Anmerkungen zum Kommentar Nr. 2

„Witzigerweise“ hat sich (kurz nach dem Beitrag meiner Gastmutter), auch noch das vorherige Aupair zu meinem Blog äußern müssen. Wir haben uns von Anfang an nicht verstanden, sind einfach komplett unterschiedliche Menschen – Feststellung meiner Ex-Gastmutter. Auch hier läuft es wieder so, dass ich ihr Kommentar einfüge und fett mache. Alles, was ich dazu sage, ist in normaler Schrift verfasst.

Ich bin auch der Meinung, dass man Arbeit und Privates voneinander trennen sollte. Ganz klar!

Der Meinung bin ich auch. Ganz klar! Hab ich ja auch: Privates in der Freizeit, Arbeit in der Familie.

Solltest du als angehende Lehrerin auch wissen.

Nicht, dass das irgendetwas speziell mit dem Beruf Lehrer zu tun hat.

Die Kinder können nichts für deine Launen und wenn man von vornherein schon sagt, man möchte den Kindern nicht all zu nahe treten damit der Abschied nicht so schlimm wird, dann ist das für mich schon zum Scheitern verurteilt.

Die Kinder haben meine Launen nicht mitbekommen und die Launen hatten auch nichts speziell mit den Dates zu tun. Vielleicht bin ich ein weniger fröhlicher Mensch als sie, das heißt aber nicht, dass ich deswegen weniger nett bin oder weniger gut mit den Kids umgehe. Sie sah die Gasttochter auch mehr als Schwester, was sicherlich nicht der Sinn und Zweck der Sache ist. Den Jungen vor dem Laptop abzusetzen und selbst zu schlafen – das ist für mich zum Scheitern verurteilt. Und dass sie sich ständig darüber informiert hat, ob die Kinder nach ihr fragen, um daran ihr Selbstvertrauen aufzubauen, ist einfach nur traurig. Würde es nach mir ein Aupair geben, würde ich mir einfach nur Sorgen machen, ob es sich schnell eingewöhnt und die Kinder auch mit ihr zurechtkommen. Nicht Fragen stellen wie: Mögen die Kinder sie lieber als mich? Vermissen sie mich? Fragen sie nach mir?

Wir sind keine Maschinen, wir sind Menschen und auch wenn ein Abschied wehtut, er gehört nun mal zur Persönlichkeitsentwicklung eines jeden Menschen dazu und England und Deutschland sind auch keine 2 Stunden voneinander entfernt! Als Au Pair ist man Au Pair und eben nicht nur Putzfrau. Und ein Haus putzt man auch nicht jeden Tag.

Als Aupair kümmert man sich um die Kinder UND putzt. Ich sehe mehr Sinn darin, wenn die Mutter Zeit mit den Kindern verbringt und ich ihr den Haushalt abnehme und da das für sie in Ordnung war, haben wir das so gemacht. Das heißt nicht, dass ich nur geputzt habe, sondern einfach, dass mein Schwerpunkt darauf lag, weil uns das beiden Recht war.

Vielleicht bist du in deiner Persönlichkeit zu sehr entwickelt, dass ein friedliches Miteinander mit dir nicht mehr möglich war.

?! Zu sehr entwickelt?! Es war alles sehr friedlich, bis andere Menschen über meine Freizeit bestimmen wollten.

Natürlich ist die Au Pair Zeit ein schöne Erfahrung für das Au Pair selbst, aber bei der ganzen Sache scheint es mir, als hättest du vollkommen vergessen, dass du einen Vertrag mit einer Familie hast, den du auch vorweg unterschrieben hast! Die Familie bezahlt dich dafür, dass du eine Haushaltshilfe bist.

