Der australische Alltag

In erster Linie sind wir hier, um zu arbeiten. Steve’s Tag als Hausmeister und Gärtner

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fängt schon um sieben Uhr morgens an. Ist aber auch gut so, denn kurze Zeit später ist es schon brütend heiß und so hat er zumindest ein bisschen Arbeit in einer annehmbaren Temperatur. Er hat hier einige Kollegen und neben Reparaturarbeiten und Renovierungen, ist er hauptsächlich dafür verantwortlich, Mülltonnen zu leeren (hier gibt es keine Müllabfuhr, wir sind zu weit weg) und Pflanzen zu wässern (hier regnet es nie, aber Gäste haben es gern grün und schattig). Eines der schlimmsten Dinge, die hier passieren kann ist, dass die Klimaanlage ausfällt. Wirklich innerhalb kürzester Zeit heizt sich ein Zimmer so sehr auf, dass man sich nicht mehr darin aufhalten kann.

Mein Rezeptionsjob hat drei verschiedene Schichten: 8-16h, 9-18h, 12-20h. Und ich liebe es!

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Ich hatte ja schon vermutet, dass mir die Rezeption liegt, aber ich hatte nicht gedacht, dass alles so super ist! Die Kollegen sind toll. Was ich besonders mag, ist dass sie nicht ständig etwas zusammen machen wollen. Klingt seltsam für dich? Für mich nicht. Wenn ich mit jemandem schon einige Stunden täglich verbringen „muss“, verbringe ich meine Freizeit gerne mit anderen Menschen oder einfach allein.

Ich habe jetzt schon mehrmals erwähnt, dass wir so weit weg sind. Das ist schwer vorstellbar, wenn man in Deutschland sitzt, deswegen werde ich das nochmal genauer erklären:

Wir wohnen in Monkey Mia, das ist an einem Landzipfel der australischen Westküste. Monkey Mia ist aber keine Stadt, sondern wirklich nur unser Resort. Wir haben hier einen Mini-Supermarkt, ein Besucherzentrum für Touristen, einen Zeltplatz, einen Campingplatz, Zimmer, Häuschen, Pool, Bar, Restaurant, Strand natürlich… ja. Und wenn du dann mehr brauchst oder willst gehst du nach Denham. Das ist 28km von hier entfernt. Und hat auch nur zwei kleine Supermärkte, in denen du zwar schon das meiste auch bekommst, aber nur, wenn du nicht auf glutenfrei, lactosefrei, vegan etc. angewiesen bist. Mindestens einer meiner deutschen Freunde hier in Monkey Mia ist von vegan auf vegetarisch umgestiegen, weil vegan hier fast unmöglich ist. Ich komme mit meinem vegetarisch sein übrigens super zurecht, aber da gibt es demnächst einen gesonderten Beitrag!

Die nächste Stadt, in der man so „alles“ bekommen kann ist vier Stunden weit weg. Also wie von mir daheim bei Nürnberg bis Dortmund, wo mein Papa herkommt. Stellt euch mal vor, man fährt vier Stunden, um einen Einkauf zu machen. Sowas passiert dir nur in Westaustralien.

Zum Glück sind wir so fortschrittlich, dass es Onlinebestellungen gibt. Aber es gibt hier gar keine Post. In Denham, ja. Und von dort holt sie dann unser Manager ab, wenn er seine Kinder in die Schule fährt. Und dann kommt sie in unseren Supermarkt und der Name an die Tür, damit man weiß, dass da wieder etwas angekommen ist – nach vier Wochen Lieferzeit innerhalb Australiens. Brauche nicht erwähnen, wie lange es dauert, bis etwas aus Europa ankommt…
Man kann ja sogar online Lebensmittel kaufen – das kann ja dann nicht klappen mit vier Wochen Lieferzeit, oder? Da gibt es tatsächlich eine besser Lösung: deine Bestellung kommt nach Geraldton (die Stadt, die vier Stunden weit weg ist) und wird von dort mit den Lebensmitteln, die unser Restaurant und unsere Bar benötigt, geliefert. Du zahlst also Geld an deinen Manager, weil der ja die Lieferung bezahlt. Und wenn du Samstag bestellst, ist sie auch schon am Dienstag da – das ist für australische Verhältnisse Lichtgeschwindigkeit!

