Virginia Waters

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Parkplatz direkt davor, 4Pfund pro Stunde, 7Pfund für den ganzen Tag. Ein kleines Café ist auch dabei. Preise sind angemessen, Qualität durchschnittlich. Es gibt einen Weg komplett um den See, aber man kann auch nur ein Stück entlanglaufen. Es gibt Enten zu füttern und einen Marterpfahl zu bewundern.

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Auf der anderen Seite des Sees kann man kostenlos parken – aber aus einem bestimmten Grund: es ist dort weniger schön, als auf der Seite mit dem Café.

Ansonsten lasse ich einfach die Fotos sprechen und wenn ihr Fragen habt: in die Kommis!

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Zum Abschluss noch ein behind-the-photo Foto von der Mutter geschossen.

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(neue Strähnchen gibt es bei dem Friseur meines Vertrauens in Würzburg in den Weihnachtsferien ❤ )

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Tod dem Juicing

Am dritten Tag, dem Mittwoch letzter Woche, begann noch alles ganz gut: Smoothie zum Frühstück. Dank den zwei Stückchen Pizza kam eine kleine Motivationswelle zurück. Mittags holten wir zusammen den Kleinen vom Kindergarten ab und fuhren nach Virginia Waters (wirklich schön dort, übermorgen gibt es ein paar Fotos von dem Spaziergang dort)

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und aßen eine Tomatensuppe und einen leckeren Latte – soweit so gut – aber: es gab zwei Scheiben Brot zur Suppe und die waren einfach wieder total verlockend!

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Der Junge hatte sich einen Cookie bestellt und der musste auch probiert werden. Und schon war der Tag auch wieder voller Ausnahmen! Voller Versagen, wie es sich anfühlt. Und versagen will niemand – also ist man unzufrieden mit sich selbst. Und was macht man, wenn man unzufrieden ist? Richtig: essen. Also habe ich direkt versucht … über mein Versagen hinwegzusehen. Die Laune war dann ziemlich gut, geht beim süßen Aupairsohn auch kaum anders. Und als es ans Abendessen kochen ging, gab es Würstchen (bei denen eine doppelte Nicht-Versuchung besteht) und Kartoffelpüree. Das habe ich zum ersten Mal selbst gemacht aus ganzen Kartoffeln und abschmecken muss man es ja schon – und wenn es so saulecker ist isst man eben noch ein paar Löffelchen. Ansonsten gab es nur Rote-Beete -Salat. Die Abmachung haben wir ja gestern getroffen: Salat zum Abendessen. Nach einer halben Stunde Entspannungs-Yoga ging es dann ab ins Bett. Geschafft! Mit ein paar kleinen Ausnahmen ….

Der Donnerstag ging dann direkt schlecht los: der Rückweg von der Schule hat ewig gedauert und ich wollte nicht vor dem Wegbringen mit einem Smoothie starten, sonst hungere ich den ganzen restlichen Tag und das Einzige, das ich noch in meiner Tasche hatte, war der Cookie von gestern. Nach zwei Minuten war nichts mehr Essbares im Auto.

Zu Hause wartete ein Grünkohlsmoothie auf mich – ich muss sagen, das ist nicht meines. Vor allem nicht zum Frühstück. Kann sein, dass Grünkohl super gesund ist, aber wenn er im Smoothie nicht schmeckt, eben anders: Mittagessen gekochter Grünkohl mit Currygewürz und das restliche Kartoffelpüree von gestern. Ja, das ist kein Smoothie. Aber immerhin noch gesund. Bisschen ungesünder wurde es dann zum Abendessen: Keema. Favourite Indian Dish. Yammie! Hackfleisch mit Erbsen oder Kartoffeln oder Tomaten, dazu Reis und/oder Wraps. Natürlich gibt es für mich Hackfleisch-Ersatz: Quorn. Hier ganz bekannt. Sieht aus wie Hackfleisch, hat eine ähnliche Konsistenz, ist nur weicher und mit den richtigen intensiven indischen Gewürzen schmeckt man keinen Unterschied. Auch nicht als Inder! Ein Onkel von den Kids kam neulich zu Besuch und bekam Keema aus Quorn vorgesetzt und merkte erst einen Unterschied, als ich ihm davon erzählte. Aber der Unterschied war nicht, dass es weniger gut schmeckt oder Ähnliches, sondern auch nur, dass es sich weicher anfühlt – und das ist ja wohl nichts Negatives, oder? Ein riesiger Vorteil ist auch, dass der Fleischersatz nicht durch sein muss. Also man kann wirklich nichts falsch machen!