Liebes Ex-Aupair, DEINE Bezahlung war nicht gerechtfertigt, weil du dich selbst als faul bezeichnest. Die Gastmutter dir mehrmals sagen musste, dass du zum Beispiel bügeln sollst und dann machst du dich daran und bügelst nur die eine Seite der T-Shirts. Und dann sorgst du sogar dafür, dass die Gastmutter extra Arbeit mit dir hat, weil du es nicht einmal schaffst, deine benutzten Teller nach unten in die Geschirrspülmaschine zu räumen. Falls das alles nicht stimmt, entschuldige ich mich, aber die Infos kamen von deiner guten Freundin/Gastmutter.

Für einen Menschen der sich nichts sagen lässt ist Work and Travel sicher eine bessere Option.

Ich halte mich super an alle Regeln, die vorher abgemacht wurden. Aber ich bin trotzdem noch ein freier Mensch und darf über meine Freizeit selbst bestimmen, wenn meine Freizeitgestaltung nicht gegen vorher abgemachte Regeln verstößt und das hat sie nicht – zu keiner Zeit. Und auch bei Work and Travel muss man sich an Regeln halten, weil man Arbeitnehmer ist – vielleicht war das ja neu für dich?

Ich wurde in deinem Text auch zitiert und es stimmt auch nicht, dass ich jedes Wochenende in London war und ich war auch nicht ausschließlich mit Mädchen dort, ich habe sogar männlichen Besuch aus Deutschland bekommen, verstehe daher nicht wieso du die Schuld denn Männern zuschreibst.

Dann eben fast jedes. Es hieß immer, ich will bestimmt Samstag und Sonntag frei haben, weil du da immer frei hattest, um nach London zu fahren. Der Unterschied war wohl, dass dein männlicher Besuch AUS DEUTSCHLAND war und wieder gehen musste. Die Schuld den Männern zuzuschreiben war nicht meine Idee, sondern die meiner Ex-Gasteltern.

Ich habe mit dir schon vor deiner Anreise schlechte Erfahrung gemacht. Du hast mich angefahren, bist persönlich geworden und das nur, weil ich dir als vorheriges Au Pair Tipps geben wollte. Das ist in der Au Pair Welt Gang und Gebe, dass man das zukünftige Au Pair kontaktiert. Ich hatte leider nicht dieses Glück, da ich das erste Au Pair war und ich komplett alles selbst herausfinden musste.

Glück?! Du bist davon ausgegangen, dass ich fast zwei Monate vor meinem Besuch schon Fragen habe. Da war ich mitten im Examen und du warst gerade mal einen Monat da – was sollst du mir da schon großartig erzählen? Der Tages- beziehungsweise Wochenablauf ändert sich im neuen Schuljahr sowieso. Du brauchst mir nicht erzählen, wo ich die Geschirrspüler-Tabs finde (wenn du das überhaupt wusstest), weil ich das selbst herausfinde. Ich habe dich gefragt, ob es etwas zu wissen gibt. Irgendetwas, das ich nicht machen soll oder auf jeden Fall machen muss und du meintest nein. Dann fand ich deinen Blog und habe dazu etwas gesagt. Das war als Tip gemeint. Du wurdest danach persönlich, das ist nicht mein Fehler.

Zum Thema Eifersucht: ich schätze mal, du hast mich eher als Konkurrenz gesehen, da ich mit den Kindern eine so innige Beziehung in kurzer Zeit aufgebaut habe und sie mich während deines Aufenthalts sehr vermisst haben und geweint haben.

Aurelia hat einmal geweint, weil du unbedingt wolltest, dass sie dich vermissen und das komische Haarcreme-Ding da gelassen hast, das dann nach dir riecht. Du warst für mich nie eine Konkurrenz. Zum Haushalt braucht man gar nichts sagen. Und die Tochter sah mich eher als jemanden, der ihr schulisch weiterhilft und du warst die mit den Schminktips. Für eine 7-jährige. Nicht angebracht, auch die Meinung der Gastmutter übrigens. Der Kleine hat einmal nach dir gefragt und als ich gefragt habe, was er an dir vermisst, sagt er: sie hatte so ein Minion-Spiel auf dem Computer. Super Leistung von dir!

