Ich

Es gibt hier einige neue Leute, die unmöglich meinen ganzen Blog lesen können, um zu erfahren, wer ich eigentlich bin. Deswegen dachte ich, es ist an der Zeit für ein Update.

Ich bin seit Januar 25 Jahre alt und ursprünglich aus Deutschland, wohne aber seit zwei Monaten in England. Ich bin hierher gezogen, weil ich während meiner Aupairzeit Ende letzten Jahres meinen Steve kennen und lieben gelernt habe und mein Englisch ist eben einfach besser, als sein nicht vorhandenes Deutsch. Und ich will ja eh immer weg und etwas Neues ausprobieren 🙂 Perfekte Gelegenheit!

Ich habe Lehramt studiert, bin mir aber komplett sicher, dass das nicht (mehr) mein Weg sein soll. Ich muss mehr bewegen. Ich könnte auch diesen Blog nicht mehr schreiben, wenn ich Lehrerin wäre. Ich verrate zu viel und Schüler finden alles!

Im Moment arbeite ich in einem Hotel im Service: Frühstück, Restaurant, Bar, Konferenzräume, Hochzeiten. Ich kann mir vorstellen einmal mein eigenes bed and breakfast zu haben. Ich habe schon Hotelzimmer geputzt, im Moment bin ich im Service. Ich habe außerdem gute Chancen einmal hinter der Rezeption zu stehen, weil ich meine Sprachkenntnisse immer weiter erweitern will. Im Moment spreche ich natürlich fließend Deutsch, aber auch mein Englisch ist inzwischen fließend. Das haben mir so viele unabhängige Menschen bestätigt, dass ich es inzwischen glaube.

Ich habe praktisch immer Fernweh. Und ich bin niemand, der nur davon redet wegzugehen. Ich gehe weg. Immer wieder. Die nächsten Pläne habe ich erst vor Kurzem hier veröffentlicht, aber die Kurzfassung gibt es hier:

  1. England bis Ende September 2016
  2. Drei Wochen Asien (Thailand und Kuala Lumpur in Malaysia)
  3. In etwa 7,5 Monate Australien: work and travel
  4. England bis Ende September 2017
  5. Französisches Schigebiet bis Ende Februar oder März
  6. Spanien über den Sommer 2018?
  7. Neuseeland über den Winter?
  8. Italien über den Sommer 2019?
  9. Das restliche Asien über den Winter?
  10. Portugal über den Sommer 2020?

Ich möchte schon irgendwann heiraten und Kinder kriegen, aber das darf auch gern noch zehn Jahre auf sich warten lassen!

Ich bin glücklich. Wenn ich einfach nur das mache, was mich glücklich macht, wird das auch so bleiben. Und es schockiert mich immer wieder, dass Menschen bewusst etwas machen, das sie unglücklich macht. Zum Beispiel ein Job. Wenn ich jeden einzelnen Tag nach Hause komme und sage: es war so schrecklich. So stressig. So langweilig. Meine Kollegen sind so doof. … Dann kündige! Oder suche dir einen neuen Job, unterschreibe einen Vertrag und kündige dann. Aber mach doch etwas! „Normale“ Menschen sind acht Stunden täglich mit arbeiten beschäftigt. Ist das nicht Vergeudung von Lebenszeit, wenn es einem wirklich keinen Spaß macht? Wenn man nicht erfüllt ist? Wenn nicht einmal die Kollegen es wettmachen können? Ich finde schon.

Ich liebe das Bloggen. Es erfüllt mich. Ich werde alles los, schreibe mir alles von der Seele. Bin ich zu glücklich, schreibe ich das hier und danach kommt nur noch der „Ach ich bin ja so glücklich“-Seufzer und ich bin wieder auf Normal Null. Regt mich etwas richtig auf, werde ich auch das hier los und mir geht es danach besser. Wenn nicht, lese ich einfach meine „Ach ich bin ja so glücklich“-Beiträge und erinnere mich daran, dass nicht immer alles doof war.

Als ich diesen Blog gestartet habe, steckte ich gerade in den Vorbereitungen für meine viermonatige Reise: Thailand, Indien, Australien, Neuseeland, Fiji, LA, NY, Lissabon. Während meiner Reise schrieb ich jeden Tag so viel und alles so haarklein, dass ich immer noch darin versinken kann und das Gefühl habe, die Orte wieder zu fühlen, zu sehen, zu riechen, zu ertasten und zu schmecken. Genau das wollte ich damals mit dem Blog erreichen. Und man kann ihn nicht verlieren. Ich sehe in der Statistik, dass sich immer noch Leute meine ersten Beiträge von Thailand ansehen zum Beispiel. Obwohl das Ganze schon über zwei Jahre her ist. Oh Mann …. Fernweh ❤

Das sind genug Infos, genug Text. Bis morgen!

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