Tod dem Juicing

Am dritten Tag, dem Mittwoch letzter Woche, begann noch alles ganz gut: Smoothie zum Frühstück. Dank den zwei Stückchen Pizza kam eine kleine Motivationswelle zurück. Mittags holten wir zusammen den Kleinen vom Kindergarten ab und fuhren nach Virginia Waters (wirklich schön dort, übermorgen gibt es ein paar Fotos von dem Spaziergang dort)

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und aßen eine Tomatensuppe und einen leckeren Latte – soweit so gut – aber: es gab zwei Scheiben Brot zur Suppe und die waren einfach wieder total verlockend!

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Der Junge hatte sich einen Cookie bestellt und der musste auch probiert werden. Und schon war der Tag auch wieder voller Ausnahmen! Voller Versagen, wie es sich anfühlt. Und versagen will niemand – also ist man unzufrieden mit sich selbst. Und was macht man, wenn man unzufrieden ist? Richtig: essen. Also habe ich direkt versucht … über mein Versagen hinwegzusehen. Die Laune war dann ziemlich gut, geht beim süßen Aupairsohn auch kaum anders. Und als es ans Abendessen kochen ging, gab es Würstchen (bei denen eine doppelte Nicht-Versuchung besteht) und Kartoffelpüree. Das habe ich zum ersten Mal selbst gemacht aus ganzen Kartoffeln und abschmecken muss man es ja schon – und wenn es so saulecker ist isst man eben noch ein paar Löffelchen. Ansonsten gab es nur Rote-Beete -Salat. Die Abmachung haben wir ja gestern getroffen: Salat zum Abendessen. Nach einer halben Stunde Entspannungs-Yoga ging es dann ab ins Bett. Geschafft! Mit ein paar kleinen Ausnahmen ….

Der Donnerstag ging dann direkt schlecht los: der Rückweg von der Schule hat ewig gedauert und ich wollte nicht vor dem Wegbringen mit einem Smoothie starten, sonst hungere ich den ganzen restlichen Tag und das Einzige, das ich noch in meiner Tasche hatte, war der Cookie von gestern. Nach zwei Minuten war nichts mehr Essbares im Auto.

Zu Hause wartete ein Grünkohlsmoothie auf mich – ich muss sagen, das ist nicht meines. Vor allem nicht zum Frühstück. Kann sein, dass Grünkohl super gesund ist, aber wenn er im Smoothie nicht schmeckt, eben anders: Mittagessen gekochter Grünkohl mit Currygewürz und das restliche Kartoffelpüree von gestern. Ja, das ist kein Smoothie. Aber immerhin noch gesund. Bisschen ungesünder wurde es dann zum Abendessen: Keema. Favourite Indian Dish. Yammie! Hackfleisch mit Erbsen oder Kartoffeln oder Tomaten, dazu Reis und/oder Wraps. Natürlich gibt es für mich Hackfleisch-Ersatz: Quorn. Hier ganz bekannt. Sieht aus wie Hackfleisch, hat eine ähnliche Konsistenz, ist nur weicher und mit den richtigen intensiven indischen Gewürzen schmeckt man keinen Unterschied. Auch nicht als Inder! Ein Onkel von den Kids kam neulich zu Besuch und bekam Keema aus Quorn vorgesetzt und merkte erst einen Unterschied, als ich ihm davon erzählte. Aber der Unterschied war nicht, dass es weniger gut schmeckt oder Ähnliches, sondern auch nur, dass es sich weicher anfühlt – und das ist ja wohl nichts Negatives, oder? Ein riesiger Vorteil ist auch, dass der Fleischersatz nicht durch sein muss. Also man kann wirklich nichts falsch machen!

So ging also die erste Juicing-Woche zu Ende… mit dem Versprechen, dass wir ab nächstem Montag weitermachen. Aber mit neuen Regeln: Frühstücks-Smoothie, Mittags-Smoothie und abends einen Salat. Snacks zwischendrin sind erlaubt, solang es sich dabei um Obst handelt.

So war der Plan, aber Pläne werden ja auch einmal umgeworfen: statt einer Juicing Diät, mache ich einfach nur eine No Carb Woche. Eine pro Monat und ansonsten einfach wenig Kohlenhydrate. Und auch nur, damit man einen besseren Effekt meiner Sporteinheiten sieht!

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