Lisbeth’s Lügen – Nummer 1

Lisbeth ist Karins und meine ehemalige Aupairmutter. Ihr Name wurde aber von mir geändert, um ihre Privatsphäre zu schützen. Nicht, dass jemand nach diesen Geschichten mit ihr Kontakt aufnehmen würde… außer, um ihr mitzuteilen, dass sie ein sehr einsamer Mensch sein wird, sobald jeder herausfindet, wie sie über wirklich jeden hinter deren Rücken spricht.

Meine Anreise im Oktober 2016

Warum war mir Karin eigentlich so unsympathisch?! Nunja, ich bekam ja schon informativen (aber gelogenen Input) von Lisbeth zugesteckt. Sie hätte Lisbeth gefragt, ob sie mir nicht absagt, damit eine Freundin, die bei einer anderen Familie rausgeflogen ist, bei ihnen bleiben könnte und nicht zurück nach Hause müsste. Sie würde auch Karin nie im Leben behalten, weil sie faul ist und ihre Bezahlung ja sowieso viel zu gut war!

Karin bekam da eine ganz andere Info: Ich sollte mich mit Carolina auf Facebook befreunden, um herauszufinden, ob sie auf gut Deutsch gesagt ganz dicht ist. Laut Lisbeth hätte sie seltsame Fotos auf Facebook und kaum Likes für diese (z.B. das mit dem Skorpion auf der Hand von der Thailand-Reise). Wie soll man denn da uneingenommen bleiben?
Und dann fragte mich Lisbeth auch noch, ob ich nicht länger bleiben will und sie Carolina einfach absagt. Abgesehen davon, dass ich gar keine Zeit hatte wegen meiner Uni, hätte ich das nicht gemacht. Carolina hatte sich ja schon auf die Zeit dort eingestellt und den Vertrag unterschrieben!
Und nachdem ich Carolinas Version gehört hatte, überlegte ich, ob überhaupt eine meiner Freundinnen bei ihrer Familie rausgeflogen wäre – aber mir fiel keine ein!

Was genau hat Lisbeth das Ganze gebracht? Dass sie mit mir über sie lästern kann und andersherum, ohne, dass wir uns aussprechen – weil wir uns ja nicht mögen. Und damit das so bleibt, kamen immer neue Geschichten dazu, die mich dazu brachten, mich zu fragen: Was ist diese Karin eigentlich für ein Menschen?! Und überraschenderweise hatte sie genau die gleiche Frage auch in ihrem Kopf.

Neue Facebook-Freundin

Passiert bei manchen vielleicht häufiger, bei mir seltener. Meine Freundesliste ist kurz.

Dass ich gerade SIE irgendwann nochmal als Facebook-Freundin hätte, wäre mir aber auch nie im Leben eingefallen.

Neue Freunde

Ihr seht hier das Profil von Karin, dem Aupair, das vor mir bei meiner ‚Familie‘ war und das ich im Oktober letztes Jahr abgelöst hatte. Wir mochten uns von Anfang an nicht. Ich fand sie überheblich, wie sie mir erklären wollte, um was ich mich dann zu kümmern habe und sie dachte, dass ich total uninteressiert am Familienleben und der eigentlichen Arbeit als Au Pair sei, da Lisbeth (unsere „Mutter“, Name von der Redaktion geändert) ihr des Öfteren sagte, sie habe das Gefühl, ich käme nur zum Reisen her.

Ja und jetzt sind wir Facebook-Freunde. Wie ist das bloß passiert?

Alles fing mit einem Kommentar hier in meinem Blog an. Ich sollte meine Facebook-Nachrichten checken. Ist man nämlich mit jemandem nicht befreundet, muss man erst die Nachrichtenanfrage annehmen, bevor die Nachrichten in das normale Postfach kommen. Neugierig und echt gespannt loggte ich mich also ein und fand das hier:

Bitte entblocke Karin, damit sie sich mit dir in Verbindung setzen kann. (Viel ausführlicher natürlich, aber das ist die Quintessenz.)

Geblockt (das bedeutet, dass sie weder Nachrichten schicken, noch mein Profil sehen kann) hatte ich sie damals, weil ich einfach keinen Kontakt mehr wollte. Ich wusste, sobald ich in der Familie bin, finde ich alles selbst heraus und das ist mir auch lieber so.

Es ist durchaus normal, dass sich das vorherige Aupair mit dem folgenden zusammenschreibt, um schon ein paar Sachen abzuklären. Bei uns war das aber einigermaßen sinnfrei, da sie im alten Schuljahr und den Sommerferien und ich im neuen Schuljahr mit neuem Stundenplan da war. Also ist der Tages- und Wochenablauf komplett unterschiedlich.

Ich entblockte sie also. Und bekam einen ganzen Aufsatz zugeschickt! Und mir fiel die Kinnlade herunter. Mehrfach! Und weil ich sehen wollte, wie ernst das alles gemeint ist und auch, weil ich keinen Aufsatz zurückschreiben wollte, beschlossen wir zu skypen. Und haben uns ausgesprochen. Vor etwa zwei Wochen. Und wir wollten alles erst einmal sacken lassen, bevor wir diesen und die folgenden Beiträge verfassen. Trotzdem können wir nicht darauf verzichten, um uns irgendwie in kleiner Weise zu rächen und Lisbeth zu zeigen, dass sie am Ende des Tages doch nur eine verkappte Lästertante ist.

Morgen gibt es die erste Richtigstellung. Ich bin gespannt auf alle Meinungen!

Willkommen in Deutschland, Mama!

Ihr hat die Zeit in England gut gefallen und ich habe sie gut herum geführt hat sie gesagt. Ja in wenn sie in wenigen Minuten diese Email bekommt, ist sie schon in Deutschland und wird netterweise von ihrer besten Freundin abgeholt.

Ich konnte selbst in der Zeit nochmal einiges sehen, wozu ich sonst wahrscheinlich nicht gekommen wäre. Mehr dazu die nächsten Tage!

Meine Stiche sind leider nochmal schlimmer geworden… Und Mamas Abschiedsgeschenk fiel somit praktisch aus:

Mein Heimweg dauert leider noch ein bisschen, deswegen stärke ich mich erst einmal:

Live aus dem sonnigen Bristol

Mama und ich haben einfach mal perfektes Wetter erwischt. Gestern für unseren Strandtag und heute für Bristol.



Gerade gibt es Kaffee und Kuchen bei diesem Ausblick:





Und zuvor hatten wir schon eine Hafenrundfahrt für je 6,25£.





Leider hat mich irgendetwas im Londoner Hotel angeknabbert … damit rechne ich demnächst ab!



Mammacombe

In Babbacombe


Ich hab heute ein Leihauto. Sollte eigentlich die Größe eines Corsas haben. Irgendwie ist es aber etwas größer


Auf jeden Fall hat es uns sicher hierher gebracht. Dank meiner Fahrkünste😉




Hier gab es einen Cappu für die Mama und einen Latte mit einer Vanilleeiskugel darin für mich. Mit dieser Bestellung hab ich die Bedienung ganz schön verwirrt, aber das war einfach genau das richtige für jetzt und hier.