So ging also die erste Juicing-Woche zu Ende… mit dem Versprechen, dass wir ab nächstem Montag weitermachen. Aber mit neuen Regeln: Frühstücks-Smoothie, Mittags-Smoothie und abends einen Salat. Snacks zwischendrin sind erlaubt, solang es sich dabei um Obst handelt.

So war der Plan, aber Pläne werden ja auch einmal umgeworfen: statt einer Juicing Diät, mache ich einfach nur eine No Carb Woche. Eine pro Monat und ansonsten einfach wenig Kohlenhydrate. Und auch nur, damit man einen besseren Effekt meiner Sporteinheiten sieht!

Wenn mehr Zeit da wäre …

… würde ich endlich weiter Spanisch lernen

… könnte ich mehr schlafen

… könnte ich mit meinen Online-Kursen anfangen, die mich so wahnsinnig interessieren!

… würde ich meine ganzen Ideen für neue Beiträge endlich umsetzen

… könnte ich planen, was ich noch alles in London sehen will

… würde ich mir überlegen, ob ich noch andere Städte in England besuchen sollte

… könnte ich mich mehr über Fitness und Vegetarisch-leben informieren

Aber eigentlich ist man nur selbst verantwortlich für seine Zeitplanung. Also: nicht so viel herumtrödeln, mehr machen! Mein Plan für die Zeit bis Weihnachten –  und danach!

Juicing – Day 2

Gestern hatte ich direkt mal so richtig schlecht Laune. Niemand konnte es mir recht machen, alles war doof. Zum Glück hat sich das während des Tages geändert und am späten Nachmittag habe ich sogar vor Freude getanzt – nach meiner Sport-Einheit! Sehr erfolgreich trotz mangelndem Essen!

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(Das Glas Milch gab es nur zum Trinken, kam nicht in den Smoothie)

Ich habe schon herausgefunden, dass ich morgens einen süßen Smoothie brauche: Banane, Apfel, Limette, Weintrauben, Mandarine und Orangensaft! Gute Kombi! Und alles Sachen, die normalerweise immer hier sind!

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Nach dem Frühstück war ich dann wieder halbwegs auszuhalten … für eine halbe Stunde. Dann klappten ein paar Sachen im Haushalt nicht auf Anhieb und meine Laune war – sagen wir es vorsichtig: im Keller. Der Mittags-Saft – denn Mittagsessen kann man es ja nicht nennen – …

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… sieht gut aus und war auch lecker, aber machte eben nicht mehr wirklich satt. Es fehlt einfach etwas zum Beißen!

Liegt meine schlechte Laune also nur an der Saftkur oder auch noch an anderem?

Auf jeden Fall wurde meine Laune beim nachmittäglichen Sport plötzlich um eiiiiiiiniges besser (hat mich aber Überwindung und Energie gekostet)!

So blieb es dann auch den restlichen Tag und abends … änderte sich dann alles! Ich wollte einfach nicht mehr trinken. Keinen Schluck. Trinken fällt mir sowieso schon immer schwer und ich habe es ja schon fast zwei Tage durchgehalten NUR zu trinken. Die Kinder hatten Pizza. Pizza! Lecker duftende Pizza. Die genau vor mir steht. Weil wir natürlich mit am Tisch sitzen, wenn die Kids essen. Und wir essen nicht. So hart. Eigentlich unmöglich. Die ganzen Süßigkeiten oder Nutella-Toasts und Brioche ❤ . Und wir essen nichts davon. Aber weil eine gegessene, nicht gesmoothte, Banane meinen Hunger kein bisschen stillen konnte, beschlossen die Mutter und ich nun doch eine Ausnahme zu machen und etwas zu essen: Salat. Immerhin gesund!

Super lecker, endlich etwas zu kauen! Und dann lag da die Pizza … die Kinder bekommen am nächsten Tag etwas Frisches gekocht … und wegschmeißen ist ja schon schade. Und anscheinend hatte die Mutter die gleichen Gedanken, denn in einem Moment schaue ich auf meinen wunderschönen Salat, der einfach nur aus Stücken besteht! Man erkennt noch alle Zutaten! Wunderbar! Und dann schau ich zurück zu ihr, wieder auf meinen Teller und verwundert zurück – was ist denn da los?! Sie hat ein Stück Pizza in der Hand! Da war es natürlich auch mit meiner Disziplin vorbei! Immerhin habe ich es hinbekommen seeeeehhhhhr lange zu kauen, kleine Bissen zu nehmen und die zwei Stückchen haben sich wirklich angefühlt wie eine ganze Pizza! Und die Stimmung wurde direkt nochmal etwas besser!