Ich war mit deiner Art echt überfordert und habe mir nach deinen undankbaren Worte auch noch selbst Vorwürfe gemacht, aber ich sehe in meinem Verhalten keinerlei falsches Handeln. Ich habe dir helfen wollen und anstelle dankend abzulehnen hast du mich persönlich angegriffen. Ich finde es schade, dass du Lauras Familie nicht so wertgeschätzt hast, wie ich es getan habe.

Du meinst du hast sie und die Kinder wertgeschätzt. Zu dem Vater hattest du im besten Fall gar keine Beziehung – im schlechtesten Fall nennt man sie schlecht. Du hast ihn nicht respektiert, gefragt, wann der Alte denn wieder geht und das nur, weil er dich gebeten hat, nicht am Handy zu sein oder die Kids nicht vorm TV/Laptop zu parken. Ich denke dein Glück war, dass du das erste Aupair da warst. Auch die Gastmutter meinte, hätten sie mich vor dir gehabt, wärst du nicht so lange geblieben und dass deine Bezahlung nicht gerechtfertigt war und dass du nicht länger geblieben wärst, selbst wenn du gewollt hättest und ich nicht gekommen wäre. Auch sehr nett (Ironie), dass du wolltest, dass sie mir absagen, um einer Freundin von dir, die bei ihrer Familie rausgeflogen ist, den Vortritt geben.

Ich habe selten eine so liebevolle, herzliche Familie kennengelernt und auch wenn Laura von “konservativ” spricht, sie waren nicht konservativ in dem Sinne, dass nichts erlaubt ist, sondern konservativ meint einfach ANSTAND und ERZIEHUNG zu zeigen, da das heutzutage bei vielen Menschen nicht mehr gegeben ist. Ich finde es wirklich schade, dass du eine Familie so in den Dreck ziehst und es auch noch als nötig siehst einen Blog zu verfassen.

Ich finde es lächerlich, dass ihr meinen Blog als so wichtig anseht, dass ihr ihn beide kommentieren müsst. Sicherlich habt ihr euch gemeinsam in Whatsapp schön darüber ausgelassen und seid ein bisschen mehr zusammengerückt, nachdem ich endlich nicht mehr da war, um alles besser zu machen, als du. Vielleicht ändert sich das ja jetzt, wenn du hier liest, was sie wirklich über die gesagt und gedacht hat.

Ich wünsche dir für die Zukunft alles Gute und hoffe du findest eine andere Option, die Welt zu bereisen und kennenzulernen.

Du solltest auch unbedingt die Welt bereisen, denn dann erkennst auch du, dass Freiheit etwas ist, dass dir keiner, vor allem keine Aupair-Eltern, wegnehmen dürfen.

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Ein Gedanke zu “Anmerkungen zum Kommentar Nr. 2

  1. Im Gegensatz zu Dir ist Karin ein positiver und lieber Mensch… Das Menschliche ist immer wichtiger als “ Putzen“ oder “ organisieren“. Sie hat ausserdem unserer Tochter geholfen von einem C in Mathe auf ein A zu kommen dafür sind wir mehr als dankbar. Des weiteren hatten die Kids immer Spass mit Karin und genau deshalb wird sie sehr vermisst. Alles weitere in Deinem Beitrag ist entweder gelogen oder verdreht ! Aber wie gesagt : Das kann der Anwalt ab sofort klären.

    Wenn Du auf jemanden sauer sein willst dann sei es auf Dich…Du hast es geschafft in 3 Monaten von Deinen Zielen abzukommen und statt Dir England anzugucken oder was sinnvolles zu machen ging es nur noch um Männer und Dates…. und das als “ Freiheitsraub“ zu bezeichnen ist einfach lächerlich …Du hast Deinen Focus verloren und anstatt Dir was passiert haben wir Dich lieber nach Hause geschickt. Kannst Dir ja eine neue Aupair Familie suchen dann sei aber ehrlich
    von Anfang und erwähne dass Du Dich gern mit fremden Männern triffst glaube nicht dass Du jemanden findest.

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