Das portugiesische Geheimnis

Ich hatte schon lange überlegt „ob“, „wo“ und „was“. Das „was“ habe ich dann schnell herausgefunden: ein Kreuz, ganz schlicht, ohne Schnörkel, sogar einfache gerade Kanten. Beim „wo“ schwankte ich zwischen „hinter dem Ohr“ und „an der Knöchelinnenseite“, entschied mich dann aber für „hinter dem Ohr“, weil es mir einflüstern sollte, was das Richtige ist.

Warum ein Kreuz? Es hat für mich mehrere Bedeutungen. Es steht einmal für Vergangenes: den Tod meines Papas als ich erst 13 Jahre alt war. Außerdem für meinen gegenwärtigen Glauben an Gott und eine zukünftige Bedeutung fand ich auch: ich will nicht sterben, ohne einige Dinge getan zu haben. Man bereut immer die Dinge, die man nicht gemacht hat, selten die, die man gemacht hat. Dieser tolle Spruch ist nicht von mir, drückt aber genau aus, was ich mit meiner dritten Bedeutung meine. Ich will reisen. Auch wenn es Geld kostet, auch wenn es bedeutet, von meinen Geliebten getrennt zu sein und auch wenn es viel Zeit kostet. Ich muss weg – von Zeit zu Zeit.

Das „ob“ hat sich dann erledigt, als ich in Lissabon „Lisboa Ink“ fand. Ein Tattoostudio, das ordentlich und sauber wirkte und das einen Termin für mich frei hatte. Ich sah mich dort schon am Feiertag um, da hatten sie allerdings zu. Am Samstag machte ich mich nochmal dorthin auf, machte einen Termin für nachmittags aus und stand dann um 15h wieder auf der Matte.

Das Englisch des Tätowierers war nicht das beste, aber „cross“ (Kreuz) verstand er und die Stelle konnte ich ja deuten. Ich musste dann einen Zettel unterschreiben, dass ich sie nicht verklage, wenn bleibende Schäden auftreten etc., klar, muss man sicherlich bei jedem Tätowierstudio machen. Ich sollte mir dann mein Tattoo auf dem Computerbildschirm aussuchen, eben das schlichteste, das es gab. Das wurde dann auf die richtige Größe ausgedruckt und mir dann mit Hilfe eines Abdruckpapiers an die richtige Stelle gedrückt. Ich durfte das dann nochmal im Spiegel betrachten, immerhin wird das tätowierte Kreuz genau so aussehen, aber ich war sehr zufrieden damit. Es ist gerade, wenn ich den Kopf fast geradeaus drehe. Eine Bekannte von mir hat sich an dieser Stelle einen Notenschlüssel tätowieren lassen, das sieht schrecklich aus, denn man erkennt ihn kaum noch, wenn sie den Kopf dreht. Mein Kreuz erkennt man immer. Ich legte mich dann auf eine Liege, die mit Plastikfolie abgedeckt war, mir wurden ein paar Haare abrasiert und das Ohr zur Seite gehalten und schon ging es los. Es hat zwar schon gekratzt, aber die Mückenstiche, die ich im Currumbin Wildlife Park in Australien über mich ergehen lassen musste, waren weitaus schlimmer! Außerdem hörte ich ja wirklich direkt, wann es wieder losging und zuckte deswegen nicht zusammen. Mein Kopf wurde auch so fest auf die Liege gedrückt, dass ich gar nicht zusammenzucken hätte können.

Warum Lissabon? Ich habe mir die Reise über erst einmal Gedanken darüber machen müssen. Ab New York wusste ich dann, dass ich auf jeden Fall eines haben will und in New York tätowiert zu werden, hätte schon auch etwas gehabt, aber ich fand kein Studio, das vertrauenserweckend aussah. Lisboa Ink fand ich im Internet und ich konnte auch auf Facebook einige Fotos sehen und Kommentare lesen – durchweg positiv!

Preis? 50€. Hat sich gelohnt! Ich hätte dafür auch ein größeres Tattoo bekommen, das ist praktisch der Minimalpreis, da ja die Liege und die Instrumente gereinigt werden müssen und die Zeit des Tätowierers auch mit bezahlt werden muss. Hätte er nur 20€ verlangt, wäre ich wieder gegangen, weil dann wahrscheinlich zu wenig geputzt worden wäre. 50€ fand ich wirklich in Ordnung.

Ich würde es sofort wieder machen lassen. Es gefällt mir wirklich gut und wenn ich meine Haare offen, oder auch nur eine Strähne hinter dem Ohr habe, sieht man es nicht. Ich könnte es an dieser Stelle theoretisch auch entfernen lassen, auch, wenn ich dann eine Narbe davontrage, denn diese Stelle sieht sich normalerweise eh niemand an. Es ist einfach schön, zu wissen, dass es da ist. Ich liebe es, mein kleines Kreuz-Tattoo.

