Rückblick amerikanische Westküste

Ich war ja letztendlich nicht nur in LA und nicht nur in Kalifornien, deswegen fasse ich meine letzten zwei Wochen Mal unter dem Begriff „Westküste“ zusammen, auch wenn ich nicht nur an der Küste war.

Mein Start in LA war gut! Die Fahrt vom FLughafen zum Hostel hat zwar ewig gedauert, aber das Hostel war super! Banana Bungalow absolut empfehlenswert! Kleine Küche an einem 6er Zimmer hatte ich noch nie, sauber, eigenes Handtuch, großes Bad, tägliche Säuberung, an einem Abend kostenlose Tacos, immer kostenloses aber eher ungesundes Frühstück, halbe Stunde von den wichtigen Sternen entfernt und Supermarkt (für gesundes Essen) ist auch noch in Laufweite. Außerdem ist die Rezeption 24 Stunden besetzt und man muss kein Geld für den Schlüssel hinterlegen. Eine Nacht hier kostet 29USD, über hostelbookers.com ist es etwas günstiger!

Das 48 Stunden Hop on-Hop off Ticket hier hat sich gelohnt, weil man in LA wirklich schlecht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln irgendwohin kommt und man erhält viele Infos, kann sie auch deutlich verstehen, weil man Kopfhörer hat und nicht nur der Fahrer spricht. Es gibt auch verschiedene Sprachen, unter anderem auch Deutsch, was für mich gut war, weil ich dann ein paar Infos mitschreiben und gleichzeitig fotografieren konnte. Man braucht auch definitiv 48 Stunden. Der 24 Stunden Pass ist nur geringfügig günstiger!

Dann zur Tour von g adventures. Ich liebe g adventures. Das ist genau die Art zu reisen, die ich mag. Man sieht viel, es ist etwas anstrengend, aber man ist danach wirklich froh, dass man das alles gesehen hat und meistens braucht man dafür nicht besonders viel Zeit. So wie ich bei meiner Tour auch: 8 Tage, wobei am ersten und letzten Tag eigentlich nichts los war. Am ersten Abend traf man sich, wurde auf die Zimmer verteilt (wobei ich Mal wieder wahnsinniges Glück mit meiner Zimmerkollegin Sindy aus Sachen hatte 😉 ) und man hatte eine kurze Vorstellungsrunde. Allerdings haben viele noch gefehlt und einige Namen hat man auch nicht verstanden, weil es neben der Rezeption einigermaßen laut war, dass man sich dann doch nicht kannte. Aber ich hatte ja meine Sindy, mit der ich Zimmer, Zelt, Cremes und Haarbürste teilen durfte. Wir hatten wirklich viel Spaß zusammen und keiner konnte glauben, dass wir uns erst bei dieser Tour kennengelernt haben. Generell war es viel Fahrerei, wogegen ich ja eigentlich nichts mehr habe, aber dieser Van war so eng, dass die Fahrerei schon fast zur Qual wurde. Auch die Musikauswahl von unserem Guide war mir zu alternativ. Die Neuseeländer fuhren da aber voll drauf ab und unterhielten sich mit ihm über Bands, von denen ich noch nie nie nie etwas gehört habe. Auch die Lieder kamen mir größtenteils nicht einmal annährend bekannt vor.
Die Sachen, die wir gesehen haben ware einfach beeindruckend! Angefangen mit Joshua Tree (gut für eine Mittagspause und einen kleinen Spaziergang), dem Grand Canyon (viel größer und schöner, als erwartet), Las Vegas (perfekt zum Weggehen und für Nachtfotografien, tagsüber eher langweilig), Death Valley (viel beeindruckender als gedacht, eben nicht nur Wüste), Bishop (auch nur gut zum Übernachten) und Yosemite (wunderwunderschön, wäre ich gerne länger geblieben, um auch Mal wandern zu gehen, das ist auf dem Trip irgendwie etwas zu kurz gekommen, finde ich). Wir übernachteten in den Städten in besseren Hotels, allerdings hätte ich lieber in einfacheren Hotels übernachtet und dafür weniger gezahlt. Das Essensgeld schien auch unbegrenzt zu sein, da wäre mir weniger zahlen und schlichteres Essen auch lieber gewesen. Generell war es aber gut organisiert: eine Nacht im Hotel, zwei Nächte am Campingplatz, eine Nacht im Hotel, zwei Nächte am Campingplatz und nochmal eine im Hotel. Man musste also nicht zwingend am Campingplatz duschen und hatte immer wieder die Möglichkeit, seinen Rucksack ordentlich zu sortieren und Sachen zu trocknen etc.
Die Leute vom Trip hätte ich auch schlimmer erwischen können, aber die Eigenarten bekommt man auf jeden Fall mit.
Zu unserem Guide: ich fand ihn am Anfang wirklich unsympathisch, das wurde aber gegen Ende besser. Dann schätzte er meine Hilfe mit den Kranken und mein Organisationstalent und meinen Sinn für Ordnung UND schaffte es sogar, sich dafür zu bedanken.
Dieser Trip lief unter dem Motto „YOLO“ – you only live once, man lebt nur einmal. Das ist die einfachste Variante, die es von den g adventures Touren gibt und meistens machen Backpacker wie ich solche Touren und eben für diese würde etwas einfacheres Essen und einfachere Hotels reichen. Aber vielleicht haben sie auch irgendwelche Verhandlungen mit den Hotels getroffen und zahlen gar nicht (viel) mehr, wie für ein einfacheres Hotel.

