Produktive Freizeit

Ich hatte genug Zeit zum Ausruhen und nichts-tun oder wenig-tun. Jetzt ist eindeutig wieder „etwas machen“ angesagt. Auch in meiner „Frei“-Zeit.

Ich lerne auch immer noch fleißig Englisch. Das erste Buch ist fast durchgearbeitet und ich habe noch ein paar übrig.

Bemalen lasse ich mich auch – ab und an:

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Außerdem habe ich mich nach einigem Überlegen doch noch (da es etwas Geld kostet) für das Buch von PlanetBackpack-Frau Conni entschieden. Ich bin leider nicht komplett überzeugt. Ich liebe sie und ihr Leben und wie sie alles umsetzt. Absolut genial. Auch die Quintessenz von dem Buch hilft mir wirklich weiter – aber: es ist leider nicht so gut geschrieben, wie erwartet. Es fühlt sich etwas stockend an. Ich will das mit dem Bloggen aber wieder angehen und dafür sind die Tips darin einfach genau das Richtige! Danke, Conni!

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Ich denke, euch ist das schon aufgefallen. Täglich einen Beitrag seit über einem Monat und ich habe trotzdem noch so viele Ideen übrig, dass ich allein über meine Ideen schon einen Beitrag schreiben könnte – und es kommen fast täglich welche dazu! Wahnsinn!

Es ist also eindeutig Weiterbildung angesagt. Auch mit dem „affenbuch“, das über erfolgreicheres Bloggen informiert.

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Ich lerne, seit ich nicht mehr studiere, täglich mehr, als während meines Studiums. Ich bin motivierter. Ich lerne jetzt für mich und nicht für einen Dozenten oder einen Lehrplan oder irgendwelche sinnlosen Klausuren. Für mein Wissen. Meine Interessen. Das ist herrlich! I love it! Das könnte ich wirklich über Jahre hinweg so machen! Meine Interessen gehen gerade vor allem in den Bereich ortsunabhängiges Arbeiten. Ich könnte also reisen und arbeite einfach von irgendwo auf der Welt ein paar Stunden täglich. Und wenn es läuft, vielleicht nur noch ein paar Stunden wöchentlich. Das bedeutet nicht, dass ich faul bin. Das Wort ist euch grad in den Sinn gekommen oder? Ich habe nur so viele andere Sachen, die mich interessieren und die nicht alle mit meinem Job vereinbar sind. Und diese Sachen brauchen Zeit! Sagen wir zum Beispiel, das mit dem Bloggen. Ich bin einfach einmal realistisch und sage: das wird eventuell nichts. Es wäre saugenial. Aber um mit diesem Blog meinen Lebensunterhalt zu verdienen, bräuchte ich viele Stunden täglich. Klar, wäre das eine angenehme Arbeit, aber es wäre auch viel Zeit, die ich dann nicht für Sport, meine persönliche Weiterbildung und das Reisen habe. Also lieber irgendetwas anderes, das sich mit der Zeit automatisieren lässt, mir Geld reinspült, von dem ich reisen kann und weil ich meine Erlebnisse sicherlich festhalten will, falls jemals eine Zeit kommt, in der ich weniger reisen kann (aus gesundheitlichen oder privaten Gründen). Damit ich etwas zum Zehren habe. Zum Wiedererleben. Rückbesinnen. Genießen. In Erinnerungen schwelgen. Aber diese Zeit darf noch in weiter weiter Ferne sein. Danke.

Absolute Buchempfehlung: Die 4 Stunden Arbeitswoche von Timothy Ferris (Amazon: http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&url=search-alias%3Daps&field-keywords=die+4+Stunden+Arbeitswoche). Jeden Penny wert – auch jeden Cent. Wahnsinnig augenöffnend, super lustig und so informativ und motivierend. Einfach unglaublich. Ich habe noch nie so ein Buch gelesen! Es geht hier nicht nur darum, ortsunabhängig zu arbeiten, sondern generell darum, wie man produktiver sein kann. Wie man effektiver arbeitet. Wie man sich einfach auf eine Sache konzentrieren kann, ohne andere zu vernachlässigen. Alles ist so realistisch und nachvollziehbar geschrieben… einfach der absolute Wahnsinn! Er bezieht sich oft auf Büroarbeit, aber da man auch zu Hause Anrufe entgegen nimmt, Post, Rechnungen, e-Mails hat … ist das gut auf das Privatleben übertragbar. Denn wir verschwenden nicht nur Zeit im Büro, sondern auch zu Hause. Indem wir Sachen komplizierter angehen und immer erreichbar sind/sein wollen, haben wir nicht genug Freizeit, um die Sachen zu machen und zu lernen, die uns interessieren – oder einfach um zu entspannen. Wir stehen immer unter Strom, wenn wir auf Anrufe warten oder alle fünf Minuten unsere e-Mails checken – könnte ja etwas wichtiges sein.

