Neue Facebook-Freundin

Passiert bei manchen vielleicht häufiger, bei mir seltener. Meine Freundesliste ist kurz.

Dass ich gerade SIE irgendwann nochmal als Facebook-Freundin hätte, wäre mir aber auch nie im Leben eingefallen.

Neue Freunde

Ihr seht hier das Profil von Karin, dem Aupair, das vor mir bei meiner ‚Familie‘ war und das ich im Oktober letztes Jahr abgelöst hatte. Wir mochten uns von Anfang an nicht. Ich fand sie überheblich, wie sie mir erklären wollte, um was ich mich dann zu kümmern habe und sie dachte, dass ich total uninteressiert am Familienleben und der eigentlichen Arbeit als Au Pair sei, da Lisbeth (unsere „Mutter“, Name von der Redaktion geändert) ihr des Öfteren sagte, sie habe das Gefühl, ich käme nur zum Reisen her.

Ja und jetzt sind wir Facebook-Freunde. Wie ist das bloß passiert?

Alles fing mit einem Kommentar hier in meinem Blog an. Ich sollte meine Facebook-Nachrichten checken. Ist man nämlich mit jemandem nicht befreundet, muss man erst die Nachrichtenanfrage annehmen, bevor die Nachrichten in das normale Postfach kommen. Neugierig und echt gespannt loggte ich mich also ein und fand das hier:

Bitte entblocke Karin, damit sie sich mit dir in Verbindung setzen kann. (Viel ausführlicher natürlich, aber das ist die Quintessenz.)

Geblockt (das bedeutet, dass sie weder Nachrichten schicken, noch mein Profil sehen kann) hatte ich sie damals, weil ich einfach keinen Kontakt mehr wollte. Ich wusste, sobald ich in der Familie bin, finde ich alles selbst heraus und das ist mir auch lieber so.

Es ist durchaus normal, dass sich das vorherige Aupair mit dem folgenden zusammenschreibt, um schon ein paar Sachen abzuklären. Bei uns war das aber einigermaßen sinnfrei, da sie im alten Schuljahr und den Sommerferien und ich im neuen Schuljahr mit neuem Stundenplan da war. Also ist der Tages- und Wochenablauf komplett unterschiedlich.

Ich entblockte sie also. Und bekam einen ganzen Aufsatz zugeschickt! Und mir fiel die Kinnlade herunter. Mehrfach! Und weil ich sehen wollte, wie ernst das alles gemeint ist und auch, weil ich keinen Aufsatz zurückschreiben wollte, beschlossen wir zu skypen. Und haben uns ausgesprochen. Vor etwa zwei Wochen. Und wir wollten alles erst einmal sacken lassen, bevor wir diesen und die folgenden Beiträge verfassen. Trotzdem können wir nicht darauf verzichten, um uns irgendwie in kleiner Weise zu rächen und Lisbeth zu zeigen, dass sie am Ende des Tages doch nur eine verkappte Lästertante ist.

Morgen gibt es die erste Richtigstellung. Ich bin gespannt auf alle Meinungen!

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