San Francisco. Meine Lieblingsstadt bis jetzt in Amerika. Wunderschön und alt und neu zugleich. Es wurden alte mit Stuck verzierte Häuser bunt angestrichen (der Stuck z.B. in grün und der Rest in gelb). Außerdem haben alle Häuser die Feuertreppen vorne dran, was der ganzen Stadt so einen gewissen Look verleiht. Eben etwas Besonderes. Die Stadtführung mit Wild SF war auch wirklich super und Mal etwas anders. Ich hätte auch noch gerne die zweite mitgemacht, die sie angeboten haben, aber dazu war ich einfach zu kurz in SF. Der Hop on-Hop off Pass hat sich hier für mich nicht wirklich gelohnt, dazu hatte ich einfach zu wenig Zeit, aber immerhin hat er mich zur Golden Gate Bridge gebracht, die mir besser gefallen hat, als gedacht und Alcatraz war ja auch bei dem Ticket dabei. DAS war auch wirklich etwas, was ich sofort wieder machen würde. Klar ist es teuer, ABER: Alcatraz ist ein Nationalpark, also wird dafür Geld genutzt. Außerdem wird man mit einer Fähre hingebracht und kann zurückfahren, wann man will. Der Audioguide ist sehr gut, wirklich der beste, den ich bis jetzt jemals hatte, in mehreren Sprachen erhältlich und mit Zeitzeugen-Stimmen versehen. Der Souvenirshop dort hat mein Lehrerherz höher schlagen lassen und deswegen müssen sich meine Schüler dazu wohl später Einiges anhören müssen. Ist ja aber wohl auch ein interessantes Thema: Gefängnis auf einer Insel, umgeben von eiskaltem Wasser und es konnte noch nicht bewiesen werden, dass jemand ausbrechen konnte. Außerdem haben dort auch ganz normale Familien gelebt (die Väter haben im Gefängnis gearbeitet) und diese Insel ist jetzt ein Nationalpark. Das ist doch Mal was.

Die Bustour nach Santa Barbara war dann leider auch „was“ und zwar eine Katastrophe an Organisation. Es kann durchaus passieren, dass ein Bus kaputt geht, aber dann kann es nicht sein, dass die Passagiere vier Stunden auf einen Ersatzbus warten müssen. Außerdem wirbt Greyhound mit seinem Wifi und den USB Anschlüssen in jedem Bus und schickt uns dann gleich zwei Busse, bei denen es weder Wifi noch USB gibt. Ich habe bis heute noch keine Antwort auf meine Beschwerde-Nachricht bekommen, aber sobald sich etwas tut, schreibe ich das auch hier.

Santa Barbara war total niedlich. Es gibt nur die State Street, in der etwas los ist, dafür ist hier aber Einiges los. So viele Läden, Restaurants und Kinos habe ich noch nie auf einem Fleck gesehen. Zum Strand habe ich es dann gar nicht mehr geschafft und wandern wäre hier bestimmt auch schön gewesen. Hier kann man es auf jeden Fall aushalten!

Malibu war jetzt nicht so wunderschön, wie man sich das vielleicht vorstellt. Aber wir hatten dort auch nur einen kurzen Zwischenstop.

Zurück in LA hatte ich ja eigentlich vor, Disneyland und die Universal Studios zu machen, aber mir haben so viele von Disneyland abgeraten (zu voll, zu weit weg, zu teuer), dass ich dann nur in die Universal Studios gegangen bin und die haben sich meiner Meinung nach sehr gelohnt, obwohl ich auch hier von Einigen gehört habe, dass ich enttäuscht sein werde. Wenn man hierhin geht, sollte man auf jeden Fall früh kommen und die ganzen Fahrten machen, sonst steht man danach ewig an. Die Shows kann man ganz gut besuchen, auch wenn man erst kurz vorher kommt. Die Studio-Tour war mit am interessantesten, aber natürlich sehr auf Sensation aus: Schnee, Regen, Flut, Hai, Blut, Erdbeben, … eben alles dabei.

Ich war jetzt schon in Kalifornien, Nevada und Arizona. Nicht schlecht, für zwei Wochen Westküste.

Bildergeschichte über die Universal Studios

Ich habe wirklich jeden Kleinsch… fotografiert heute und darf deswegen 6GB an Fotos aussortieren, 800 Fotos von einem einzigen Tag! Ich weiß, ich bin etwas verrückt.

Ich stand um 6h auf, eigentlich, um noch zu skypen, aber das hat heute nicht so ganz geklappt, war aber meine Schuld, ich habe nicht früh genug Bescheid gegeben. Um 7h bin ich dann am Hostel losgelaufen, wollte im 7 11 eigentlich noch Brot kaufen, aber es gab einfach nichts, worauf ich meine Salami hätte platzieren können und auch sonst nichts, was mich ansprach, also nur eine Flasche zu trinken gekauft und wieder gegangen. Zur Metrohaltestelle war es dann nicht mehr weit und ich habe das mit der TAP Karte auch sofort kapiert, bin ich schon ein bisschen stolz auf mich 😉 .

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Man kann nämlich nur mit einer Plastikkarte durch diese Türen und weil es eben Plastik und nicht nur Papier ist, zahlt man dafür schon einmal einen Dollar und lädt diese Karte dann eben auf. Von dem nervigen Typen, den ich das erste Mal hier im Hostel mit in meinem Zimmer hatte, wusste ich, dass es je 1,50USD kostet, also lud ich für 3USD auf, hatte aber nur einen 10USD Schein, also bekam ich Wechselgeld: ein Dollar Münzen. Hatte ich bis jetzt noch nicht. Dann ging es nochmal ein Stück tiefer unter die Erde und dann Richtung North Hollywood, zwei Stationen später ging es schon raus, über die Straße zu dem großen „Universal Studio“-Schild und ab hier beginnt die Bildergeschichte:

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Abgeholt und zum Eingang gebracht von diesem Bus.