Wer schreibt aber schon etwas unheimlich-super-überlebenswichtiges in eine Mail?! Niemand! Warum also alle 5 Minuten checken? Warum nicht einfach einstellen, dass man kein Signal hören will, wenn eine neue Mail reinkommt? Warum keine automatische Antwort erstellen á là: Vielen Dank für Ihre Nachricht, ich checke meine Mails nur noch um 11h morgens und um 16h nachmittags, um mich dazwischen vollkommen auf meine Arbeit konzentrieren zu können. Bei dringenden Anliegen rufen Sie mich bitte einfach unter folgender Nummer an: ….

Das ist nur ein Tip, den er gibt. Und er ist genial. Finde ich. Wie wichtig sind e-Mails denn schon? Und wenn uns allein nur der Ton jedes Mal im Arbeiten unterbricht und wir ständig im Hinterkopf haben: mein PC/Handy hat gepiept. Ich habe also eine neue Mail. Achja, ich muss ja noch die Mail beantworten. Hat mein PC vorhin nicht gepiepst? – Das ist doch bescheuert. Und zeitraubend. Und nervenraubend. Ich weiß ja nicht, wie es für euch aussieht, aber ich brauche meine Nerven. Und meine Zeit!

Ihr seht, wie angetan ich von diesem Buch bin… also kann es mit meiner Freizeitgestaltung weitergehen:

ich habe endlich ein Fitnessstudio gefunden! Und bin Mitglied geworden! Das ist etwas besonderes für mich, weil ich mich bis jetzt noch nie dazu entscheiden konnte. Ich hatte immer mehrere Wohnorte gleichzeitig: Freund, Studentenwohnheim, Mama. Und sah es deswegen nicht ein, mir einen Vertrag zuzulegen und dann bin ich beispielsweise in den Semesterferien vielleicht gar nicht in Würzburg, zahle aber zwei Monate. Jetzt bin ich an einem Ort und habe viel Zeit, weil ich noch keine Freunde hab (kurzer Mitleids-Schnaufer bitte) und meine Arbeitszeit sich in Grenzen hält (jup, hab wieder einen Job, muss aber erst klären, was davon in die Social Media darf 😉 )

Ich mache wieder wie verrückt Selfies:

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Ich motiviere mich:

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Ich sortiere mein Leben aus, hier gerade mein Adressbuch im Handy:

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Ich scrolle einfach immer wieder über Namen hinweg, die ich nicht mehr brauche. Menschen, mit denen ich keinen Kontakt mehr habe oder haben will. Menschen, die nicht mehr Teil meines Lebens sind, die ich nicht mehr erreichen muss. Außerdem gibt es dank Facebook und Co. immer Möglichkeiten, wieder in Kontakt zu treten – wenn man das denn will. Meine Facebook-Freundesliste ist eh schon seit Langem kurz (unter 60) und besteht fast zur Hälfte nur aus Verwandten. Ganz löschen will ich meinen Account dort nicht. Es ist schlicht und einfach die leichteste Art, mit Menschen in Kontakt zu bleiben. Mit Menschen, die man während dem Reisen überall auf der Welt kennenlernt. Es ist einfach interessant, was aus diesen Menschen wird und die meisten halten ihren Job und ihren Wohnort aktuell und wenn sich etwas tut, schreibt man einfach eine Nachricht und wird auf den neusten Stand gebracht. Ich habe zum Beispiel auch ganz bewusst ein paar „Freunde“ gelöscht, um zu sehen, ob sie sich auch von sich aus einmal melden würden. Ob sie nur antworten oder auch einmal ein Gespräch beginnen. Bin schon gespannt, was und wann sich da was tut.

Ja und ansonsten gibt es da den Hund Sam, das Fitnessstudio, die Hausarbeit, Spaziergänge und Fahrradtouren, baden, sonnen, lesen, … es ist definitiv immer etwas zu tun und was ich besonders mag: TV ist kein Thema für mich. Mich interessieren Filme und Serien nicht. Ich liege lieber im Bett oder in der Sonne und schreibe, lese oder denke nach. Über mich, mein Leben, meine Lieben und meine Zukunft. Schöne Gedanken.

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