Warum gibt es dann überhaupt ein Resort am Arsch der Welt und warum kommen Leute hierher?!

Monkey Mia ist berühmt für seine Delfine. Hier finden jeden Morgen Fütterungen statt und die Ranger erzählen über die Delfine. Sie werden bis zu 40 Jahre alt, manche kommen hier schon seit über 30 Jahren her. Sie schlafen außerdem immer nur mit einer Gehirnhälfte, damit sie keinem Raubfisch zum Opfer fallen. Etc., etc. Und weil Delfine auch zu den schlausten Lebewesen der Welt zählen, bleiben sie in der Gegend, in der es kostenloses Futter gibt und schwimmen auch einmal um dich herum, wenn du im Meer bist. Schon der Wahnsinn! Anfassen verboten, bestaunen erlaubt. Ich war noch nie so ein Delfin-Mädchen, aber wie elegant sie sich im Wasser bewegen und auf wie viele unterschiedliche Arten sie sich mit ihren Artgenossen unterhalten können… Wahnsinn!

Neben den Delfinen gibt es hier auch allerlei anderes Getier. Fliegen. Katzen. Libellen. Eidechsen. Kängurus. Emus. Kamele.

Millionen. Wild und angeblich unzähmbar. In den Toiletten. Unter deinen Füßen. Im Restaurant. Auf der Straße. Am Strand.

Heute bin ich Autorin

Heute ist der Tag der Tage. Der Tag, an dem ich Internet habe. Der Tag, an dem ich Zeit habe. Der Tag, an dem ich endlich wieder ein paar Beiträge schreibe!

Ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr ich mich auf diesen Tag gefreut habe, wie sehr ich ihn mir ersehnt habe. Heute ist er da! Das Internet läuft zwar nur mäßig, aber es ist gut genug, um zu schreiben. Und Zeit… ja mit der könnte man auch immer hundert andere Sachen anstellen. Aber heute ist der Tag der Tage. Heute bin ich Autorin!

Ich habe schon so lange nicht mehr geschrieben, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll!

Vielleicht hiermit: Ich bin glücklich. Und das ist nicht selbstverständlich für mich. Ich bin so ein unruhiger und wuseliger Mensch, dass ich normalerweise in meinen zukünftigen Plänen lebe, aber ich kann wirklich gerade sagen, dass mich meine gegenwärtige Situation glücklich macht!

Aber was ist denn jetzt meine gegenwärtige Situation…

Ich bin in Australien.

Mit meinem englischen Freund Steve.

Mit einem working holiday Visum, das insgesamt ein Jahr gültig ist.

Und nach zwei Wochen Jobsuche in Perth und einigen verlorenen Nerven, dem vorherrschenden Gefühl der Enttäuschung und Verzweiflung, haben wir Arbeit gefunden. Habe ich uns Arbeit gefunden.

Mein großes Ziel ist immer noch mein eigenes bed and breakfast (irgendwo auf der Welt). Ich treffe überraschend viele Menschen, die das auch gerne hätten. Der große Unterschied ist nur, dass ich Schritte dafür unternehme, um es zu erreichen. Fast alles, was ich gerade tue, bringt mich näher an dieses Ziel. Und „die anderen“ arbeiten beim Aldi um die Ecke, weil das einfacher ist. Wenn man es nicht richtig versucht, kann man ja auch nicht versagen. Aber was ist das denn für eine Denkweise?

Wenn ich es nicht versuche, kann ich es auch nicht schaffen.

Und dann kommt noch die Sache mit dem Versuchen hinzu. Eigentlich gibt es nur machen oder nicht machen. Und ich bin eben einfach der Machen-Typ. Voll und ganz. Einhundert Prozent.