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(damit ihr nicht vergesst, wo ich heute war)

Es sind noch wirklich wenig Leute da und ich machte mich sofort auf, zu den „Rides“, also den Fahrten in Achterbahn etc., je nachdem, was sie zu bieten haben. Man konnte dann seinen Rucksack in einem Schließfach lassen,

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kostenlos (!!!!!!!!!!!!!!!) für 90 Minuten, was ich auch gemacht habe. Ich habe diese 90 Minuten auch sowas von super genutzt:

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Mit Regenjacke bewaffnet (denn das „Ende“

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war schon vom Weg aus einsehbar)

Echt cool gemacht mit den Dinos unterwegs, es wird ein bisschen etwas erzählt und man wird schon von der „Sabber“ eines Dinos nass oder von den spritzenden Tränen und auch von einem Auto, das herunter“fällt“. Diesen „ride“ habe ich gleich zwei Mal gemacht und beim ersten Mal war ich komplett alleine und saß in der ersten Reihe in der Mitte und wurde nur vom „Ende“ nass, aber nicht zwischendrin. Tja, beim zweiten Mal saß ich in der ersten Reihe ganz rechts und war pitschnass, aber meine Hose trocknete relativ schnell.

Dann ging es in „Die Mumie“

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Die war ehrlich gesagt etwas langweilig und vor allem extrem kurz. Ich meine, ich musste wieder gar nicht anstehen, weil einfach so wenig los war zu der Zeit, zu der ich ankam und darüber war ich auch wirklich froh, denn wäre ich dafür angestanden, hätte ich mich echt geärgert. Man wird ein bisschen erschreckt und es geht schnell um Kurven und so, schon witzig, aber es ist eben so schnell vorbei. Man denkt genau in dem Moment: „ui, jetzt gehts richtig los“ und dann heißt es „aussteigen bitte“. Hm.

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Transformers ist jetzt nicht so meine Art Film, aber ich hab gedacht der „ride“ kann nicht schaden und hier hatte ich zum ersten Mal einen Vorteil, weil ich alleine dort war: Es gibt eine „single“ Schlange. Das heißt, angefangene Reihen mit zum Beispiel einer Dreiergruppe werden mit Singles wie mir aufgefüllt und deswegen kam ich da auch sofort dran. Das war schon saugenial gemacht! 3D mit Brillen natürlich, aber man wurde verfolgt und immer wenn ein „böser“ Transformer z.B. vorne auf „mein“ Auto geschlagen hat, hat sich eben auch der Sitz bewegt. Man wurde auch einmal mit einem Seil hinterhergezogen, prallte gegen Wände etc. und dadurch, dass sich eben der Sitz auch bewegte, konnte man das Gefühl gar nicht nicht haben, dass man wirklich dabei ist. Vor allem beeindruckend war, als wir um eine Ecke bogen und eine ganze Skyline sehen konnten, also wirklich, wie wenn du da bist und sie sehen kannst. Total zerstört natürlich von den Transformern (das sind Autos, die sich so verwandeln können, dass sie Arme und Beine haben, aber noch aus den Autoteilen bestehend), aber eben wirklich echt! Außerdem dauerte dieser „ride“ bestimmt 10 Minuten. „Die Mumie“ waren gefühlte zwei Minuten.

Also nach Jurassic, Mumie, Transformers, Jurassic und Transformers holte ich wieder meinen Rucksack (das funktioniert übrigens per Fingerabdruck, also kann man keinen Schlüssel verlieren und keinen Code vergessen (aber vielleicht hat Universal Studios jetzt meine Fingerabdrücke?!)) und machte mich wieder auf den Weg nach oben, denn um zu diesem Bereich zu kommen, fuhr ich vier lange Rolltreppen nach unten.

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(diese Tafeln gibt es überall im Park und sie zeigen an, wie lang man wo zu warten hat und wann die nächste Show stattfindet, sehr praktisch!)

Dort gibt es den Simpsons Ride und allerlei Simpsons Souvenirs:

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Und so sieht der Park an den meisten Stellen aus:

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Eben schön dekoriert, viele Einzelheiten, schöne Fassaden. Das echt Moulin Rouge ist tagsüber tatsächlich etwas weniger beeindruckend als dieser Nachbau; nur irgendwie fehlt hier die Moulin, also die Mühle?!

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Die Studiotour war auch super interessant und ich hatte auch überlegt, sie zwei Mal zu machen, mich aber dann doch dagegen entschieden, weil sonst der Tag sehr lange geworden wäre. Sie hat nämlich ca. 45 Minuten gedauert und es gab so viel zu sehen! Aber sehr selbst:

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Kulissen für diverse Filme

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Diese Cityhall war zum Beispiel in „Zurück in die Zukunft“ und „Bruce Allmächtig“ zu sehen.

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Im offenen Bus hatten wir Bildschirme, auf denen Filmausschnitte gezeigt wurden oder kurze Interviews, wie hier mit Peter Jackson über seinen Film „Kingkong“.

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Diese schicke Brille musste jeder aufsetzen, um das Kingkong 3D Erlebnis auch erleben zu können:

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Hier fahren wir gerade in die „Höhle“, in der sich rechts und links riesige Bildschirme befinden und während Kingkong durch die Gegend läuft, wackelt unser Bus auch noch ordentlich, also wird es dank Brille zu einem 3D und dank Bewegungen zu einem 4D Erlebnis!

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Autos interessieren mich ja nicht so wahnsinnig, deswegen macht es nichts, dass ich davon kein besseres Foto hinbekommen habe. Dafür saß ich auf der falschen Seite, für das meiste Andere allerdings genau auf der richtigen. Das sind zum Beispiel Autos aus „Fast and Furious“ etc.

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Ja, sie können es auch einfach Mal regnen lassen.

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Und ja, auch eine spontane Flutwelle ist möglich. (Einer der Gründe, warum es gut war, auf der rechten Seite zu sitzen, Einige wurden nämlich etwas nass.)

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Wir können auch das Wasser teilen, um trocken durchzufahren.

