Verwundert, vermisst, erwartet?

Interessiert es jemanden überhaupt, ob ich jeden Tag etwas poste 😀

Das ist keine Identitätskrise oder so. Gestern habe ich einfach mal eine Pause gebraucht und heute Morgen wache ich auf und denke mir: ohje, ich habe wirklich nichts gepostet… oder hatte ich vielleicht etwas geplant?

(schnell am Handy in der WordPress-App gecheckt)

Nein, nichts geplant. Kein Beitrag auf Caros Photos gestern.

Aber das ist ok. Ich brauchte mal eine Pause – zum Wäsche waschen 😀 Es hat sich einiges angesammelt und das Wetter war zu schlecht, um es außen aufzuhängen und es nicht innen aufzuhängen (weil das Haus noch neu und feucht ist, angeblich) ist eigentlich die einzige Sache, um die mich Steves Mutter gebeten hat – also kann ich die ja einhalten! (Wenn sie daheim ist 😛 )

Ich bin wirklich aufgestanden, räumte die erste Maschine voll und dann ging es in unser kleines Wohnzimmer direkt neben der Eingangstür … um es aufzuräumen. Steves älterer Bruder ist vor ein paar Wochen eingezogen und deswegen hatte ich mir das Aufräumen darin eine Weile gespart. War nämlich nicht nur mein Freund, der die Unordnung macht – die Beschwerden darüber kommen nämlich hauptsächlich in meine Ohren. Aber jetzt legte ich doch einmal Hand an – denn wir verkaufen.

Verrückt.

Ich wusste ja, dass die Mutter ein Arbeitstier ist. Sobald ein Haus fertig renoviert ist und man nichts mehr zum Ausbessern hat, wird wieder umgezogen. Und natürlich war das hier ein neugebautes Haus und das bedeutet, es müssen keine Räume renoviert werden.

Der Garten ist fertig. Und schon steht ein „For Sale“-Schild vor der Haustür und ein Immobilienmakler macht Fotos vom ganzen Haus und führt zwei Tage später schon die ersten Interessenten durchs Haus.

Verrückt?

Nein, eigentlich nicht. Alle Gärten schließen aneinander. Es gibt zwar Holzzäune, aber trotzdem kann man vom ersten Stock unseres Hauses in die anderen Gärten schauen. Das bedeutet, die Bewohner der anderen Häuser starren in unseren Garten. Und viele Gärten bedeutet viele Rasenmäher. Und große Häuser bedeutet viele Schlafzimmer und viele Schlafzimmer bedeuten Kinder. Kleine Kinder.

Das Haus wird also verkauft (wir haben noch keinen Käufer) und wir ziehen in eine Barn Conversion, einen umgebauten Stall. In Deutsch klingt das viel weniger elegant. Die sehen teilweise wirklich hammermäßig aus! Und Steves Mutter und deren Mann haben sich auch schon einige angesehen und sich in eine verliebt. Die versuchen sie sich jetzt unter den Nagel zu reißen. Ich weiß nicht, ob ich will, dass das funktioniert oder nicht. Ich mag es hier nicht besonders, das ist hier nachzulesen. Es ist einfach zu neu und unpersönlich und es wird noch jahrelang eine Baustelle bleiben. Hier wohnen manche Familien schon drei Jahre. Wie hält man das aus? Jeden Tag (wirklich manchmal sogar sonntags) fahren hier Bagger durch die Gegend. Alles ist schmutzig. Die Straßen werden erst von allen Löchern befreit, wenn keine schweren Maschinen mehr darüber rollen. Das ist doch kein Zustand …

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Deswegen will Steves Mutter verkaufen. Irgendwo wohnen, wo man Leute nur sieht, wenn man Leute sehen will. Kilometerweite unverbaute Sicht. Eigenes Land. Platz für viele Gäste, denn Besucher kommen immer.

Und das gibt es hier! Sie haben es gefunden! Ich habe es noch nicht gesehen… leider ist diese Scheune noch keine umgebaute – sondern eben nur eine Scheune. Gut, dass Australien gebucht und fest geplant ist, sonst würden wir vielleicht hier feststecken und beim Umbauen helfen.

Da jetzt die Bilder „unseres“ Hauses im Internet sind, kann ich sie hier auch zeigen, ohne um Erlaubnis zu fragen (es ist soooo seltsam das eigene noch bewohnte Schlafzimmer online zu sehen):

Haus 1 Haus 2 Haus 3 Haus 4 Haus 5 Haus 6 Haus 7 Haus 8 Haus 9

Der Rasen zeigt deutliche Hundespuren – aber das ist  ja leicht auszumerzen, sobald kein Hund mehr in den Garten pinkelt.

Es steht schon fest, dass wir hier alles zusammenpacken und Bett und Schrank abbauen, bevor wir nach Australien gehen. Es steht nämlich auch fest, dass der Umzug nicht lange auf sich warten lässt. Entweder, wir ziehen sogar noch vor Australien um oder es wird umgezogen, während wir weg sind und ich will ja nicht, dass sich jemand anderes durch meine privaten Sachen kramt/kramen muss. Und mal kurz aus Australien zurückkommen ist eben auch nicht drin.

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