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Lissabon mit Rückblick

Hallo ihr Lieben,

Lissabon sollte mich wieder auf das Nach-Hause-Kommen vorbereiten, mir Zeit geben, mich auszuruhen und nur Sachen zu machen, die ich machen will und nach (fast) vier Monaten täglichem Schreiben habe ich mich dazu entschieden, keine Beiträge zu verfassen. Natürlich könnte ich sie nachschreiben, aber es hat sich tatsächlich so ergeben, dass ich hier nur entspannt habe, wortwörtlich nichts gemacht habe und über „nichts“ lässt sich eben auch nicht schreiben. Genau das wird auch das Problem, warum ich zu Hause keinen Blog habe, weil nichts passiert.

Es wird noch einen „Rückblick New York“-Beitrag geben, in dem ihr erfahren werdet, ob und warum ich (nicht) nochmal nach New York möchte.

Außerdem habe ich noch einige kleinere Artikel geplant, die meine Reise komplett zusammenfassen, meine Ausrüstung kritisch betrachten und noch einen, über die Menschen, die ich getroffen habe. Aber hier geht es jetzt erst einmal um Lissabon, das übrigens in Portugal liegt, was erstaunlich viele Menschen, mit denen ich geredet habe, nicht wussten. Ist natürlich nicht sooooo schlimm, nur ein bisschen. Es spricht eher dafür, dass ich auch als Lehrerin dringend gebraucht werde 😉 .

Ich liebe Lissabon. Der größte Vorteil ist, dass es in Europa liegt. Hier ist alles „normal“ genug und trotzdem „unnormal“ genug. Also man erkennt einen Supermarkt, man erkennt die Produkte darin und weil jeder Deutsche südländisches Essen mag, wird man hier definitiv satt! Das Gute ist auch, dass es hier so günstig ist (für europäische Verhältnisse). Ich kaufe zum Beispiel Kirschen ein und bezahle mit einem 10€-Schein, weil ich denke, dass ein 5€-Schein nicht reichen wird und bekomme 8€ wieder zurück. Ich gehe in einen Supermarkt einkaufen und gönne mir eingelegte Oliven, Käse, Schinken und andere Kleinigkeiten (was auf dem Rest der Reise unbezahlbar war) und zahle mit 20€ und bekomme 12€ zurück.

Auch für mich will ich noch kurz erzählen, was ich so an den einzelnen Tagen gemacht habe. Ich kam am Dienstag Morgen an und schlief. Diesen Beitrag habe ich tatsächlich noch verfasst und er war kurz, weil eben nichts passiert ist. Ich dachte da noch, das liegt am Jetlag und eben weil ich müde war, aber es war einfach meine Einstellung zu Lissabon: das hier ist der Urlaub am Ende meiner Reise, in dem ich nichts machen muss. Und Lissabon ist perfekt dafür: hier kann man viel machen, aber man hält es auch gut aus, wenn man nichts macht. In New York dreht man durch, wenn man nichts macht, weil man genau weiß, wie viele Sachen es zu sehen gibt, die es nur dort gibt! Natürlich hat auch Lissabon solche Ecken, aber ich bin mir sicher, dass ich hierher nochmal komme. Es gibt immer wieder günstige Flüge, bei denen man nur Handgepäck mitnehmen darf für 30€ oder 50€. Da schnappe ich mir Mal einen und komme hier eine Woche her um alles zu sehen. Und dann mache ich auch Fotos. Ich habe hier tatsächlich keine Fotos von der Stadt gemacht, nur eines von meinem Zimmer und eines von mir. Das wars. Obwohl Lissabon wunderschön ist und ich wunderschöne Motive gefunden hätte. Es war ein ganz anderes Herumlaufen und ich hielt das ehrlich gesagt auch nur aus, weil 1. ich schon so viele Fotos gemacht habe, 2. es so heiß ist, dass du dir jedes Gramm, das du tragen musst, fünf Mal überlegst, 3. meine Kamera immer noch nicht ganz funktioniert. Sie geht Mal für 1-2 Bilder und dann ist sie wieder tot. Sie macht sich, sobald wir in Deutschland gelandet sind, auf dem Weg zu Canon, in der Hoffnung, dass sie repariert bekommen. Ich hoffe es wirklich. Das bräuchte ich jetzt nicht unbedingt: eine neue Kamera kaufen vom Geld, das ich nicht mehr habe.

