Suchtgefahr

Nachdem ich vorgestern den Beitrag veröffentlicht habe, habe ich ein bisschen durch meine vorherigen gescrollt. Und mich hat es wieder gepackt. Das Bloggen ist einfach eine Leidenschaft… Und sie ist so nützlich! Ich bin indirekt gezwungen mehr auf Kleinigkeiten zu achten, denn die machen einen Bericht aus. Außerdem habe ich meine Kamera immer dabei… kann ja sein, dass etwas cooles passiert, wofür ich sie brauche und worüber ich dann schreiben kann! Und ich habe hiermit eben mein digitales Tagebuch, das eines Tages auch noch meine Kinder und Enkel lesen können. Perfekt eigentlich. Und zu schade, um es verkommen zu lassen. Ich nehme mir ab sofort einen Tag pro Monat Zeit um Beiträge zu schreiben und zu planen. Ich hoffe, dass das dann auf so 15 Beiträge im Monat kommt. Also jeden zweiten Tag überschütte ich euch mit meiner Weisheit, Erfahrung, Plänen und deren Änderungen und meiner Kreativität. Fotos müssen definitiv auch wieder mehr dazu. 

Heute Morgen steht jetzt aber noch lernen an: Hotelmanagement bei der ils

Aber am Wochenende habe ich endlich einmal zwei Tage am Stück frei und kann mir einen dafür nehmen, diese ganzen wundervollen Ideen aufs virtuelle Papier zu bringen. Ich kann es kaum erwarten!!!

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Monkey Mia

Wir haben unseren Lieblingsarbeitsplatz gefunden. Schwer vorstellbar, dass es irgendwo genialer sein soll als hier! Wir haben menschenleere Strände (wenn es nicht gerade Schulferien sind hier in Australien) und wir haben beide Spaß an unsren Jobs: ich an der Rezeption und mein Steve als Hausmeister, Gärtner und Maler. Es ist trotzdem klar, dass das alles nur zeitlich beschränkt funktioniert. Auch dieser Traumjob wäre eine Horrorvorstellung wenn er mit „für immer“ kombiniert wird. Ich kann einfach nur bis zu einem bestimmten Maße für jemand anderen arbeiten. Ich will für mein eigenes Glück arbeiten, meinen eigenen Erfolg und Fortschritt. Und genau das mache ich gerade. Man kann ja nicht einfach ein bed and breakfast eröffnen… man muss ja erst einmal Erfahrungen sammeln. Hier das Resort mit Campingplatz am Arsch der Welt… Und dann brauche ich am besten nochmal den mega Kontrast: Luxushotel in New York City… Und wie das mit meinen Träumen so ist… wenn sie sich nicht verändern kommen sie auch in Erfüllung! New York ich komme!!! Irgendwann…

Man kann unser Leben hier inzwischen schon fast als eintönig bezeichnen… deswegen verpasst ihr nicht gerade etwas wenn ich nicht so viel schreibe. Wir haben hier WLAN zu Hause, das man aber überall mit hinnehmen kann. Also werde ich, sobald wir auf der Straße sind, live berichten können. Wir können es kaum erwarten! Aber andererseits steht dann auch der Abschied von hier an… normalerweise machen mir Abschiede nichts aus. In der Regel sehe ich diese Menschen ja wieder, meine Mama zum Beispiel. Aber nach dem Abschied hier… selbst wenn man alle wieder trifft und selbst wenn es in Monkey Mia ist, es wird einfach nicht das gleiche sein. 

Wir haben uns inzwischen auch entschieden, wie wir durch Australien reisen wollen: mit einem Auto mit Vierradantrieb damit wir in die ganzen Nationalparks können… Und mit einem Camperanhänger, damit die Katze in Ruhe chillen kann und wir nicht immer alles verstauen müssen, wenn wir nur einmal kurz einkaufen wollen. Das passende gefunden haben wir zwar noch nicht, aber dass dieser Plan jetzt endlich einmal steht, macht schon einen großen Teil aus. 