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Und eine gewöhnliche U-Bahn-Station …

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unter Wasser setzen. Einen LKW durch die Decke brechen und ein paar kleine Automaten explodieren lassen.

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Ja, das ist ein Hai. Nein das war natürlich kein echter Taucher, sondern nur etwas, das ordentlich rote Farbe aus sich herauskommen lässt, sobald die Floss nah genug ist.

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Universal Studios wäre nicht Universal Studios, wenn es nicht auch ordentlich krachen würde, wie hier bei der Tankstelle im Wasser. Das hat alles der unechte Hai hinbekommen!

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Genau, der hier.

 

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Bei vielen Häusern kann man sich gar nicht vorstellen, dass das nur Atrappen sein sollen, weil sie so echt und vor allem stabil wirken. Aber wie man sieht: alles nur Show. Alles? Nein, die Häuser der Wisteria Lane, der Straße aus Desperate Housewives. Die sind tatsächlich stabil gebaut und haben vier Wände, wie man so schön sagt:

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Die nächsten Gebäude entspringen der Fantasie sehr vieler Designer:

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Das ist die Kulisse vom „Grinch“. Und danach folgt „Psycho“, der gerade damit beschäftigt ist, eine Leiche in einem Leichensack ins Auto zu tragen. Natürlich alles rein zufällig und gar nicht geplant.

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Vor allem, dass er dann mit seinem Messer hinter uns herkommt und der Busfahrer es plötzlich nicht mehr besonders eilig hat …

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Die nächste Kulisse ist auch wieder höchst beeindruckend. Eine echt Boing 747 wurde hier zerstört, um eben zerstört auszusehen. Ein simulierter Flugzeugabsturz:

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Also diese Tour war wirklich interessant und deswegen sollten die Leute ja auch eigentlich hierher kommen. Nachdem ich wieder direkt in die erste Bahn hüpfen konnte ohne warten zu müssen, standen nach meiner Rückkehr so viele Leute an, dass die Tafel „45 Minuten Wartezeit“ anzeigte. Gut, dass ich da schon fertig war!

 

 

 

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Diese Schilder findet man vor allen „Rides“, diese hier ist vom Simpsons Ride, für den ich sicherlich 20 Minuten anstand.

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Er war jetzt nicht grottenschlecht, aber auch nicht so besonders toll. Es war wieder 4D, also mit Sitzen, die sich bewegen, aber die Hintergrundgeschichte war eben nicht so mega durchdacht. Homer gewinnt eine Fahrt eben in dieser Bahn und Tingeltangel Bob (Bösewicht der Simpsons Geschichte) verstellt eben Bahnen, lässt eine Abrissbirne durch das Bild sausen und die Bahn zerstören etc. Also es war ganz nett, aber ich war froh, dass ich nicht länger anstehen musste, sonst hätte ich mich wahrscheinlich geärgert.

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Hier habe ich dann mein Mittagessen geholt:

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Caesar Salade mit Hühnchen und kleinem Obstsalat. Hat ehrlich gesagt besser geschmeckt, als es aussieht und ich war danach auch satt. Hat mich 10USD gekostet. Ich hatte ja eigentlich vor, Brot mitzunehmen, aber da habe ich im 7 11 ja keines gefunden und 10USD sind für ein Essen in einem Freizeitpark okay. Ich wollte ja auf Burger, Hot Dogs, Pommes und Co. verzichten, das hätte es auch günstiger gegeben.

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Shrek ist auch von den Universal Studios und natürlich gibt es hier auch wieder ein Erlebnis, wieder einmal in 4D. Hier stand ich etwa eine halbe Stunde an und als ich dann mit gefühlten 100 anderen Personen in das „Schloss“ durfte, standen wir nochmal zehn Minuten da und ließen uns auf Bildschirmen erst die Shrek Geschichte in Kurzfassung vorspielen und dann tauchte Lord Farquaad’s Geist auf und wollte seine Fiona zurück. Wie das dann weiter- und ausgeht erfuhr man dann eben als 4D Erlebnis, wieder in sich bewegenden Sitzen, lauter Musik und mit 3D Brille. Vor allem das „Film schauen“ hat mich ziemlich genervt. Doofes Herumstehen. War eben auch wieder nur ganz nett, also nicht wirklich zu empfehlen, wenn man davor zum Beispiel in Transformers 4D war.

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Dieser süße Hund ist Teil der Animal Actors, also der Tier-Schauspieler. Die hatten auch eine Show, zu der ich später ging. Aber zuerst einmal musste ich mir die andre Seite vom Park anschauen: Fun Land.

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In erster Linie schien das ein Spielplatz für Kinder zu sein, die hier in dem Park nicht wirklich viel machen können, außer ein bis zwei Mini-Achterbahnen.

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Das Funland ist direkt neben der neusten Attraktion hier: einem „ride“ mit den Minions aus dem Film „Ich – Einfach unverbesserlich“. Diese niedlichen Tierchen tragen die Brille, die es natürlich im Souvenirshop zu kaufen gibt.

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Das hier ist einer der Minions mit – drei Mal dürft ihr raten – Lukas‘ Tierchen, mal wieder. Ja, es lebt noch und es hat es bis in die Universal Studios geschafft!

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Das hier ist dann der „ride“ und weil man von außen so gar nicht sehen konnte, wie viele Menschen schon anstanden, stellte ich mich dazu. Und bereute es wirklich. Man wurde von Fernsehern zugelabert und ich bin ja auch nicht so der Minions-Fan. Bei den Amis ist der Film anscheinend der absolute Burner gewesen oder ist es noch, weil einfach so unglaublich viele Leute mit mir anstanden! Das Witzigste war während der Wartezeit nicht das Gerede im TV, sondern dieses Tattoo:

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Ob das wohl eine Wette war? Ich kann mir ja kaum vorstellen, dass man sich freiwillig eine Zeichentrick-Kuh auf den Fuß tättoowieren lässt.