Aber zurück zu meinen Tagen in Lissabon:

Mittwoch machte ich um 10:30 eine Stadtführung mit, die ich noch von Deutschland aus gebucht hatte: Urban Adventures, sehr zu empfehlen, muss man aber auf jeden Fall nicht von Deutschland aus buchen, am einfachsten geht das über das moderne Internet. Ich hatte eine super Führerin, deren Namen ich vergessen habe, weil das schon ein bisschen her ist und von der es kein Foto gibt, weil ich meine Kamera nur herumgetragen, aber nicht ausgepackt habe. Auf dieser Tour war ein älteres Ehepaar aus Australien dabei, die noch nie in Neuseeland waren (sowas schockiert mich immer wieder aufs Neue), außerdem ein jüngeres Pärchen aus Kanada (oder nur Freunde?), eine Familie aus keine Ahnung wo und ein Pärchen, das nicht so leicht zu beschreiben ist. Er ist aus Südamerika, hat schon in Deutschland gelebt und auch woanders und wohnt derzeit in der Schweiz. Ich bin mir grad gar nicht sicher, ob sie verheiratet sind. Sie ist auf jeden Fall aus Russland, dort haben sie sich kennengelernt: sie arbeitete im Mariott Hotel und er wohnte in eben diesem für ein Jahr! Insgesamt war er für drei Jahre in Russland, um dort zu arbeiten. Erst, als er dort nicht mehr wohnte, gingen sie aus und (ganz offensichtlich) funktionierte es und sie wohnen jetzt in Genf. Beide sprechen mehrere Sprachen und unterhalten sich untereinander auf Englisch, schienen aber gern Mal wieder Deutsch reden zu wollen. Ist definitiv eine niedliche Geschichte und eigentlich wollte sie mich auch in Facebook suchen, ich habe aber bis heute noch keine Freundschaftsanfrage bekommen … Achja, natürlich waren beide auch sehr interessiert in meine Reisen, wobei das immer so lächerlich klingt, wenn mir jemand von seinem „Leben“ erzählt, wo er/sie schon überall wirklich gewohnt hat und dann sage ich: ich war Mal kurz vier Monate die Welt entdecken. Naja, ich konnte sie auf jeden Fall beraten, was Neuseeland angeht. Da muss man eben einfach hin. Und sie haben überlegt, ob sie mit den Motorrädern herumfahren, aber Neuseeland ist einfach ein Camper-Land, nicht nur für mich. Die Motels sind meistens nicht besonders schön und man muss seine Sachen ja immer in die Koffer am Motorrad quetschen, das ist glaube ich für beide nichts. Ich denke, sie sind inzwischen wieder ein bisschen mehr in die Camper-Richtung gekommen. In Neuseeland sind viele Straßen auch nicht so toll, einfach Mal ein paar Löcher irgendwo, da muss man ziemlich aufmerksam fahren und dann verpasst man so viel von der schönen Natur außenrum. Aaaaaber jetzt bin ich schon wieder auf dem falschen Dampfer, beziehungsweise im falschen Land.

Weil ich den Tag davor eben nur im Bett verbracht habe, war diese Stadtführung bei Hitze und mit kleinen Snacks zwischendrin (Pastries = kleine Blätterteigtörtchen mit Vanillepudding darin, Espresso, Bier, gelbe Bohnen oder Erbsen, Shrimps, Weißwein, Fischpastetchen) perfekt! Ich hätte sogar ganze 10€ Trinkgeld geben wollen, aber ich hatte nur einen 20€-Schein und das war mir dann etwas zu viel. Ich habe ja schon 35€ für die Führung von Deutschland aus bezahlt. Achja, mit der Fähre fuhren wir auch noch, nur 10 Minuten, zu dem Restaurant, wo wir Shrimps, Fischpastete, Bohnen oder Erbsen (ich weiß nicht mehr genau, was es war, auf jeden Fall gelb und rund, ca. 1cm Durchmesser und man beißt ein Loch hinein um nur das Innere zu bekommen, die Schale isst man nicht, also ist es praktisch perfekt zum Naschen beim Fernsehschauen oder so) und den Weißwein bekamen. Direkt im Anschluss lief ich noch mit dem viel gereisten Pärchen durch die Gegend, eigentlich auf der Suche nach einem netten kleinen Plätzchen für ein nettes kleines Mittagessen, aber wir fanden nichts und so trennten sich unsere Wege wieder.

Ihr Name war Sofia! Der Name der Führerin war Sofia! Ach, da bin ich froh, dass mir das wieder eingefallen ist! Ich muss mein Gedächtnis wieder mehr trainieren.. auf dem Rest meiner Reise macht ich von jeder Kleinigkeit Fotos, damit ich beim Durchsehen, bevor ich den Blogbeitrag schreibe, wieder auf die Kleinigkeiten komme.

