Meine nächsten Reise- und Lebenspläne

Wie ihr dann am „Geld und Geldmangel“-Beitrag sehen werdet hat es sich erst einmal ausgereist. Es ist einfach kein Geld mehr übrig.

Trotzdem habe ich natürlich Reisepläne und wie fast jeder Europäer, der sich etwas in der Welt umgesehen hat, habe ich mir während meiner Reise vorgenommen, mich erst in und um Deutschland herum umzusehen. Australien und Amerika haben einfach nicht annährend so viel Geschichte, wie wir hier in Europa, einfach weil die Länder noch nicht so lange von Menschen unsere Kultur bewohnt werden. Die vorherigen Kulturen, wie in Neuseeland zum Beispiel die Maori, kann man nicht mehr originalgetreu sehen. Es ist alles viel zu touristisch.

Also konkret: Italien, Spanien, Nordengland, Schottland, Irland, Wales, Schweden, Finnland, Norwegen. Und weil das Geld wie gesagt noch knapp ist: Osteuropa. Frankreich und Holland stehen im Moment noch nicht auf dem Plan, kommt aber sicherlich auch nochmal irgendwann.

Weitere Ziele sind: Neuseeland (mind. 6 Wochen), Australien (mind. 4 Wochen), Fiji bei Emma (2 Wochen), Südamerika (4 Monate), Afrika (4 Monate). Aber das sind nicht nur örtlich, sondern vor allem auch zeitlich weit entfernte Ziele – leider.

Ich studiere ja im Moment noch Mittelschullehramt (neue Bezeichnung der Hauptschule) in Würzburg und will das auf jeden Fall fertig machen. Mein Staatsexamen schreibe ich dann im Februar und März 2015 und könnte somit im September 2015 mit meiner Referendariatszeit (zwei Jahre mit weniger Unterrichtsstunden und lausigem Gehalt) beginnen. Aaaaaber mich würde es auch unheimlich reizen davor ein Schuljahr ein Haus in einem Internat zu betreuen. Ich kenne das Internat schon, weil ich dort Nachhilfe gegeben habe. Natürlich wäre das eine anstrengende Zeit, aber ich würde viel mehr lernen, als in vier Jahren in der Schule – denke ich. Das sind keine Engel in den Häusern, aber genau darin liegt ja der Reiz. Ich will ja den Eltern meiner späteren Schülern auch Tips geben können und um dem Kommentar „Sie wissen doch gar nicht, wie das ist!“ entgegensetzen zu können: „Doch, das weiß ich. Ich habe ein Jahr lang zwölf von ihnen nachmittags betreut.“ Sicherlich kommt mir das Referendariat, das viele als sehr anstrengend beschreiben, etwas leichter vor. Ob ich das mache oder nicht, hängt nicht nur von mir ab. Es muss erst einmal eine Erzieherin ihr Haus verlassen und dann muss meine Bewerbung angenommen werden. Denn sicherlich bin ich ziemlich jung, aber mit meinem bis dahin abgeschlossenen Mittelschullehramtsstudium sollte ich dafür auf jeden Fall geeignet sein und ich traue es mir auch sehr gut zu.

Ein weiterer Vorteil dieses extra Jahres wäre die Tatsache, dass ich dann Geld verdiene, um eventuell noch vorhandene Schulden abzuzahlen, meinen Motoradführerschein zu machen, ein Auto zu kaufen und vielleicht nochmal in den Urlaub zu fahren. Ein großer Nachteil ist, dass ich natürlich auch nachts anwesend sein muss und nur jedes zweite Wochenende frei habe. Vormittags habe ich auch frei, aber da hat ja sonst keiner Zeit. Was mich wiederum zu einem Vorteil führt: ich hätte Zeit. Aufstehen muss ich nämlich trotzdem mit den Schülern und dann könnte ich den Vormittag nutzen um Sport zu machen, Spanisch und Schwedisch zu lernen, Französisch und Englisch zu wiederholen und zu lesen. Je mehr ich darüber nachdenke, desto sicherer bin ich mir, dass ich das machen will. Für mich hat es nur Vorteile außer eben dem Zeitnachteil, dass ich meinen Freund dann nur jedes zweite Wochenende sehen kann, aber er hat vom Studium her auch so viel zu tun, dass er die Zeit auch zum Lernen braucht.

Sonst ist mein Lebensplan wie bei allen jungen Frauen der gleiche: heiraten, Kinder, Haus, Hund(e). Aber ich weiß, dass ich darauf noch eine Weile warten muss, aber vielleicht lässt sich das ein oder andere schon bis ich 30 bin erledigen.

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