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Noch ein Souvenirshop mit diesem süßen Männchen aus Shrek.

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Und in einem Süßigkeitenladen habe ich doch tatsächlich „Bertie Botts Bohnen in allen Geschmacksrichtungen“ gefunden! Harry Potter Fans wissen von was ich rede! Und wenn hier tatsächlich jemand sein sollte, der noch nichts von Harry Potter gehört hat: ab in die (Kindle-) Bibliothek oder in eine Videothek oder ins Internet oder vor dem Fernseher und zumindest die Filme anschauen! Das gehört ja wirklich schon fast zur Allgemeinbildung!

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Cooler war noch der Schokofrosch! Ein echter Harry Potter Schokofrosch! Leider kein echter Frosch oder zum Glück, wenn man die kleine Packung sieht. Den wollte ich dann haben, schon allein wegen der Packung (die wird in das Album geklebt, wenn ich denn dann Mal eins mache). Leider hat mich dieser Spaß fast 5USD gekostet! Sowas von unverschämt, echt! Aber ich bin eben Harry Potter Fan, schon immer und werde es auch immer bleiben. DAS ist meine Kindheit. Ich war so im Harry Potter Fieber, dass ich vor meinem ersten Schultag am Gymnasium abends zum Papa gesagt habe, als er mich fragte, ob ich mich schon auf die neue Schule freue: Ja, aber vielleicht holt mich ja noch der Hagrid ab. Ja, hat er offensichtlich nicht.

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Bei der Show Waterworld geht es auch in erster Linie wieder um die Action, großen Krach, viele Knalls, viel Wasser und viel Feuer, viel Rennerei und möglichst viel Reaktion vom Publikum. Große Teile des Publikums wurden regelmäßig nass, aber ich habe, obwohl ich in der ersten Reihe saß, keinen Tropfen abbekommen – zum Glück. Ich war nämlich grad vollständig vom Jurassic Park getrocknet.

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Dann, wie angekündigt, die Tiershow:

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Dieser Junge hatte leider etwas Pech. Es handelt sich hier eben um echt Tiere und die lassen auch Mal Wasser und ja, da war er irgendwie im Weg. Ist angeblich noch nie vorher passiert und ich nehme an, er hat ein neues T-Shirt bekommen.

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Ich fand es wirklich gut, dass diese Tiershow nicht nur aus Hund und Katze besteht, sondern auch Meerschweinchen, …

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… ein Schwein, …

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… ein Huhn und Enten einbindet:

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Dank dieser Tafeln wusste ich, dass bald die Blues Brothers Show losging und die wollte ich auch nicht verpassen. Sie hatten eine Vorband, die für Stimmung sorgte. Dafür ist ja eine Vorband auch da:

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Eine ältere Dame tanzte von Anfang an (so jemanden gibt es irgendwie in jedem Park) und versah die zwei verkleideten Zeichentrickfiguren mit bösen Blicken, weil sie ihr irgendwie die Show stohlen. Vor allem als dieser kleine niedliche Junge sich an die Fersen von Scooby Doo hängte.

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Natürlich kamen auch noch die Blues Brothers auf die Bühne und ich muss sagen, ich werde wirklich wie meine Mama: ich klatsche, ich wippe mit, … alles, was meine Mama sonst macht und was mir unglaublich peinlich ist. Ich bin dir wohl doch viel ähnlicher, als uns beiden das lieb ist ❤ .

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Bei Folgendem musste ich auch wieder an meine Mama denken:

 

 

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Nein, meine Mama ist keine Bauarbeiterin. Aber sie hat gesteppt und die hatten das auch ganz gut drauf!

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Diese „Filmstars“ gab es überall im Park zu bewundern und mit vielen konnte man zusammen Fotos machen:

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Frankenstein lässt grüßen.

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Marilyn Monroe, die im echten Leben übrigens Norma Jean Baker hieß, hat auch Mal vorbeigeschaut.

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Das war auch echt eine coole Show. Vielleicht ein bisschen zu sehr auf Show gemacht, aber das ist eben Hollywood und ich bin ja schon eine Weile hier und daran gewöhnt. Ein paar Effekte und die Auflösung darunter:

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Um 18h verließ ich dann den Park und fuhr mit der U-Bahn nur eine Station zurück, weil ich nochmal einkaufen wollte und zwar im „Fresh&Easy“ am Chinese Theater. Weil hier einfach immer etwas los ist, war ich nicht besonders verwundert, dass auch heute eine kleine Bühne aufgebaut ist. Ich habe mich nur gewundert, warum dieser Typ so wenig an hat und warum ausgerechnet ein silbernes Höschen und das mit dem Räkeln habe ich auch nicht ganz verstanden.

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Und das hier wurde auch noch fotografiert. Für mein brave heart (tapferes Herz) zu Hause. Ich liebe dich!

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Post und Shopping

Heute Morgen hatte ich es Mal nicht eilig, einfach, weil ich es nicht eilig haben wollte. Ich hatte zwar den Wecker gestellt und stand auch auf, ging dann aber außerplanmäßig in Ruhe duschen, packte meine Brotzeit ein und suchte die Sachen zusammen, die ich nach Deutschland schicken wollte, weil ich mir einfach nicht sicher war, ob die Post am Samstag offen hat und ich meine aussortierten Sachen nicht mit nach NY nehmen wollte. Ich muss nämlich 25USD für ein Gepäckstück zahlen, das nicht über 23kg wiegen darf und ich weiß nicht, wie genau sie es nehmen, bin aber wiederum sicher, dass ich mit den Sachen, die ich jetzt nach Deutschland geschickt habe, definitiv darüber gekommen wäre.

