touristen so brauchen: Cafés, Restaurants, Massagezentren, das Kunstmuseum, kleine Supermärkte und Unmengen von Klamottenläden. Natürlich bin ich etwas schwach geworden:

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Ja, dieses Mal habe ich etwas gefunden. Ausgegeben habe ich 50USD und bekommen habe ich dafür vier Teile. Welche, bleibt an dieser Stelle geheim 🙂 . Ich hätte fast in jedem Laden etwas finden können! Dass ich dann tatsächlich nur dort geshoppt habe, war eindeutig Selbstdisziplin (und der Mangel an Geld und der eindeutige Mangel an Platz im Rucksack). Ich hatte eigentlich wirklich vor, noch in das Kunstmuseum in Santa Barbara zu gehen, Eintritt ist für Studenten nämlich nur 6USD, das hätte ich mir wirklich gerne angesehen, aber die vielen Läden unterwegs …

Um kurz vor 17h lief ich dann an einem Kino vorbei und sah das Plakat für „The other Woman“ mit Cameron Diaz. Die Werbung dazu habe ich inzwischen schon öfter im Fernsehen gesehen und der Film klingt wirklich gut. Außerdem fängt der Film in zehn Minuten an und ich kann ja wohl Mal spontan sein. Also war ich spontan und bin alleine ins Kino gegangen und weil der Eintritt mit 7,25USD so günstig war (ca. 5€) habe ich mir sogar noch ein Eis gegönnt. Immerhin zahlt man in Deutschland schon eindeutig mehr Eintritt und deswegen leiste ich mir dort (fast) nie etwas zu essen.

Heute Morgen konnte ich ab 9h definitiv nicht länger schlafen, also stand ich auf und machte mir Pancakes (bisschen besser als die letzten, aber es gab nur Ahornsirup, keine Marmelade, und den kann ich absolut nicht haben. Nach dem Skypen mit meiner lieben Mama und dem Duschen im frisch geputzten Bad machte ich mich auf den Weg und hielt unterwegs in einem Supermarkt namens „fresh and easy“. Das klingt doch genau nach der Art Supermarkt, die ich gerade brauche und so wars auch: Karotten, Äpfel, Snack-Gurken, Erdbeeren, Wasser und eine Packung Erdnüsse, weil die hier wirklich bezahlbar waren. Die Erdnüsse waren dann auch perfekt fürs Kino und die Erdbeeren waren praktisch mein Mittagessen. Karotten habe ich auch schon welche genascht und ein Apfel ist auch schon verschwunden, aber der Rest ist dann für morgen für die Fahrt und ein Apfel fürs Frühstück, weil ich gerne auf die Pancakes verzichte.

Ich ging dann noch in den Kameraladen, den ich vorher im Internet gesucht hatte, weil mein Ladegerät für meine Kameraakkus nicht mehr korrekt arbeitet und ich meine Akkus natürlich brauche, denn ohne Akkus, keine Fotos. Das geht ja nicht.

Wenn ich z.B. das Bild von mir an der Golden Gate Bridge sehe, erschrecke ich schon ein bisschen. So will ich nicht nach Hause kommen. Das mit dem gesund ernähren ist wirklich um Einiges schwieriger, als ich gedacht habe. Sobald es etwas kostenlos gibt (weil es bei einer Tour etc. inklusive ist), isst man ohne Ende – ist ja umsonst. Für das nächste Essen muss man wieder bezahlen. Dann kauft man sich etwas, kocht vielleicht sogar und ist eigentlich schon längst satt, aber man hat ja für alles bezahlt, also isst man das noch auf. Ich habe ja keinen Kühlschrank, in den ich das stellen kann und dann am nächsten Tag esse. Und dann kommt noch dazu, dass man meistens keine Küche zur Verfügung hat, also kauft man sich schnell etwas und das günstigste, was auch satt macht und (leider) lecker schmeckt, ist das allseits bekannte „Fast Food“: Burger, Pommes, Sandwiches, … Nicht gesund, aber günstig in Amerika. Trotzdem muss ich das jetzt ändern. Ich versuche kein Weizenmehl mehr zu essen, also keine Wraps, keine Pancakes, sicherlich keine Burger und auch keine Subway-Sandwiches mehr. Ein Bagel zum Frühstück geht aber Mal. Und ich muss eben einfach mehr Geld dafür ausgeben, gesünder zu essen. Wenn ich auswärts essen muss, aus welchen Gründen auch immer, gibt es jetzt Suppe und Salat, vielleicht auch Mal Fleisch, das ist ja nicht ungesund.

Aber genug zur Ernährung, das ist ja nicht wirklich euer Problem, aber etwas, was man eindeutig bedenken muss, wenn man eine Reise tut: gebe ich mehr Geld aus für gesundes Essen? Koche ich und schleppe dafür Lebensmittel von einem Hostel in das nächste? …

Der Film war dann um 19:30h aus, wirklich lustig, natürlich überzogen, aber durchaus zu empfehlen! Cameron Diaz kommt mit einem Typen zusammen und als sie ihn zu Hause überraschen will, findet sie heraus, dass er verheiratet ist und die Frau kommt natürlich darauf, was für eine Rolle sie spielt. Weil die Frau ihn nicht verlassen will und mit keiner Freundin darüber reden kann, hängt sie sich an Cameron, ruft sie ständig an, will sie treffen etc. Sie verstehen sich dann besser und finden gemeinsam heraus, dass es noch mindestens eine weitere Affäre gibt und machen sie ausfindig. Zu dritt schmieden sie dann Rachepläne. Ist eben eine Komödie, in der die Männer Mal wieder die Bösen sind und schlecht wegkommen. Im Kinosaal waren bis 17:15h auch nur ich und ein Pärchen in den 40ern. Aber kurz bevor die Werbung dann vorbei war, kam noch ein junges Pärchen und zwei Freundinnen. War also eine kleine Runde, ist ja auch nicht die Kinozeit, nachmittags um 17h. Für mich aber perfekt, weil ich genau um 20:30h „zu Hause“ war, genau dann, als es mir langsam zu dunkel wurde. Hier auf den Straßen gibt es schon viele Mexikaner oder zumindest spanisch sprechende Menschen und da weiß ich einfach nicht genau, wie die so drauf sind. Riskieren muss man es ja nicht.

Zurück im Hostel lud ich nur noch meinen Blog hoch. Geschrieben hatte ich ihn ja auf der Busfahrt, aber das Hochladen mit den Bildern etc. dauert auch immer noch eine Weile und somit war ich dann um 22:30h am Schlafen.

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