Der Tag danach wurde wieder komplett zum Entspannen genutzt: ich lief ein bisschen in meinem Viertel Cais do Sodre herum und fand dann ein Angebot für ein Mittagessen mit Vorspeise, Hauptgang, Desert und Kaffee für 9,50€. Ich war eh am Verhungern und für 9,50€?! Günstiger bekomme ich es auch nicht hin, wenn ich mir jetzt alles selbst kaufe. Es war fast etwas zu nobel für mich mit meiner kurzen Hose, meinem Rucksack mit dem Handtuch außendran geklipst, aber sie waren sehr freundlich. Ich bekam eine einseitige Karte von der ich das Hauptgericht auswählen durfte (es gab drei Salate, die alle in den 9,50€ dabei wären, außerdem aber auch Pasta und Anderes, das dann 1-2€ mehr kosten würde, aber ich habe ja noch immer den Plan, etwas abzunehmen – vielleicht auch etwas mehr). Direkt danach kam schon der Vorspeisenteller (fünf Kleinigkeiten, alle lecker) und ich wurde gefragt, was ich trinken wolle. Normalerweise trinkt man Wein, aber ich war durstig und der meiste Wein schmeckt mir nicht und bei der Hitze tut Alkohohl sowieso nicht gut. Also lieber Cola. Wenn ich Cola beim Essengehen trinke, ist es etwas Besonderes und ich kaufe mir es nicht für daheim, sonst wäre es ja nichts Besonderes mehr – rede ich mir erfolgreich ein. Kurz nachdem ich fertig war, wurde mein leergefegter Teller weggeräumt und mein Salat kam. Ein riesen Teil, ehrlich! Mit Ei, Schinken, Thunfisch, Paprika, … eben ein richtiger Chefsalat! Olivenöl und Essig wurden dann dazu gestellt und man konnte sich selbst bedienen, fand ich auch ganz gut. Das portugiesische Olivenöl ist super! Ich war kurz am Überlegen, ob ich eine Flasche mitbringe, aber ich könnte sie niemald im großen Rucksack transportieren und selbstverständlich auch nicht im Handgepäck, wären ja über 100ml. Also hat sich das wieder erledigt. Wieder direkt im Anschluss bekam ich ein wirklich kleines Panna Cotta. Ich hatte die Wahl zwischen eben diesem, einem Schokomousse und Erdbeeren. Erdbeeren sind hier sehr günstig, kann ich mir also selbst kaufen und Schokomousse hätte ich wahrscheinlich nicht mehr geschafft. Es war wirklich sehr lecker und mehr hätte ich auch nicht geschafft. Einen Espresso bekam ich dann auch noch, aber Kaffee (egal welcher Art) ohne Milch ist nichts für mich. Genau diese kleinen Espressos überall sind einer der Gründe, warum ich finde, dass meine liebe Mama hier Mal herkommen sollte. Vielleicht hat sie ja jemand, der das hier liest, sie sehr lieb und kommt Mal für eine Woche mit ihr hierher?

Nach dem guten Essen, das mich mit Cola tatsächlich nur 9,50€ gekostet hat (ich musste aber 4€ Trinkgeld geben, sonst hätte ich ein schlechtes Gewissen gehabt und die Bedienungen waren auch wirklich sehr nett), lief ich zum Fluss (ja, das ist nicht direkt das Meer hier wo ich bin) und war eigentlich auf der Suche nach etwas, das nach Strand aussieht. Fand aber nichts. Stattdessen kam ich an ein Café am Wasser und setzte mich, bestellt einen kleinen Kaffee und fragte nach dem Internetpasswort. Ich konnte also in der Sonne sitzen und schreiben. So könnte ich mir den Rest meines Lebens vorstellen. Also falls ich doch Mal erfolgreiche Buchautorin werde und mir Neuseeland zu weit weg ist, ziehe ich nach Lissabon, gehe Essen, gehe spazieren und schreibe noch mehr erfolgreiche Bücher.

Heute war ich zum ersten Mal seit Wochen und Monaten komplett entspannt. Ohne Sorgen, ohne Zweifel.

In der folgenden Nacht war Vollmond und auch wenn ich mich dagegen wehre mir einzureden, dass ich dadurch schlechter schlafe: es ist so. Ich erfahre immer erst nach einer wirklich herumgewälzten Nacht, dass Vollmond war und das kam inzwischen schon zu oft vor. Dass ich in dieser Nacht nicht schlafen konnte lag aber definitiv nicht nur am Mond. Hier war ein riesen Fest! DAS Fest in Portugal mit lautem Geschrei, Musik, Tanz, Gerede, Alkohol, … bis tief in die Nacht. Morgens um 4h war es ruhig genug, dass ich schlafen konnte. Aufgestanden bin ich dann morgens um zu skypen und ansonsten bin ich an diesem Tag nur spazierengegangen. Einfach nichts Besonderes machen. Die Stadt genießen, das Gefühl genießen hier zu sein und nichts zu tun. Ich liebe Lissabon dafür, dass ich das hier kann. Ich habe am ersten Tag Flyer eingesammelt, aber ich hatte nicht das Bedürfnis irgendetwas zu sehen. Die Stadt ist einfach das, was man sehen muss. Und das tut man sogar dann, wenn man nur Kirschen einkaufen geht, was ich fast jeden Tag mache. Ich liebe Kirschen und in Deutschland sind die entweder zu teuer oder voller Würmer. Ich will später einen Kirschbaum, wenn ich jemals seßhaft werde – was ich ja hoffe, sonst habe ich nie einen Kirschbaum. Auf dem Heimweg lief ich die wahrscheinlich steilste Straße Lissabons hoch: hier fährt extra eine Metro nur diesen einen Berg hoch und runter.

