Leidenschaft

Die wohl angenehmste Art des Geldverdienens ist und bleibt: Fotografieren.

Heute durfte ich wieder mal einen Blick durch meine Kamera auf eine hübsche junge Frau werfen und es sind ein paar sehr schön Bewerbungs- bzw. Homepagefotos entstanden!

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Generell finde ich Bewerbungsbilder in einem „freieren“ Umfeld schöner, als im Studio, weil sich dort die einzelnen Bilder doch sehr ähneln.

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Außerdem machen Bewerbungsbilder dann auch wieder mehr Spaß als Passbilder, weil sie von ihrer Form nicht so extrem eingeschränkt sind. Generell bin ich übrigens für beides zu haben und ein paar Pass- oder Bewerbungsbilder dauern auch nicht länger als eine halbe Stunde, außer ihr wollt natürlich etwas Bestimmtes oder euch nochmal umziehen etc.

Ich fände es wirklich schön, wenn ich auf diese Weise etwas Geld verdienen könnte, es gilt aber dennoch weiterhin: Prinzipiell fotografiere ich euch kostenlos, freue mich aber natürlich über das ein oder andere Scheinchen ;-). Leider brauche ich gerade wirklich nur noch Geld, keine Gutscheine, keine Süßigkeiten oder Ähnliches.

Die Stadt der Liebe

Ende September wurde ich von einer ehemaligen Schulkameradin (an dieser Stelle nochmal ein dickes fettes Dankeschön!!) nach Paris eingeladen. Sie machte dort ein Praktikum und hatte dort eine Wohnung, in die ich für die sieben Tage mit einziehen durfte.

Ich nutzte Paris dazu, auszuprobieren, wie ich mich selbst zurecht finde und herauszufinden, welche Möglichkeiten ich mit meiner vorhandenen Kamerausrüstung habe, was ich wann benötige etc. Es sind einige meiner Meinung nach wunderschöne Bilder dabei herausgekommen!

Ich muss sagen, ich bin kein Frankreich-Fan, was als Deutsche nicht besonders ungewöhnlich ist. Aber allein als Stadt betrachtet, ist Paris sehr beeindruckend: Die Fassaden fast jeden Hauses sind verziert, die Innenhöfe sind wunderschön grün und vor Kultur kann man sich kaum retten! Am meisten fasziniert hat mich das Künstlerhaus 59 Rivoli: Hier arbeiten (und leben, so wie es dort teilweise aussah) Künstler, die sich kein Atelier leisten können. Dafür müssen sie mit Touristen und Kunstbegeisterten wie mir zurecht kommen, denn man darf den Künstlern bei der Arbeit zusehen und sich mit ihnen unterhalten und durch ihre Werke „wühlen“. Natürlich gibt es Spendengläser und einzelne Werke können auch käuflich erworben werden. In diesem Haus ist alles angemalt: Decke, Boden, Wände, Treppe, Geländer, Türen, Fenster, … und die einzelnen Künstler sind dadurch so besonders, dass sie jeder für sich etwas schafft, was man in 80% der Fälle noch nicht gesehen hat. Also für alle, die sich auch nur in den hintersten Ecken für Kunst interessieren: GEHT DA HIN!!! Ist für mich auf jeden Fall ein Pflichttermin bei jedem weiteren Parisbesuch!

An der Pariser Oper ist mein Lieblings-Paris-Bild entstanden:

Das Ziel war es, einige Menschen mehr und andere weniger bewegt darzustellen. Ich würde sagen: Ziel erreicht!

Und die Sacre Coeur ist und bleibt mein Lieblingsort:

Egal wie schön das Louvre ist, das ist mein Lieblingsort in ganz Paris!