Little Italy und Chinatown

Ich beginne wohl wieder einmal mit einem Entschuldigung! Ich bin echt langsam gerade, aber ich leide unter chronischem Schlafmangel, gehe also sofort ins Bett, wenn ich zurück im Hostel bin und stehe so spät es geht auf. Darunter leidet dann natürlich mein Blog, aber ich muss schon sagen, so kommentarlos wie in letzter Zeit wart ihr ja auch noch nie … da kann die Motivation schon ein bisschen stiften gehen.

 

Heute ging es zumindest für mich etwas entspannter los. Wir trafen uns um 14h am Washington Square. Die Zeit davor nutzte ich, um zu skypen und Mal wieder Mails zu beantworten und Ähnliches. Ich kam dann sogar etwas zu spät, was mir ja eigentlich nicht ähnlich sieht, aber ich habe auf eine Einheimische gehört, die mich glatt in die falsche Richtung geschickt hat. Man kann sich eben doch nur auf Straßenkarten verlassen. Zum Glück hatte ich eine dabei. Dieser Platz ist wirklich schön! Viele Straßenmusiker, ein Brunnen, Kinder, Fahrradfahrer, Skatboarder … also viel zu gucken und hören! Außerdem hatten wir heute wirklich schönes Wetter! Die Tour, die wir uns ausgesucht hatten, dauert sechs Stunden – laut Reiseführer. Schon einmal vorweg: soooo lange es hat es dann doch nicht gedauert.

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Littel Italy, also „kleines Italien“ war dann eine der ersten Stationen auf dieser Tour. Was es hier gibt? Fast nur italienische Restaurants und Cafés. Eisdielen habe ich aber keine gesehen … seltsam, oder? Vor dem kleinen Italien war übrigens noch ein Markt, allerdings mit diesen Hosen, wie ich auch welche in Thailand und Indien gekauft habe und generell vielen Dingen, die ich in Thailand und Indien gesehen habe. Nach Little Italy kam dann auch schon Chinatown. Geht schnell: man ist in New York und innerhalb weniger Minuten ist man schon in Italien und China! Diese Gegenden sind meistens etwas heruntergekommen und auf den Straßen liegt mehr Müll, als in anderen Teilen der Stadt – und so war es hier leider auch. Deswegen wollten wir hier jetzt auch nicht unbedingt etwas essen.

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Sehr authentisch hier: fast nur noch chinesische Schriftzeichen, unheimlich viele Asiaten, die hier herumlaufen und viele (für Europäer) ungewöhnliche Gegenstände in den Schaufenstern.

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Wir waren dann schon wieder froh, als die Schriftzeichen weniger und die Buchstaben mehr wurden und über die nächsten Buchstaben freute sich dann der ein oder andere Magen:

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(falls man es nicht lesen kann: Katz’s Delikatessen)

Hier traf Harry und Sally aufeinander (siehe rundes Schild an der Decke)!

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Außerdem gibt es leckeres Essen, eben Delikatessen. Man bekommt am Eingang einen Zettel, auf den der Preis eingetragen wird, damit man erst beim Rausgehen bezahlt. Generell eine gute Idee, aber wirklich nervig für diejenigen, die ihren Zettel verlieren. Mir war das hier dann doch etwas zu teuer und deswegen gönnte sich nur der Alex dieses leckere Pastrami-Sandwich für 18,45USD (und da kommt noch die Steuer drauf).

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Gut aussehen tut es ja schon (oder Fleischmänner?) und einen kleinen „Salat“ gab es auch noch dazu:

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Der erste Biss – ein voller Erfolg!

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Und nachdem Anna und ich auch ein bisschen Fleisch naschen durften, weil dieses Sandwich anscheinend satter macht, als man vermutet, sahen die Teller dann so aus:

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Wir liefen dann immer weiter, bis wir wieder beim Washington Square ankamen. Kurz zuvor kaufte ich mir noch zwei Stückchen Pizza, also setzten wir uns hin, damit ich sie essen konnte und dann blieben wir sitzen, weil so viele interessante Leute vorbeiliefen. Dann blieben wir sitzen, weil wir die Skateboarder beobachteten und dann blieben wir noch sitzen, weil wir eben schon so lange saßen – bis es wirklich etwas frisch wurde und wir zurück ins Hilton gingen.

Auf dem Spaziergang hatten wir auch immer wieder Glück mit interessanter Streetart:

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Für diese Straßenkunst kann ich mich immer begeistern! Sie folgt weniger Regeln, wie normale Kunst, weil man eben frei ist. Es sehen viele Leute, aber es muss keiner dafür bezahlen, sie zu sehen und deswegen hat man auch keine Erwartungen, dass es nach etwas Bestimmten aussehen muss. Der Künstler kann einfach das machen, was für ihn „schön“ ist und die Leute können ihm Beachtung schenken oder eben nicht.

Ich fuhr dann abends wieder mit der Metro zum Hostel und lag um 22h im Bett. Morgen treffen wir uns erst um 10:30h, weil Anna und Alex davor ins Empire State Building gehen, beziehungsweise darauf, um die Aussicht zu genießen. Ich will da zwar auch noch rauf, aber das ist ebenfalls bei meinem New York Pass integriert und deswegen wollte ich die 25USD nicht extra bezahlen. Ich fände auch den Sonnenuntergang und die Stadt bei Nacht von oben interessanter. Und man kann eben bis 1h nachts hinauf. Also werde ich mir Mal ordentlich Brotzeit einpacken, mein Stativ schnappen und eine Weile in der Schlange stehen, bevor ich dann darauf warte, dass die natürliche Beleuchtung sich verabschiedet und die Stadt künstlich beleuchtet wird.

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