Was mache ich also jetzt, wenn ich sage ich arbeite daraufhin…

Der Job auf den ich mich hier beworben habe, ist an der Rezeption eines Resorts an der Westküste Australiens. Und weil es schon hieß, dass das hier am Arsch der Welt ist (Arse of the World gibt es übrigens nicht als englischen Ausdruck, ebensowenig wie with the head through the wall… sehr enttäuschend), hatte ich als „Vorgabe“, dass sich auch ein Job für meinen Steve finden müsste. Gesucht war eigentlich eine erfahrene Rezeptionistin. Ja… ich war nicht erfahren und hatte dann auch noch Ansprüche. Aber irgendwie… Ich bekam eine Antwort per e-Mail. Und die Bitte um ein Telefonat. Und da habe ich anscheinend überzeugt. Oder es gab nicht genügend andere Bewerber oder die waren einfach noch schlechter als ich oder sie haben uns wirklich nur genommen, weil sie Steves handwerkliche Erfahrung haben wollten. Keine Ahnung, auf jeden Fall arbeiten wir jetzt hier. In Monkey Mia an der Westküste Australiens.

Ich als Rezeptionistin und er als Hausmeister und Gärtner.

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In den ersten eineinhalb Monaten arbeitete ich auch einmal wöchentlich im Restaurant aber ich hasse es einfach, wenn ich in etwas nicht perfekt bin, in dem ich super leicht perfekt sein könnte. Aber mit einer Frühstücksschicht alle zwei Wochen und einer Abendschicht in den Wochen dazwischen.. wie soll denn da eine Routine reinkommen? Theoretisch kann ich genau aufzählen, was ich wann machen muss und worauf achten etc. Aber … es gibt eben keine Routine und dann unterlaufen mir kleine Fehler und das hasse ich ohne Ende. Also macht mir das natürlich keinen Spaß und man ist irgendwie trotzdem k.o. und hat keine Lust auf etwas anderes und wartet den ganzen Tag darauf, dass die Schicht anfängt (oder aufhört). Nein, danke. Und ich war endlich mutig genug zu sagen: Bitte teilt mich nicht mehr ein. Mein Vertrag hier sagt nämlich offiziell, dass ich vier Tage die Woche in der Rezeption, und einen Tag im Restaurant arbeite, um auf genügend Stunden zu kommen. Allerdings ist einfach immer etwas los, dass ich fünf oder manchmal sogar sechs Tage die Woche in der Rezeption arbeite und auch wenn es mir wirklich Spaß macht … ich bin ein Mensch, der noch andere Sachen machen will. Ich brauche Zeit für mich, Zeit für Sport, Zeit zum französisch Lernen (hilft mir mit meinem b&b), Zeit zum Aufräumen und Kochen und Zeit für meinen Steve und Zeit am Strand…

Das neue Jahr wird wieder ruhiger, weniger Gäste und deswegen auch weniger Überstunden. Also habe ich endlich diese Zeit, die ich brauche und fühle mich schon viel befreiter und lockerer und lebendiger. Deswegen kann ich sagen: ich bin glücklich. Ohne Einschränkung. Ohne aber.

 

Und das eigentlich traurige ist, dass ich diesen Beitrag vor einem Monat geschrieben habe und letztendlich doch keine Zeit hatte, mehrere Beiträge zu verfassen und euch endlich auf dem Laufenden zu halten. Aber heute, heute bin ich wirklich Autorin. Und warum es einen Monat gedauert hat ist auch einfach zu erklären. Anstatt vier Tage Rezeption und drei Tage frei hatte ich sechs Tage Rezeption und einen Tag frei. Und den habe ich eben wirklich nur zum Ausruhen gebraucht!

Reisen zu zweit

Ich habe Leute immer für dumm gehalten, wenn sie einen Urlaub mit jemandem buchen, den sie nicht lange kennen. Liebe kommt und Liebe geht und dann hat man einen tollen Urlaub gebucht und es ist vorprogrammiert, dass er scheiße wird … wenn die Liebe nicht hält. Entweder du bekommst dein Geld nicht vollständig zurück oder jemand anderes genießt deinen Urlaub, auf den du dich so gefreut hast oder du gehst mit einer Freundin und denkst die ganze Zeit: oh Mann, das wollte ich doch mit XY machen. Warum hat es bloß nicht funktioniert?!