Ich lief also zur Post, fand sie auch auf den zweiten Anlauf (als ich im Internet nach dem Weg geschaut habe, dachte ich, die Straße käme schon vor der Metro-Station und fragte deswegen dort nochmal einen Mann nach dem Weg), suchte mir dann die richtige Paketgröße aus, damit auch meine erworbenen Kunstwerke mitkommen können und stellte mich dann an, weil ich keine Ahnung hatte, was ich auszufüllen hatte und bekam dann auch einen Zettel, der nicht bei den anderen Zetteln dabei war. Ich füllte ihn dann aus, musste aber einen Jungen darum bitten, dass er die Adresse von meinem Hostel nachschaut, weil ich sie nicht auswendig wusste. Es ist ja auch der größte Schmarrn, einen Absender angeben zu müssen. Ich bin da ja dann längst nicht mehr, wenn das Päckchen zurückkommen würde und außerdem habe ich angekreuzt, dass es „zerstört“ wird, wenn es nicht ausgeliefert werden kann. Dieses Mal geht es übrigens wieder an meinen Liebsten, damit das schön ausgeglichen ist: vier Päckchen habe ich dann nach Hause geschickt während meiner Reise! Übrigens hat dieses jetzt 77USD gekostet.

Zurück im Hostel habe ich übrigens herausgefunden, dass das ganze 8kg waren, die ich da einfach so mit mir herumgetragen habe! Also bin ich wirklich froh, sie los zu sein. Und was macht man als weiblicher Backpacker, wenn man wieder Platz im Rucksack hat? Shoppen – klar – wusstet ihr ja schon von der Überschrift. Aber ich brauchte wirklich eine neue Hose, die ich zum Schlafen anziehen kann. Meine erste Thailandhose bekam ja in Indien ein Loch und wurde heimgeschickt. Die zweite wurde auch immer löchriger und kam deswegen in das Neuseelandpäckchen und die dritte, die ich als Kleid anziehen kann, hatte ich ja schon im Thailandpäckchen mit heimgeschickt. Dann habe ich mir noch eine in Indien gekauft und diese hatte inzwischen auch schon so viele Löcher und immer wenn ich einer geflickt hatte, kamen irgendwo zwei neue. Also auch ab nach Hause zu Mama, die eine Nähmaschine hat und diese Hose vielleicht noch retten kann.

Außerdem befand sich in meinem Päckchen mein Schlafsack, einige Kassenzettel und Eintrittskarten, die ich aufheben wollte, Souvenirs, Geschenke, mein Kokosöl aus Fiji, genauso wie meine Kokosholz- Schildkröte aus Fiji und ein paar wenige Klamotten. Tja, eben 8kg an Sachen, die ich auf dem Rest meiner Reise nicht mehr brauche und die meinen Rucksack bis zum letzten mm gefüllt haben und die mich – wahrscheinlich – über die 23 erlaubten Kilogramm gebracht hätten.

Außerdem shoppte ich neben der nötigen Hose zwei halbwegs nötige T-Shirts (manchmal will man Mal etwas anderes anziehen), eine ärmellose Jeansbluse (die eindeutig den Titel „Lieblingsteil nach Las Vegas Kleid“ erhält!) und eine Drüberjacke mit Reißverschluss in petrol. Das nervt mich nämlich schon lange, dass ich nur Pullis habe und keine Jacke, die ich Mal offen lassen kann. Ja ok, man kann sich alles gut reden, aber ich bin über alles froh, was ich jetzt habe. Bei Victoria’s Secret bin ich auch nochmal reingeschneit und habe ein etwas teureres Teilchen gekauft und sieben Teilchen für 27USD. Ausführlicher muss man dann hier nicht werden 😉 .

Mittag gegessen habe ich dann am Chinese Theater, wo man die ganzen verkleideten Superhelden beobachten kann oder sehen, wie sich zwei Captain Jack Sparrows die Hand schütteln. Das Zurücklaufen hat dann über eine halbe Stunde gedauert, weil man ständig Fotografen ausweicht oder solchen, die es gern wären, weil eben der Weg zurück über die vielen vielen Sterne am Boden führt.

In meinem Zimmer lernte ich dann die Schlafmütze von heute Morgen kennen. Sie ist erst um 6h vom Feiern zurückgekommen, ist erst 18 Jahre alt und aus Australien und heißt Candy. Sie macht auf Fiji die gleiche Tour wie ich nur mit zwei Kokosnüssen, sieht also meine liebe Emma nicht. Außerdem bleibt sie in New York auch im gleichen Hostel wie ich, allerdings erst im Juni, genau einen Monat später. Wir unterhielten uns ganz gut, ich half ihr mit den Waschmaschinen und sie bekam dann Besuch von einem Freund, den sie hier im Hostel kennengelernt hat und mit sie seitdem „abhängt“. Er scheint wirklich nett und anständig zu sein, musste ich natürlich gleich testen, sonst hätte ich sie nicht mit ihm weggehen lassen oder zumindest versucht, sie nicht allein mit ihm gehen zu lassen.

Die Universal Studios öffnen morgen schon um 8h, also laufe ich hier so zwischen 7 und 7:30h los, kaufe noch ein Wasser und ein neues Brot, das ist nämlich heute vernichtet worden, genau wie mein geliebter Käse. Ich war noch nie der totale Käse-Fan, aber seit Käse so teuer ist und man so oft sagen muss: Den kann ich mir nicht leisten, ist Käse zu etwas geworden, das ich begehre, genau so wie Erdnüsse und Cashews. Erdnüsse leiste ich mir manchmal, aber Cashews sind einfach unbezahlbar!