Jetzt gibt es nur noch ein paar Fotos von Monkey Mia und demnächst auch Fotos von unserem Häuschen. Steve schläft noch und ich brauche etwas Licht um Fotos zu machen 😉

Menschenleer… außer die Delfine werden gerade gefüttert:

Zerstöre die Stille

Ich habe das Gefühl, ich muss mit einem Entschuldigung anfangen. Und im nächsten Moment denke ich mir aber: Moment. Dieser Blog ist in erster Linie mein Mittel, um mein spannendes und abwechslungsreiches Leben auf die Reihe zu kriegen. Wenn ich schreibe, mache ich mir Gedanken wie es weiter gehen soll. Die mache ich mir auch so, aber es ist einfach ein Unterschied, wenn man sie dann wirklich auf elektrisches Papier bringt. Sie sind dann keine Hirngespinste mehr, sondern fast schon Tatsachen.

Warum ich gerade nicht schreibe.

Ich bin glücklich, alles läuft perfekt und die Pläne sind gerade alle etwas auf Eis gelegt. Es steht fest, dass wir die nächsten Jahre reisen und von unterwegs aus arbeiten. Wir schaffen es nicht in unserem ersten Visumjahr in Australien alles zu sehen, deswegen werden wir auf einer Farm arbeiten um unser zweites Jahr zu kriegen. Weil mein Liebster immer noch nicht gern fliegt und Neuseeland der Hammer ist, werden wir wohl direkt danach ein working holiday in Neuseeland dran hängen. 

Dort sparen wir hoffentlich so viel, dass wir auch in Asien noch einiges sehen können. Uns hat das Tauchen dort mega gefallen und deswegen ist die Möglichkeit den Tauchmeister dort zu machen sehr verlockend. Das dauert aber so drei Monate. Die Zeit muss man erst einmal haben.

Amerika ist noch nicht so ganz auf unserem Schirm. Aber einen Winter in Frankreich steht definitiv noch aus. Den Rest von Europa dann wohl erst im Camper mit Kindern. 

Was wir jetzt gerade so machen und wo wir sind… die Infos gibt es mit Bildern demnächst. 

Danke fürs geduldig sein und bis ganz bald! Dieses Mal wirklich 😉

Ich lebe noch!

Ja, ich bin schon längst unterwegs.

Ja, ich habe viel zu erzählen.

Ja, richtig, ich habe keine Zeit.

Zu zweit reisen ist wirklich etwas komplett anderes. Allein reisen bedeutet, abends allein zu sein. Nicht einsam, sondern allein. Zeit für sich. Das ist nicht so, wenn man zu zweit reist. Vor allem nicht, mit dem Freund. Da wird ja sogar noch im Bett gekuschelt, wo man zu einer Freundin „gute Nacht“ sagt und dann wars das – dann hätte man noch Zeit für ein paar Zeilen Blog schreiben.

Wir haben eine richtig gute Zeit! Mein Freund steht ja gar nicht auf fliegen – hat sich aber super geschlagen! Bangkok hat ihm nicht gefallen, genauso wie mir (bei meiner Reise 2014 und auch dieses Mal). Ich war mir nicht sicher, ob es 2014 vielleicht „nur“ daran lag, dass Bangkok mein erster Stop war. Alles neu, weg von daheim, neuer Kontinent etc. Aber es ist wirklich die Stadt selbst. Klar, gibt hier ein paar nette Tempel und eine Bootsfahrt die ist lustig, eine Schifffahrt, die ist schön … aber es stinkt. Das Wasser ist super dreckig und wenn du einen Spritzer abbekommst, fragst du  dich: wessen Pisse hab ich im Gesicht? Also es ist nicht wirklich erholsam. Und zu viele Menschen, zu viel Verkehr, zu laut, zu unruhig.

Dann kamen wir nach Chiang Mai. Und er liebt es. Genau wie ich. Vielleicht wohnen wir doch eines Tages hier … für ein paar Monate …

Chiang Mai ist auch noch wuselig, aber anders. Du kennst dich in deinem Viertel einigermaßen aus. Und die Leute sind entspannter, lächeln mehr. Und es gibt hier so viel zu tun! Mountainbiking, Wildwasserrafting, … wirklich unser Paradies! Und natürlich alles zu besonders guten Preisen… place to be for adrenalin junkies! Like us…

Hier ist er dann auch voll im Reisen angekommen und aufgegangen – genau wie ich es wollte! Ihm taugt es, ständig Neues zu sehen und zu erleben und er genießt es, dass er einfach in meinem Strom mitschwimmen kann. Ich suche aus, wohin wir gehen, was wir machen und wie lang und wann und warum – und ihm passt das so! Genauso wollte ich das! Hat er dann mal einen Wunsch, bekommt er den natürlich erfüllt…