Am nächsten Tag, dem Samstag hatte ich für abends einen Plan: ich buchte einen Fado-Abend. Fado ist ein Gesang, der oft von Liebe handelt, aber meist von unerfüllter, vom Vermissen. Die Lieder sind auch immer traurig und sprechen vom Schicksal, aber nicht von dem positiven, dass alles gut wird, sondern von dem, dass du deinem Schicksal nicht entrinnen kannst. Die meisten Sänger waren kinderlos und hatten keine Ehepartner, also eigentlich „die Verlierer der Gesellschaft“, aber dadurch geborene Fado-Sänger. Die berühmtesten Sänger und Sängerinnen kamen aus Lissabon. Die Tour ging abends um 19h los, also habe ich bis dahin noch einiges an Zeit gehabt, die ich nutzte. Dazu aber erst in ca. einer Woche mehr. Ich muss erst noch Leute überraschen oder schocken?!

Der Abend war dann wirklich sehr gut! Bei der Stadtführung hörte ich Vieles, das ich schon bei der Stadtführung am zweiten Tag gehört hatte, also das war nicht so super. Aber dann wurde es immer besser. Ich fuhr Tram, das hätte ich sonst wahrscheinlich verpasst. Außerdem trank ich Ginjinha, praktisch das Nationalgetränk: Schnaps aus sauren Kirschen und angeblich schmeckt man den Alkohohl gar nicht und deswegen wäre dieser Schnaps so „gefährlich“. Ich frage mich immer, ob es wirklich Leute gibt, die behaupten, dass sie den Alkohol nicht schmecken. Ich habe beinahe Probleme etwas anderes zu schmecken. Ich werde wohl nie Alkoholiker.

Gegessen haben wir dann in einem Palast, war wirklich schön da. Nur etwas kalt und ich hatte eine Fliege in meinem Wein. Eine richtig große, die ich dann gerettet habe und auf meinen Teller legte. Sie kroch dann ein bisschen darauf herum und ich musste um einen neuen Teller bitten. Als Vorspeise gab es außenrum sehr mehlige Brötchen mit Butter und Oliven. Gut, aber ich hatte schon Besseres. Eine Suppe mit Wurstscheibe darin gabs auch noch: hauptsächlich Kartoffeln und Knoblauch waren zu schmecken. Besser, als das jetzt vielleicht klingt, war sie schon. Weiter ging es mit einer kleinen Fischpastete, ein paar Karöttchen Vinaigrette (das Beste am ganzen Teller), eine Art Mus aus Pommes, Ei, Knoblauch, Fisch (so wurde es erklärt), einen kleinen Octopusssalat (mag ich sonst nicht, der war aber gut), kleinen Salamischeiben und einer Dattel im Speckmantel. War alles etwas wenig, also ich hätte die gleiche Portion durchaus nochmal essen können. Nachtisch gabs dann nicht, nur Kaffee oder Tee wenn wir wollten und der Kaffee stellte sich wieder als Espresso heraus. Immer zwischen den Gängen wurde Fado gesungen und in kleine Szenen eingebettet. Eine spielte in einem Wirtshaus und zwei Männer begannen sich zu streiten, sangen also praktisch immer gegeneinander. Alle trugen auch traditionelle Kleider und Anzüge. Sehr interessant auch fürs Auge. Übrigens waren wir eine kleine Gruppe: ein typisch englisches älteres Paar aus England, ein indisches Paar aus England (das kein indisch mehr kann, also schon länger in England wohnt), ein Paar aus Norwegen mittleren Alters und unsere Führerin Claudia (die eigentlich Archäologin ist und gerne in Indien, im Irak und in Ägypten arbeiten würde). Während alle Espresso und Tee tranken (die Norweger hatten sich verabschiedet um Fußball zu gucken, unvorstellbar für mich! Du bist hier im Urlaub und hast die Möglichkeit lokale Traditionen zu sehen und gehst Fußball gucken!) wurden die Aufführungen immer besser. Inzwischen wurden auch Tänze aufgeführt! Steppen, Kastagnetten und traditionelle Tänze mit Partnerwechsel. Viel besser als die Teile davor. Fado ist nämlich schon speziell. Es wird viel laut gesungen, das man zwischendrin auch als Schreien bezeichnen könnte. Frauen singen sehr hoch, Männer dafür noch ein bisschen lauter. Trotzdem war es alles in allem ein perfekter Abend und es ist wirklich zu empfehlen, das hier zu machen, wenn man Mal nach Lissabon kommt. Das ist einfach die Kultur hier und es ist toll, dass man das zu Gesicht bekommt. Das war auch die authentischste Präsentation lokaler Traditionen, die ich auf meiner Reise sehen durfte. Die Maori in Neuseeland waren sehr touristisch und die Indianer bei den Niagara Fällen viel zu sehr verkleidet.