Und weil es heute sonst gar keine Bilder gegeben hätte, gibt es eines mit meinen Errungenschaften:

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Das ist alles, außer der Hose, denn die habe ich sofort anziehen müssen und ziehe sie jetzt sicherlich nicht nur aus, um ein Foto zu machen! Jogginghosen habe ich wirklich vermisst!!!
Das Parfum ist nochmal aus dem 5USD Laden, aus dem ich schon das andere Parfum habe. Zu Hause brauche ich das nicht unbedingt, aber dadurch, dass ich meine Klamotten in einem Rucksack alle zusammen transportiere(n muss) und sich dieser Rucksack in Bussen, Zügen, Flugzeugen, Hostels, Hotels, Vans und allerlei sonstigen Transportmitteln befunden hat, riechen Klamotten eben nicht besonders gut, sind aber theoretisch frisch gewaschen. Da kommt mein Parfum zum Einsatz. Ich bin jetzt eben nicht mehr in Asien, sondern im coolen Amerika! Yeah!

Zurück in LA

Mein Halbire Dirk war letzte Nacht feiern (ist aber sehr ruhig ins Zimmer gekommen) und war deswegen nicht mehr so erpicht darauf, direkt um 10h loszufahren, sondern erfragte, wann wir auschecken müssen und als er erfuhr, dass das erst 11h ist, blieb er noch eine Weile liegen und wir checkten in letzter Sekunde aus. Er wühlte sich dann noch ein bisschen durch angesammelte Kassenbons etc. und um kurz vor halb zwölf hielten wir an einem Fresh Market, in dem es wirklich frische Sachen gibt. Zum Beispiel eine Salatbar, mit allem, was man irgendwie in einen Salat machen kann: Hühnchen, Croutons, Lachs, Bacon, Tomaten, Gurken, Essiggurken, Rote Beete, … eben alles alles.

Ich kaufte dann so eine riesige Plastikschachtel mit Salat, weil ich ja wusste, dass ich im Banana Bungalow einen Kühlschrank habe. Außerdem endlich mal wieder ein Stück Käse und ein paar Scheiben Salami. Dafür brauchte ich natürlich ein Brot und da wir hier immer noch in Amerika sind, gibt es nur weißes Brot, also entschied ich mich für das, was noch am gesündesten aussah mit Rosmarin und Meersalz.

Und dann ging es auch schon richtig auf die Straße (nachdem wir die Auffahrt gefunden haben). Es gab nämlich keine Auffahrt nach Süden, man musste erst die nach Norden nehmen und dann bei der nächsten Abfahrt konnte man auf die nach Süden wechseln.

Bei Malibu fuhren wir dann vom Freeway runter, um direkt an der Küste entlang zu fahren und als wir das erste Mal hielten, hatten wir „nur“ diesen Blick:

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Beim zweiten Halten sah es dann schon besser aus:

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Und der dritte Halt (wenn man Tankstelle und Supermarkt auslässt) war dann schon unser Hostel. Einchecken, Bett beziehen, chillen, einkaufen (habe nämlich gesehen, dass ich auf dem Flug von LA nach NY nichts zu essen bekomme; ich habe nämlich gecheckt, ob ich für mein Gepäck weniger zahlen muss, wenn ich das vorher online mache, ist aber nicht so, sind 25USD), mit meiner Sindy skypen (dank Jetlag war sie um 4h nachts in Deutschland wach und konnte mich von meinem Hunger ablenken), Abendessen im Hostel für 5USD (wieder das Hühnchen-Pilz-Risotto, das ich das letzte Mal schon gegessen habe, war wieder lecker), nochmal einkaufen (dieses Mal mit Dirk; ich habe nochmal Wasser gekauft, aber nicht für mich, sondern für die Französin bei mir auf dem Zimmer, die grad erst aus Frankreich gekommen ist), ein bisschen quatschen und schon gehts wieder ins Bettchen. Morgen bin ich in den Universal Studios, aber Disneyworld fällt flach, da kommt man total schlecht hin (drei Stunden mit den Öffentlichen) und dann ist es zusätzlich noch so teuer. Also nutze ich den letzten Tag in LA, um ein Päckchen heimzuschicken, eine Jogginghose zu kaufen (will ich zum schlafen nutzen, weil meine Hose aus Indien fast nur noch aus Löchern besteht und wenn ich eines nähe, kommen zwei neue) und nach einer zweiten langen Jeans zu schauen. Nur eine lange Hose zu haben ist wirklich doof.

Nachtrag: Das ist mein Hostel von außen, der Aufenthaltsraum und die Küche. Das IHSP steht übrigens für International Hostelling Student Program.

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Und das ist mein Lieblingsfoto von heute, direkt neben dem Hostel in Santa Barbara geschossen:

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PS: Der nette Dirk wollte eigentlich gar kein Geld dafür, dass er mich mitnimmt, aber das kann ich ja auch nicht machen, also bekam er 10USD. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es mich mehr gekostet hätte zum Bahnhof in Santa Barbara zu kommen, von dort mit dem Zug nach LA zu fahren und von dort aus wieder zu meinem Hostel zu kommen. Außerdem hätte ich dann meinen Rucksack ordentlich durch die Gegend getragen …

Santa Barbara

Gleich zu Beginn: Es lohnt sich definitiv hierher zu kommen. Die Stadt ist unheimlich niedlich, gut zu Fuß oder mit dem Rad zu erkunden, weil es eigentlich nur eine nennenswerte Straße gibt: die State Street.