Und jetzt mache ich das. Nicht nur einen Urlaub – reisen. Mit einem Partner, den ich noch nicht lange kenne. Und den Flug haben wir schon vor Monaten gebucht.

Ich kann nur sagen, dass ich ein sicheres Gefühl hatte. Klar, das sagen alle. Wären da nämlich Zweifel, wäre man nicht zusammen.

Außerdem wohnen wir schon zusammen, inzwischen seit fast fünf Monaten – und das zählt schon etwas!

Wir sind ein eingespieltes Team, wenn es um Haushalt, kochen, etc. geht. Jeder trägt seinen Teil dazu bei und keiner beschwert sich. Alles läuft gut.

Ich kann nicht ohne reisen. Und gerade will ich nicht ohne Steve und er will vor allem nicht ohne mich. Ich habe ihm von Anfang an gesagt: ich gehe nach Australien. Ob du mitgehst oder nicht. Ich gehe. Und ich gehe, weil ich will und eine Beziehung nicht für immer halten muss und ich nicht sagen will: wäre ich nicht mit ihm zusammen gewesen, wäre ich viel mehr gereist. Nein. Das mache ich nicht (nochmal). Ich reise, weil es mir gut tut, es mich glücklich macht und vollkommen erfüllt – wie sonst nichts auf der Welt! Und wenn mein Freund dieses Gefühl nicht teilt, nachdem wir in Australien waren, weiß ich nicht, wie das weitergehen soll. Ich habe Fernweh. Immer. Jeden einzelnen Tag. Ich bin nur glücklich, wenn ich unterwegs bin. Vielleicht ändert sich das eines Tages, aber es darf definitiv nicht erzwungen werden.

Er spricht inzwischen jeden Tag von unserer Reise. Er ist aufgeregt und freut sich und erzählt praktisch jedem, den er trifft von unseren Plänen und ist richtig stolz, dass er das wirklich macht – weil ich ihn dazu bringe. Nicht, dass er das nicht machen will, aber er hat auf gut Deutsch gesagt einfach Schiss und ist organisations-faul und das kann man eben nicht sein, wenn man Großes vorhat! Normalerweise, sagt er, ist er immer auf der anderen Seite. Leute erzählen ihm, was sie tolles gemacht und erlebt haben und wo sie schon waren und wo sie noch hingehen – und er war neidisch. Jetzt erzählt er den Leuten von unseren/meinen Plänen und macht sie neidisch. Und er liebt es! Die Leute wünschen ihm viel Spaß und er sagt: werde ich haben!

Ich glaube, ihn hat es schon gepackt. Das Reisefieber.

Booked!

Ich war fleißig die letzten Tage und Wochen!

Die Tauchkurse (Anfänger, Fortgeschritten, Ersthelfer, Rettung) sind gebucht mit den Nächten dazwischen und eine davor. Netterweise bekamen wir diese Nächte kostenlos dazu. Also kosten uns alle diese Kurse (Dauer: 9 Tage) inklusive alle Nächte und Frühstück 600 Pfund. Danach sind wir praktisch Profitaucher!
Zahlen müssen wir erst vor Ort. Hierfür steht nur noch eine Sache an: eine Unterwasserkamera kaufen! Freu mich schon so drauf, euch diese Bilder zu zeigen!!! In der Zeit gibt es sicherlich jeden Tag einen neuen Post mit aktuellen Tauch-Infos! Freu mich so! ❤

Wir brauchten noch ein Hotel in Bangkok für eine Nacht, eines in Chiang Mai für eine Nacht (hier endet die Tour, die wir gebucht haben, wir sparen uns also einmal umziehen), eines für Krabi und eines für Koh Tao. Klickt euch ruhig mal durch die Links! Zauberhaft! Und günstig! Wahnsinn, was man sparen kann, wenn man Doppelzimmer bucht anstatt Einzelzimmer…

Diese Reise steht eh unter dem Stern des neue-Sachen-lernen. Französisch (wahrscheinlich mit Hilfe der App babbel.de) und surfen und tauchen… Wenn französisch gut läuft setze ich mich auch noch an spanisch. Aber mal sehen.