Der Sonntag ist dann schon der letzte ganze Tag in Lissabon. Der letzte ganze Tag meiner Reise und ich bin wirklich traurig. Ich könnte mir, wenn ich keine Menschen zu Hause hätte, die mir wirklich wichtig sind, vorstellen, mein Leben lang zu reisen. Ich könnte nie genug sehen, nie genug erleben und nie genug Menschen kennenlernen. Ich werde nie still stehen können. Niemals sagen: jetzt reicht es, jetzt muss ich nicht mehr reisen. Ich habe auch so viele ältere Leute getroffen, die mit ihren 70 Jahren auch noch reisen und nicht nur in ein Hotel fahren, um Urlaub zu machen. Das will ich auch. Ich will mein Leben lang die Möglichkeit haben zu reisen, damit ich, sobald ich das nicht mehr kann, genug Erinnerungen habe, in denen ich schwelgen kann und mit denen ich mich fortträumen kann.

 

Letztendlich ist der Artikel ja doch ganz gut lang geworden. Als Rückblick lässt sich noch sagen:

1. Das Lisbon Old Town Hostel ist sehr niedlich und die Lage ist ganz gut und die Mitarbeiter sind freundlich und das Frühstück steht bis mittags und ist lecker.

2. Lissabon ist eine Stadt zum Sehen, Fühlen, Hören und Schmecken. Also kommt vorbei!

3. Um es zu sehen, reichen auch zwei Tage, aber es ist hier gut zum Entspannen, also kommt auch gern eine Woche oder länger.

4. Die Straßen waren gerade im Juni einigermaßen dreckig, weil im Juni eben dieses große Fest ist und weil Portigiesen sparsam sind, wird nicht nur für einen Tag geschmückt und nicht nur an einem Tag getrunken und gefeiert.

5. Normalerweise ist es sauberer und es stinkt auch weniger, denn viele Betrunkene pinkeln auf die Straße, wobei ich hier sehr wenige Penner gesehen habe. In New York hat es oft schlimmer gestunken und die hatten kein Fest.

6. Lissabon ist ziemlich günstig für europäische Verhältnisse, gerade was Essen und Essen gehen anbelangt. Im Schnitt verdienen die Menschen hier 480€ im Monat, also kein Wunder. Trotzdem ist es natürlich gut, wenn wir dadurch öfter Essen gehen, das bringt ihnen ja wieder mehr Geld und somit sichere Arbeitsplätze ein. Ich finde nicht, dass wir ein schlechtes Gewissen haben müssen, es uns hier gut gehen zu lassen. Das Einzige, das schade ist, ist, dass viele dieser Menschen nicht reisen können, wenn sie reisen wollen, weil sie es sich nicht leisten können. Ähnlich den Indern: Rupien sind so wenig wert, dass sie ein kleines Vermögen brauchen um zu verreisen.

7. Ich liebe es hier. Das war genau der richtige Ort zu genau der richtigen Zeit. Danke Lissabon für deine schönen Ecken, deine niedlichen Straßen, dein gutes Essen und bis bald!

Schlafenszeit

Ha! Das wird der kürzeste Tagesbericht meiner komplette Reisezeit:

Nach dem Frühstück und dem Skypen legte ich mich hin, wachte um 13h auf, sah einen Film, schlief, sah um 21h nochmal einen Film und schlief dann wieder. Das wars! Ich habe sogar das Essen vergessen, weil ich den Schlaf so nötig hatte!

