Zurück in LA

Mein Halbire Dirk war letzte Nacht feiern (ist aber sehr ruhig ins Zimmer gekommen) und war deswegen nicht mehr so erpicht darauf, direkt um 10h loszufahren, sondern erfragte, wann wir auschecken müssen und als er erfuhr, dass das erst 11h ist, blieb er noch eine Weile liegen und wir checkten in letzter Sekunde aus. Er wühlte sich dann noch ein bisschen durch angesammelte Kassenbons etc. und um kurz vor halb zwölf hielten wir an einem Fresh Market, in dem es wirklich frische Sachen gibt. Zum Beispiel eine Salatbar, mit allem, was man irgendwie in einen Salat machen kann: Hühnchen, Croutons, Lachs, Bacon, Tomaten, Gurken, Essiggurken, Rote Beete, … eben alles alles.

Ich kaufte dann so eine riesige Plastikschachtel mit Salat, weil ich ja wusste, dass ich im Banana Bungalow einen Kühlschrank habe. Außerdem endlich mal wieder ein Stück Käse und ein paar Scheiben Salami. Dafür brauchte ich natürlich ein Brot und da wir hier immer noch in Amerika sind, gibt es nur weißes Brot, also entschied ich mich für das, was noch am gesündesten aussah mit Rosmarin und Meersalz.

Und dann ging es auch schon richtig auf die Straße (nachdem wir die Auffahrt gefunden haben). Es gab nämlich keine Auffahrt nach Süden, man musste erst die nach Norden nehmen und dann bei der nächsten Abfahrt konnte man auf die nach Süden wechseln.

Bei Malibu fuhren wir dann vom Freeway runter, um direkt an der Küste entlang zu fahren und als wir das erste Mal hielten, hatten wir „nur“ diesen Blick:

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Beim zweiten Halten sah es dann schon besser aus:

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Und der dritte Halt (wenn man Tankstelle und Supermarkt auslässt) war dann schon unser Hostel. Einchecken, Bett beziehen, chillen, einkaufen (habe nämlich gesehen, dass ich auf dem Flug von LA nach NY nichts zu essen bekomme; ich habe nämlich gecheckt, ob ich für mein Gepäck weniger zahlen muss, wenn ich das vorher online mache, ist aber nicht so, sind 25USD), mit meiner Sindy skypen (dank Jetlag war sie um 4h nachts in Deutschland wach und konnte mich von meinem Hunger ablenken), Abendessen im Hostel für 5USD (wieder das Hühnchen-Pilz-Risotto, das ich das letzte Mal schon gegessen habe, war wieder lecker), nochmal einkaufen (dieses Mal mit Dirk; ich habe nochmal Wasser gekauft, aber nicht für mich, sondern für die Französin bei mir auf dem Zimmer, die grad erst aus Frankreich gekommen ist), ein bisschen quatschen und schon gehts wieder ins Bettchen. Morgen bin ich in den Universal Studios, aber Disneyworld fällt flach, da kommt man total schlecht hin (drei Stunden mit den Öffentlichen) und dann ist es zusätzlich noch so teuer. Also nutze ich den letzten Tag in LA, um ein Päckchen heimzuschicken, eine Jogginghose zu kaufen (will ich zum schlafen nutzen, weil meine Hose aus Indien fast nur noch aus Löchern besteht und wenn ich eines nähe, kommen zwei neue) und nach einer zweiten langen Jeans zu schauen. Nur eine lange Hose zu haben ist wirklich doof.

Nachtrag: Das ist mein Hostel von außen, der Aufenthaltsraum und die Küche. Das IHSP steht übrigens für International Hostelling Student Program.

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Und das ist mein Lieblingsfoto von heute, direkt neben dem Hostel in Santa Barbara geschossen:

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PS: Der nette Dirk wollte eigentlich gar kein Geld dafür, dass er mich mitnimmt, aber das kann ich ja auch nicht machen, also bekam er 10USD. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es mich mehr gekostet hätte zum Bahnhof in Santa Barbara zu kommen, von dort mit dem Zug nach LA zu fahren und von dort aus wieder zu meinem Hostel zu kommen. Außerdem hätte ich dann meinen Rucksack ordentlich durch die Gegend getragen …

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