Was genau überall auf dem Plan stand und die ganzen Fotos dazu, gibt es an einem anderen Tag. Ich will euch nur kurz auf den aktuellen Stand bringen! Besseres Internet wäre dafür auch nützlich… reicht hier gerade so für whatsapp…

Von Chiang Mai ging es mit dem Flieger nach Bangkok, mit dem Bus ans Meer, mit dem Katamaran auf die Insel Koh Tao und mit einem Boot auf unsere Insel Koh Nangyuan. Hier machen wir seit einigen Tagen Tauchkurse. Denn wenn ich etwas lerne, dann will ich perfekt drin sein. Der Anfängerkurs (viel Theorie mit schriftlichem Test und vier Tauchgängen mit praktischen Übungen) ist schon hinter uns gebracht. Und der Erweiterungskurs auch fast vorbei. Es fehlt nur noch ein Nacht-tauchgang. Aber auch zum Tauchen gibt es mal einen extra Beitrag… kann ja sein, dass das den ein oder anderen nicht interessiert und dann lässt man den Beitrag einfach aus 😉

Ich bilde mich auch in Sachen ortsunabhängiges Arbeiten weiter. Ideen formen sich und ein neuer Blog wird entstehen. Dieses Mal so richtig geplant mit den Ad-ons, die man so braucht und den ganzen Regeln, wie man am besten einen Blogbeitrag schreiben sollte, Follower erhält etc. Die Schreiberei liebe ich einfach, davon will ich nicht abrücken – das soll Teil meines Lebens bleiben. Aber vielleicht etwas strukturierter als das hier der Fall ist. Ich schreibe einfach drauf los. Schreibe alles nieder, was mir so in den Kopf kommt und denke nur halb darüber nach, ob das in der Reihenfolge Sinn gibt und ob ihr das überhaupt lesen wollt – sorry 😉

Falls ihr schon ein paar Fotos sehen wollt, lade ich euch herzlich ein auf unserer Facebookseite vorbeizuschauen! Ein paar Fotos hochladen geht da eben einfach schneller und unkomplizierter… Übrigens ist der Name sehr wohl überlegt… vielleicht hat ja jemand eine Idee inwiefern … 🙂

Koh Nangyuan ist wirklich „unsere“ Insel. Die meisten Leute bleiben hier nur eine Nacht und deswegen gehören wir hier schon fast zum Inventar. Die Thailänder sind leider nicht so gesprächig hier, wenn es um die englische Sprache geht. Hier arbeiten zu viele Tauchlehrer etc., die englisch sprechen und deswegen kommen sie etwas darum herum, richtig englisch zu lernen.
Die Tauchlehrer sind leider auch oft zu faul Thai zu lernen – das finde ich echt schade. Wenn ich mehrere Jahre, teilweise sogar Jahrzehnte, in einem Land lebe und arbeite, lerne ich doch die Sprache – oder nicht? Klar, Thai ist schwer. Aber sicherlich machbar.

Zum Abschluss hier noch unser Blick vom Balkon unserer Hütte, in der wir hier auf Koh Nangyuan wohnen. Wunderschön. Jeden Tag!

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Diese vielen Menschen sind übrigens nur Tages-Touristen. Sie kommen mit Booten ab 9:30h und sind alle verschwunden, wenn es Richtung 16h geht. Und wir sind ja eh unter Wasser zum Tauchen oder in der Tauchschule zum Büffeln… also perfekt!

Kreativität gefunden

​Ich dachte kurz sie hätte sich komplett verloren. Die ersten Monate in England gab es täglich einen Beitrag. Und nicht die Ideen sind mir ausgegangen (was ich eher erwartet hätte), sondern schlicht und ergreifend die Zeit. Und ich hätte nicht einmal mit besserem Zeitmanagement produktiver sein können. Mir wurde die Energie nämlich regelrecht entzogen. Von überall. Reiseplanung. Arbeit. Packen. Termine. Abschied. Deutschland. England. Zug. Bus. Flieger.

Schrecklich. Aber hey! Sie hat sich gerade zurück gemeldet. Auf dem Weg zum Stansted Flughafen. 

Nochmal nach Deutschland. Und wenn ich euch jetzt meine Termine aufzählen würde, würde ich sogar euch Leser nervös machen und stressen. Aber das will ja keiner!
Am Ende dieser stressigen Tage steht der Abflug nach Thailand. Samstag geht’s los. Und das entschädigt für vieles. Für alles. Ich werde wieder weg sein. Kann es nicht erwarten!