Kleines Pech, großer Abschied

Heute ist nicht mein Tag. Ganz und gar nicht. Bin um 6:20h aufgestanden, war duschen, hab meine restlichen Sachen gepackt, mit der Mama geskypt und gefrühstückt. Bis dahin war noch alles gut. Dann bin ich in die U-Bahn gestiegen und wollte bei der 96. Straße in den Express umsteigen, der super voll war, also bin ich wieder in die nächste langsame 1 gestiegen. Dort konnte ich sitzen, aber es hat ewig gedauert. Geregnet hat es auch und genau in diesem Regen bin ich zum 9/11 Museum gelatscht und es standen schon wieder viele Leute da, aber alle mit offenem Regenschirm, also waren es nicht soooo viele, wie es aussah. Ich wollte dann ein Ticket holen, ich kann nämlich nicht einfach nur den New York Pass vorzeigen. Der muss gescannt werden, weil man in jede Attraktion nur einmal rein darf. Als ich dann nach fünf Minuten Warten im Regen dran war, hieß es, dass ich hier nicht mit dem New York Pass rein darf. Angeblich steht in meinem Heftchen, das ich dazu bekommen habe, nur, dass ich das Denkmal anschauen darf. Hallo?! Das darf jeder. Die sind öffentlich zugänglich. Sie ließ dann auch gar nicht mit sich reden. Eintritt hätte 25USD gekostet. Nein danke. Ich lass mich doch nicht verarschen. Also bin ich im Regen zurückgelatscht, in den nächsten Express gestiegen und an der 96. umgestiegen in die 1. Da hatte ich ein bisschen Glück, denn ich musste kaum warten. Irgendwie kommt die 1 heute aber eh alle vier Minuten. Wieso auch immer. Die Post habe ich dann auch sofort gefunden, hab ja noch Postkarten, die ich nach Hause schicken will und dort, wo ich sie gekauft habe, waren die Briefmarken aus. Es hieß dann, ich könnte welche in meinem Hostel kaufen. Hab mir aber schon gedacht, dass das nicht geht. Ging dann auch wirklich nicht. Ich hab mir dann welche in einem dieser kleinen Läden gekauft, war mir aber fast sicher, dass das nicht stimmt. Ich war dann also in der Post, stand in der Reihe und sah dann einen Mitarbeiter herumlaufen, also fragte ich ihn: Es fehlen 20Cent pro Postkarte. Ich könnte aber per Kreditkarte (für 40ct!!!!!!!!!!) an einem Automaten Briefmarken kaufen. Also erster Automat ausprobiert: hat nur noch große, die passen natürlich nicht mehr auf meine Postkarte. Nächster Automat: man muss mindestens fünf Briefmarken kaufen. Die wollen mich doch wirklich verarschen, oder?! Also stelle ich mich wieder für 10 Minuten in die Schlange, um an einem Schalter zwei Briefmarken für je 20Ct zu kaufen. Wehe diese Postkarten kommen nicht an!!!!!!!!!!!

Ich wartete dann einfach nur noch im Hostel. An einem Tag, an dem nichts klappt und auch noch das Wetter besch…eiden ist, sollte man einfach zu Hause bleiben. Um 13:20h kommt ja eh mein Shuttle zum Flughafen und indem ich hier bleibe, kann ich den schon einmal nicht verpassen. Zum Glück hatte mein Freund ein bisschen Zeit zu skypen und so verging die Zeit recht schnell. Umziehen musste ich mich natürlich auch noch, kann ja nicht über zehn Stunden (zum Flughafen kommen, warten, fliegen, zum Hostel kommen) in nassen Schuhen und nasser Hose herumlaufen!

Achja, noch etwas zum Beschweren: die vom Hostel sperren dein Gepäck nur kostenlos weg, wenn du ankommst, nicht, wenn du gehst. Und ein Schließfach kostet 5USD pro 24 Stunden. Ich bräuchte es nur für fünf Stunden, aber das geht nicht günstiger. Also habe ich es einfach in eine Nische neben die Schließfächer gestellt und da stand er auch noch schön brav, als ich wiederkam. Dort zog ich mich auch um, ist ja das Problem der anderen Leute, wenn sie hinsehen und es sie stört. Heute war mir echt alles egal.

Der Fahrer war dann auch tatsächlich pünktlich und ich hatte ein paar nette Leute im Bus, fast nur Deutsche, die sich für meine Reise interessierten.

Natürlich war ich ewig zu früh am Flughafen, was aber bedeutet hat, dass ich kaum warten musste bei der Gepäckaufgabe. Man muss ja anfangen, die Sachen wieder positiv zu sehen. Außerdem habe ich, was Warterei angeht, absolut mein Zeitgefühl verloren, was gut ist! Ob ich jetzt 10 Minuten oder 10 Stunden warte, fällt mir fast nicht mehr auf. Bei der Security-Kontrolle legte ich meine Jacke, meine Schuhe und meinen Laptop in eine Kiste und meinen Rucksack dahinter. Ohne, dass ich es bemerkt habe, legte ein Security-Beamter meinen Laptop in eine extra Kiste hinter meinen Rucksack. Natürlich vergaß ich ihn dann gleich Mal. Mein kleiner Rucksack wiegt ja 10kg (der große heute 23kg), da fallen die 1,5kg vom Netbook nicht mehr wirklich auf. Aber die Frau nach mir in der Reihe sah mich später und machte mich darauf aufmerksam und ich bekam ihn zurück. In der Wartezeit hole ich ihn fast immer raus, spätestens da wäre mir dann das Fehlen auch aufgefallen. Ich aß dann bei einem Griechen Gyros, das aus Hackfleisch bestand, mit Gemüse, Tzaziki und Salat. Man weiß ja nicht, wann man das angekündigte „Abendessen“ im Flugzeug bekommt und ob das gut ist und Essen gehen ist immer eine super Zeitüberbrückungsmethode: hinsetzen, auf Karte warten, aussuchen, bestellen, auf Getränk warten, auf Essen warten, bezahlen, gehen = Zeit vergangen.