Das work and travel Visum ist beantragt. Ich warte noch auf die Bestätigung, aber das sollte kein Problem darstellen.

Bei sta travel habe ich eine fünf Tagestour von Bangkok nach Chiang Mai gebucht. War günstiger, wie alles selbst zu buchen. Außerdem das Stopover Package für Kuala Lumpur (Flughafentransfers, zwei Nächte im Hotel, Frühstück, Stadttour zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten) für 90 Pfund ist auch ein echtes Schnäppchen wie ich finde! Außerdem können wir direkt von Krabi dorthin fliegen und von dort auch non-stop nach Perth, Australien. Und ich kann es von meiner Bucket List (Liste mit den Dingen, die du vor deinem Tod machen willst) abhaken! Yeah! (Oder hell-yeah, wie Conni von PlanetBackpack sagen würde).

In Australien haben wir dann ein work and travel Starterpack gebucht. Auch über sta travel. Dann wird das nicht so ein Gehetze und ver-komplizieren. Die helfen dir bei den Steuern, beim Finden einer Bank, man bekommt eine SIM Card, Zugang zu einer Online Jobbörse für ein Jahr und Hilfe beim Lebenslauf umschreiben, damit er Australier anspricht. Australien wird so richtig genial! Ich weiß es einfach!

Neulich hatte ich einen Australier in der Bar und er fuhr jahrelang in seinem Urlaub durch Australien (das machen überraschenderweise die wenigsten Australier) und konnte mir deswegen einige Campingplätze empfehlen und sagte mir, wie lang ich wo bleiben müsste und verriet mir auch, dass es eine Fähre gibt, die dich mit Auto auf Tasmanien bringt! Einfach perfekt! Dachte nämlich ich müsste das Auto parken, fliegen, neues Auto mieten, zurückfliegen. Und dann unser ganzes Zeug! Ist so viel besser! Es fügt sich eben alles .. so wie immer!

Vor ein paar Tagen hatten wir einen griechischen Aushilfskoch, weil zwei vor Kurzem aufgehört haben und unsere verbleibenden ja nicht alle ersetzen können und er erzählte mir von einem der schönste Plätze in Australien. Ich werde mal googeln, ob die vielleicht genau dort Arbeiter suchen. Ich habe da so ein Gefühl, das könnte was werden!

Arbeiten und reisen

Für eine Reise ist immer viel zu organisieren.. manchmal hat man das Gefühl, es ist unmöglich, alles zu beantragen, abzuholen etc. Aber es funktioniert doch immer wieder.

Heute saß ich an meinem Visum für Australien. Wir wollen dort ja nicht nur reisen, sondern auch arbeiten. Das hat mehrere Vorteile: man muss weniger Geld ansparen und man darf länger im Land bleiben. Wir planen, bis Anfang Juni dort zu sein.

Dieses Visum benötigt etwas mehr Aufwand, als ein einfaches Urlaubsvisum, aber überraschenderweise ist es sehr einfach, eines zu beantragen. Einfach auf dieser Website alles ausfüllen, was so gefragt wird (geht in erster Linie darum, ob du gesund und ungefährlich bist) und dann bezahlt man eine horrende Summe von 818USD und demnächst meldet sich jemand bei mir, um alles abzuklären. So hieß es zumindest auf der Website.

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Jetzt stehen noch Impfungen an: Typhus und Hep A. Ansonsten brauchen wir nur Malaria Medizin (falls wir krank werden sollten, die Prophylaxe lohnt sich nicht) und die normale Medizin, die man eben so braucht (gegen Hals- und Kopfschmerzen, Fieber, Heuschnupfen etc.).

Hat sonst noch jemand Tips?