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Hier ist alles, was Touristen so brauchen: Cafés, Restaurants, Massagezentren, das Kunstmuseum, kleine Supermärkte und Unmengen von Klamottenläden. Natürlich bin ich etwas schwach geworden:

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Ja, dieses Mal habe ich etwas gefunden. Ausgegeben habe ich 50USD und bekommen habe ich dafür vier Teile. Welche, bleibt an dieser Stelle geheim 🙂 . Ich hätte fast in jedem Laden etwas finden können! Dass ich dann tatsächlich nur dort geshoppt habe, war eindeutig Selbstdisziplin (und der Mangel an Geld und der eindeutige Mangel an Platz im Rucksack). Ich hatte eigentlich wirklich vor, noch in das Kunstmuseum in Santa Barbara zu gehen, Eintritt ist für Studenten nämlich nur 6USD, das hätte ich mir wirklich gerne angesehen, aber die vielen Läden unterwegs …

Um kurz vor 17h lief ich dann an einem Kino vorbei und sah das Plakat für „The other Woman“ mit Cameron Diaz. Die Werbung dazu habe ich inzwischen schon öfter im Fernsehen gesehen und der Film klingt wirklich gut. Außerdem fängt der Film in zehn Minuten an und ich kann ja wohl Mal spontan sein. Also war ich spontan und bin alleine ins Kino gegangen und weil der Eintritt mit 7,25USD so günstig war (ca. 5€) habe ich mir sogar noch ein Eis gegönnt. Immerhin zahlt man in Deutschland schon eindeutig mehr Eintritt und deswegen leiste ich mir dort (fast) nie etwas zu essen.

Heute Morgen konnte ich ab 9h definitiv nicht länger schlafen, also stand ich auf und machte mir Pancakes (bisschen besser als die letzten, aber es gab nur Ahornsirup, keine Marmelade, und den kann ich absolut nicht haben. Nach dem Skypen mit meiner lieben Mama und dem Duschen im frisch geputzten Bad machte ich mich auf den Weg und hielt unterwegs in einem Supermarkt namens „fresh and easy“. Das klingt doch genau nach der Art Supermarkt, die ich gerade brauche und so wars auch: Karotten, Äpfel, Snack-Gurken, Erdbeeren, Wasser und eine Packung Erdnüsse, weil die hier wirklich bezahlbar waren. Die Erdnüsse waren dann auch perfekt fürs Kino und die Erdbeeren waren praktisch mein Mittagessen. Karotten habe ich auch schon welche genascht und ein Apfel ist auch schon verschwunden, aber der Rest ist dann für morgen für die Fahrt und ein Apfel fürs Frühstück, weil ich gerne auf die Pancakes verzichte.

Ich ging dann noch in den Kameraladen, den ich vorher im Internet gesucht hatte, weil mein Ladegerät für meine Kameraakkus nicht mehr korrekt arbeitet und ich meine Akkus natürlich brauche, denn ohne Akkus, keine Fotos. Das geht ja nicht.

Wenn ich z.B. das Bild von mir an der Golden Gate Bridge sehe, erschrecke ich schon ein bisschen. So will ich nicht nach Hause kommen. Das mit dem gesund ernähren ist wirklich um Einiges schwieriger, als ich gedacht habe. Sobald es etwas kostenlos gibt (weil es bei einer Tour etc. inklusive ist), isst man ohne Ende – ist ja umsonst. Für das nächste Essen muss man wieder bezahlen. Dann kauft man sich etwas, kocht vielleicht sogar und ist eigentlich schon längst satt, aber man hat ja für alles bezahlt, also isst man das noch auf. Ich habe ja keinen Kühlschrank, in den ich das stellen kann und dann am nächsten Tag esse. Und dann kommt noch dazu, dass man meistens keine Küche zur Verfügung hat, also kauft man sich schnell etwas und das günstigste, was auch satt macht und (leider) lecker schmeckt, ist das allseits bekannte „Fast Food“: Burger, Pommes, Sandwiches, … Nicht gesund, aber günstig in Amerika. Trotzdem muss ich das jetzt ändern. Ich versuche kein Weizenmehl mehr zu essen, also keine Wraps, keine Pancakes, sicherlich keine Burger und auch keine Subway-Sandwiches mehr. Ein Bagel zum Frühstück geht aber Mal. Und ich muss eben einfach mehr Geld dafür ausgeben, gesünder zu essen. Wenn ich auswärts essen muss, aus welchen Gründen auch immer, gibt es jetzt Suppe und Salat, vielleicht auch Mal Fleisch, das ist ja nicht ungesund.

Aber genug zur Ernährung, das ist ja nicht wirklich euer Problem, aber etwas, was man eindeutig bedenken muss, wenn man eine Reise tut: gebe ich mehr Geld aus für gesundes Essen? Koche ich und schleppe dafür Lebensmittel von einem Hostel in das nächste? …

Der Film war dann um 19:30h aus, wirklich lustig, natürlich überzogen, aber durchaus zu empfehlen! Cameron Diaz kommt mit einem Typen zusammen und als sie ihn zu Hause überraschen will, findet sie heraus, dass er verheiratet ist und die Frau kommt natürlich darauf, was für eine Rolle sie spielt. Weil die Frau ihn nicht verlassen will und mit keiner Freundin darüber reden kann, hängt sie sich an Cameron, ruft sie ständig an, will sie treffen etc. Sie verstehen sich dann besser und finden gemeinsam heraus, dass es noch mindestens eine weitere Affäre gibt und machen sie ausfindig. Zu dritt schmieden sie dann Rachepläne. Ist eben eine Komödie, in der die Männer Mal wieder die Bösen sind und schlecht wegkommen. Im Kinosaal waren bis 17:15h auch nur ich und ein Pärchen in den 40ern. Aber kurz bevor die Werbung dann vorbei war, kam noch ein junges Pärchen und zwei Freundinnen. War also eine kleine Runde, ist ja auch nicht die Kinozeit, nachmittags um 17h. Für mich aber perfekt, weil ich genau um 20:30h „zu Hause“ war, genau dann, als es mir langsam zu dunkel wurde. Hier auf den Straßen gibt es schon viele Mexikaner oder zumindest spanisch sprechende Menschen und da weiß ich einfach nicht genau, wie die so drauf sind. Riskieren muss man es ja nicht.

Zurück im Hostel lud ich nur noch meinen Blog hoch. Geschrieben hatte ich ihn ja auf der Busfahrt, aber das Hochladen mit den Bildern etc. dauert auch immer noch eine Weile und somit war ich dann um 22:30h am Schlafen.