Ausnahmen müssen eben auch sein! Gibt Motivation für den Rest! Und inzwischen ist schon Juicing-Day 3 und es gab zum Frühstück wieder nur einen Smoothie! Ganz normale Zutaten: Banane, Apfel, Mango, Limette, Weintrauben. So viel Obst würde ich sonst nie essen, aber der Smoothie geht einfach runter. Mittags nochmal einen salzigen Smoothie, also Gemüse und bisschen Gewürze und abends einen Salat! So muss das mit dem Abnehmen und Entgiften doch auch funktionieren! Dann verlernt der Magen auch nicht ganz wie das mit dem Verdauen geht!

Neue Regeln für heute und morgen: keine Nudeln, kein Brot, keine Süßigkeiten, kein Zucker im Tee (was ich sowieso nie mache) und auch keine Pizza mehr 😉

Juicing – Day 1

Ohhhje, was habe ich da bloß angefangen 😉 Wobei, der erste Tag ging echt erstaunlich gut vorbei. Doch… worum gehts überhaupt?!

Meine Aupairmutter und ich haben uns ja anfangs gegenseitig zum Sport motiviert – das läuft bei mir. Aber wir wollten noch mehr machen: Yoga. Und noch mehr: Saftkur. Und genau das nennt sich in good old England Juicing.

Wozu? Einerseits ist es eine Diät, denn in unsere Obst- und Gemüse-Smoothies kommen keine Kohlenhydrate wie sie in Nudeln, Brot und Reis zu finden sind. Natürlich hat Obst Fruchtzucker, aber das zählt nicht (für mich). So sollen diese letzten Pfunde purzeln, die dafür verantwortlich sind, dass mein Sixpack noch nicht hervorgucken will. Wenn sich der Magen daran gewöhnt, dass er nur mit Flüssigkeit gefüllt wird, verkleinert er sich nach einer Weile, was bedeutet, dass man auch danach weniger Hunger hat und sein Gewicht besser hält. Außerdem benutzen wir, wenn möglich, Organic Fruits and Vegetables, also Bio-Obst und -Gemüse. Wir detoxen also unseren Körper, entgiften ihn.

Mir gehts es auch eher um das Entgiften, als um das Abnehmen. Seit meinem regelmäßigen Sporteln fühle ich mich wunderbar, auch wenn noch das ein oder andere Gramm Fett vorhanden ist.

Jetzt aber zur konkreten Umsetzung:

Wir hatten uns einen Termin gesetzt. Und ihn verschoben. Einen neuen gesetzt. Und verschoben. Aber HEUTE haben wir tatsächlich damit angefangen

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Dieses grüne Ding war mein Frühstück. Die Bestandteile seht ihr hier (natürlich hübsch angerichtet):

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Zack zack alles in den Nutribullet-Becher:

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… und schon ist das Frühstück fertig:

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Noch ein bisschen schöner hinrichten, damit man auch Lust darauf hat! Auch hier isst das Auge mit!

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Yammie! Schmeckt wirklich gut! Ist eben nur nix zu beißen….

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Kurzer Einschub: mir gehts gut. So sehe ich aus, wenn ich die Kinder ungeschminkt zur Schule fahre und im Stau auf dem Rückweg ein paar Nerven verloren habe.

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Hierin suchen wir uns Anregungen für die nächsten Tage, aber eigentlich ist es am einfachsten direkt in der Obst- und Gemüseabteilung im Lieblings-Supermarkt die Sachen einzusammeln, auf die man Lust hat! Genau das haben wir dann heute Mittag gemacht und ich werde fleißig weiterberichten, was wir so für Kreationen hervorbringen!

In dem Super Juicing habe ich heute übrigens gelesen, dass man sogar das Kernhaus des Apfels mit-smoothen soll… weiß ja nicht, ob ich das wirklich will! Schale bleibt natürlich dran (außer bei Banane und Avocado), aber das Kernhaus eines Apfels?!

Am frühen Nachmittag gab es dann die zweite Fuhre: Wurzelgemüse, also etwas Warmes. Kochen, pürieren, schlürfen.

Abends noch eine Tomatensuppe und eine Banane, jeder Bissen gut gekaut (irgendetwas brauchte ich einfach zum Beißen) und ansonsten nur Tee:

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Überraschenderweise ging es vom Hungergefühl, ich merke nur, dass meine Stimmung sehr unter Verboten leidet. Wenn ich weiß: esse das nicht, verzichte auf jenes, … bin ich einfach nicht die lustige Caro sondern eher die ruhige, schneller genervte. Aber war alles noch im grünen Bereich … war ja auch erst Tag 1 *hämisches Lachen*