Das Flugzeug hob dann erst um 19:10h ab, eine Stunde nachdem das Boarding beendet gewesen hätte sein sollen. Aber auch das störte mich weniger, wenn ich hatte einen netten Gesprächspartner: ein (angeblich) 50-jähriger Italiener, der schon in New York, London, Paris und sonst wo gelebt hat, inzwischen mit seiner Frau in Barcelona (Spanien) lebt und schon einen Tag vor ihr nach Hause fliegt, weil er geschäftlich (er ist Immobilienmakler) zu tun hat. Er vermisst seine Frau und seine 9-monatige Tochter aber sehr (er erzählte ständig von ihnen). Ich erfuhr auch, dass er früher Fotograf war und als er meine Canon EOS 600D im Rucksack sah, fragte er, ob ich denn auch fotografiere und natürlich fragte ich ihn, ob er nicht ein paar Fotos sehen wollen würde. Natürlich! Definitiv besser, als Langeweile! Und das Beste: ihm gefielen einige und er mein liebster Satz von ihm war: „Hier fängst du genau ihre Seele ein. Man hat das Gefühl, dass man mit ihr fühlt, genau weiß, was sie denkt.“ DANKE! Genau das will ich mit meinen Fotos erreichen! Ihm gefielen auch genau die Bilder am Besten, die mir auch am Besten gefallen, was mir wieder meinen „guten Geschmack“ bestätigt, den ich während meiner Reise ausgebaut habe.

Irgendwann bekamen wir dann auch zu Essen: er nahm das Hühnchen, ich den Fisch und mein Fisch sah besser aus. Andere Kleinigkeiten gibt es auch immer noch: Brötchen, Schmierkäse, Cracker, … und danach entschieden wir uns dazu, einen Film auszusuchen. Meine Kopfhörer funktionierten nicht besonders gut und ich verstand eigentlich kaum ein Wort und musste deswegen meinen englischen Film beenden und entschied mich stattdessen für Harry Potter 7.1, den habe ich auch schon lange nicht mehr gesehen, weiß aber, um was es geht und dann gab es ihn sogar noch auf deutsch, also wirklich fast problemlos zu vrstehen. Müde war ich ja inzwischen auch und das trägt dann auch noch dazu bei, dass man englische Filme nicht mehr so gut versteht. Ein Stündchen schlafen war dann auch noch drin und nach dem Frühstück (ein Hühnchen-Sandwich, absolut eklig und nach dem ersten Bissen liegen gelassen) landeten wir auch schon!

Ich verabschiedete mich von meinem Italiener, der weiter nach Barcelona fliegt, allerdings erst in sechs Stunden, und wartete am Gepäckband auf meinen Rucksack. Noch bevor ich mein Gepäck erhielt, kam der Italiener wieder an: er kommt doch mit, sechs Stunden am Flughafen sitzen bringt auch nichts. Ich lief dann zur Bushaltestelle, zahlte 3,50€ und fuhr zu meinem Hostel. Der Italiener, übrigens ist sein Name Emanuel, checkte grad noch mit Hilfe seines iPads, ob er auch mit dem Bus fahren kann, aber dann fuhr der Bus schon los und ich konnte ihm nur noch winken. Wir hatten uns ja aber schon vor der Gepäckausgabe verabschiedet, deswegen war das jetzt nicht sooo schlimm, dass ich einfach davonfuhr.

Den Weg zum Hostel fand ich dann nicht ganz ohne Umwege, aber irgendwann war ich dann da. Zum Glück war es erst 8h morgens, denn Lissabon macht San Francisco Konkurrenz was Berge angeht und ich trage ja grad 33kg mit mit herum. Die im Hostel waren dann total nett und ich konnte sofort in mein Zimmer! Natürlich sind hier gerade viele Deutsch, vor allem auch Familien, immerhin sind ja Pfingsferien in der Heimat! Franzosen sind auch viele da, vielleicht haben die auch Ferien?! Super war auch, dass ich noch frühstücken durfte, obwohl man ja theoretisch erst am Morgen nach der bezahlten Nacht essen darf. Es gab Brötchen (!!!) mit Marmelade und Butter, Kellogs mit Milch und Kaffee und Tee nach Belieben. Nach einer Schüssel Kellogs und einem Brötchen war ich dann auch schon satt und wollte nur noch schlafen. Kurz skypen war dann noch drin und dann fiel ich schon in einen tiefen Schlaf. Ich flog ja letztendlich um 19h los, kam um 6h Ortszeit in Lissabon an, in New York wäre es dann 1h nachts. Klar, dass man dann müde ist. Und Lissabon soll für mich nur zum Entspannen sein, deswegen ist schlafen erlaubt, auch wenn es dem Jetlag vielleicht nicht hilfreich ist. Gute Nacht!